Film zum Ausflug nach Guajalito
eingetragen von berit, 27.Aug.2008Hier kommt nun das Video zum Ausflug der Kinder aus Quilotoa in das Umweltprojekt nach Rio Guajalito!
Viel Freude damit!
Praktikantenwechsel Arequipa
eingetragen von Sonja, 27.Aug.2008Es ist mal wieder so weit. Die alten viSozial- Praktikanten, Sonja und Rosalino, verabschieden sich nach sechs Monaten erlebnisreicher Sozial- Arbeit von viSozial. Ihre Aufgaben werden für das nächste halbe Jahr Angelika am Titicacasee und Esther in Arequipa übernehmen, die schon sehr auf ihre kommenden Aufgaben und Projekte gespannt sind.
Ausflug nach Guajalito
eingetragen von britta, 27.Aug.2008
Am letzten Wochenende hatten wir eine besondere Ferien-Überraschung für unsere Patenkinder aus Quilotoa. Alle Kinder, die in diesem Jahr die Schule beendet haben, sowie ein paar Kinder des Colegios, fuhren mit uns für ein Wochenende in unser Umweltprojekt Río Guajalito in den Nebelwald!
Am Samstag Mittag trafen sich ein Teil der Mitarbeiter von viSozial, vom Umweltprojekt Guajalito und die Kinder aus Quilotoa in Begleitung von José in Quito. Gemeinsam fuhren wir von dort aus über eine abenteuerliche Buckelpiste in den Nebelwald hinunter und kamen am Mittag dort an. Für die Kinder war das ein ganz spannendes Erlebnis, die meisten von ihnen sind bisher kaum weiter als bis nach Latacunga gereist, und nun konnten sie ein Wochenende in einer komplett anderen Umgebung verbringen!
Nachdem wir uns nach der langen Reise (sieben Stunden von Quilotoa aus) erst einmal mit einem leckeren Mittagessen stärkten, ging es auch schon los. Als erstes stand eine lange Wanderung durch den Wald auf dem Programm, für die wir uns aber erst einmal vorbereiten mussten – rein in die Gummistiefel! Besonders für viele Mädchen war dies erst einmal komisch, da sie doch sehr an ihre traditionelle Kleidung gewöhnt sind. Aber schon nach kurzer Zeit hatten sie sich daran gewöhnt, und wollten sie hinterher gar nicht mehr ausziehen
Für die Wanderung teilten sich die Kinder in drei verschiedene Gruppen auf, die etwas zeitlich versetzt losgingen. In kleinen Gruppen ist es ruhiger, und Ruhe war nötig, um möglichst viele Vögel und andere kleine Tiere zu entdecken. Die Kinder entdeckten viele Pflanzen und Tiere, die sie nie zuvor gesehen haben und bekamen einiges erklärt. Besonders toll fanden sie die großen weichen Flächen von nassem Moos, die es überall gab. Aber das absolute Highlight war Tarzan-Spielen: Mitten auf dem Weg hing eine Liane, mit der sich die Kinder (und auch die Erwachsenen) über eine kleine Schlucht schwingen konnten… Nachdem die Liane sowie die kleine Schlucht erstmal mit Skepsis begutachtet wurden, und sich der erste getraut hatte, hatten wir Schwierigkeiten, die Kids zum Weitergehen zu bewegen
Am Abend zurück trauten sich noch einige der Kinder, im nahegelegenen eiskalten Fluss zu baden! Danach wurden dann die Klamotten am Feuer getrocknet und die Betten aufgeteilt. Alle zusammen schliefen in einem Schlafsaal mit Etagenbetten, die herumgerückt wurden, bis sie so nebeneinander standen, dass alle mit ihren Schlafnachbarn zufrieden waren – die meisten wollten natürlich oben schlafen
Die Nacht war kurz, das Geplatter und Gekicher ging bis spät und fing sehr früh wieder an…
Am nächsten Tag begannen wir gleich mit der nächsten Aktivität – Bäume pflanzen! Ein nahegelegenes gerodetes Stück Land sollte neu aufgeforstet werden, und dabei halfen die Kinder aus Quilotoa kräftig mit! Jedes bekam ein paar Setzlinge auf den Arm, einige der Jungs bekamen Schaufeln und Hacken, und los ging es! Es war nicht so einfach, die Bäume in den richtigen Abständen zu pflanzen, weil das Stück Land sehr steil war, aber die Kinder haben ihre Aufgabe sehr gut gemeistert. Bereits nach kurzer Zeit stecken alle jungen Bäume in der Erde, und die Kinder versuchten herauszufinden, wer die meisten Bäume gepflanzt hatte.
Bei der Rückkehr stand die nächste Aufgabe an: aufgeteilt in vier verschiedene Gruppen sollten die Kinder mit Fingerfarbe auf ein Stück Stoff malen, was sie im Wald gesehen hatten. Die Kinder waren sehr kreativ, malten Bäume, Vögel, ihren Bus, machten Abdrücke von Blättern, Händen und Füßen und vieles mehr - die Ergebnisse waren kleine Meisterwerke!
Zum krönenden Abschluß ging es dann nochmal los – zu einer Stelle im Wald, an der sich wie in einer kleinen Lagune der Fluß zum See ausbreitet und sich alle Kinder noch einmal ins Wasser stürzen konnten! Allerdings trauten sich nicht alle (auch die Erwachsenen nicht) weil das Wasser wieder mal sehr kalt war… Dennoch ließen sich die „mutigen“ Kids, die sich in die Fluten gestürzt hatten, sich den Spaß nicht nehmen, alle anderen naßzuspritzen!
Etwas müde, nass, aber sehr zufrieden traten wir am frühen Nachmittag die Rückreise an.
In den nächsten Tagen stellen wir für euch ein Video über unseren Ausflug nach Guajalito hier auf unsere viSozial-Seite.
Wir danken allen, besonders unseren Paten, für ihre Unterstützung, ohne die dieses tolle Wochenende nicht möglich gewesen wäre!

Film vom Sozialtag in Quilotoa (Juli 08)
eingetragen von berit, 21.Aug.2008Endlich ist es soweit und unser Video vom letzten Sozialtag in Quilotoa ist fertig.
Bitte entschuldigt, dass es so lange gedauert hat, aber bei viventura ist gerade Hochsaison, so dass es für uns alle viel zu tun gab.
Dennoch viel Freude mit dem Video:
So kommt die Maus nach Peru…
eingetragen von Sonja, 20.Aug.2008
Am heutigen Mittwoch durfte unser Büro wieder die PC’s ausschalten und in den Kindergarten fahren. Diesmal ging es nach Santa María, einem Kindergarten weit außerhalb vom Stadtzentrum Arequipa’s von wo aus man eine wunderschöne Aussicht auf die drei Hausvulkane Chachani, Misti und Picchu Picchu hat. In drei Taxis ging es vollgeladen mit Büroarbeitern und Früchten, Bastelmaterial, Handtüchern, eigens gebastelten Mobile’s, Gardinen, Hammer und Nägeln zu den Kindern.
Die fleißigen männlichen Mitarbeitern und unsere französische Kollegin haben die Nägel an den Fenstern befestigt, bis es den ersten Zwischenfall gab. Das typische Daumen-Hammer-Schicksal hat Oskar getroffen, der sich dann daraufhin erst einmal als Schachmatt gesetzt sehen durfte
In dem kleinen Schlafsaal der Kinder wurden Gardinen befestigt, Kuscheltiere ausgepackt und ein Mobile befestigt.
Im Aufenthaltsraum durften neue Gardinen, ein Alfabet, Bastelmaterialien und neue Holzspielsachen, natürlich auch nicht fehlen. Das Highlight des Tages war dann das Geburtstagsständchen für unsere Mitarbeiterin mit anschließender Umarmung aller Kinder.
Achja und wie kam die Maus nun nach Peru? Nach tagelanger Vorbereitung habe ich mit viel Spaß an der Freude, die Maus auf ein Plakat bekommen, das nun das Schlafzimmer der Kinder schmückt und ein wenig Farbe in den Kindergarten bringen soll.
Alle Fotos vom Sozialtag findet ihr hier.
Kiwala und die grosse Reise
eingetragen von Katharina, 6.Aug.2008Bericht von Lukas (Volontär im Casa de los Pinos):
An unserem Sozialtag im Juli, hatten wir was ganz besonderes mit den Kindern von Los Pinos vor.

Zusammen mit den Kursleitern des Kunst- und Theaterkurses hatten wir einen Besuch im Theater geplant. Am Vormittag brachte uns (30 Kinder und 5 Betreuer) ein privater Bus, den wir schon vom letzten Jahr von unserem Ausflug in den Schnee kannten ins Zentrum. Vor dem Theater trafen wir auf Tio Leo, den Kursleiter des Kunst und Theaterkurses.
Leo und seine Freundin erklärten uns kurz die Entstehungsgeschichte dieses Theaterstückes, und es war sehr interessant von Insidern diese Informationen zu bekommen. Da viele ihrer Schauspielfreunde an diesem Stück mitwirkten, konnten sie uns alle Fragen beantworten……
…….und der Vorhang geht auf……… Kiwala y el gran viaje (Kiwala und die grosse Reise) kann beginnen.
Das Stück spielt im Norden Chiles in einem kleinen Dorf das von einem Kaiman heimgesucht wird.

Durch magische Wasserfälle und einem beherzten Lama gelingt allerdings das Happy End und alle Kinder sind mit dem Ausgang der Geschichte zufrieden.
Nach dem Theaterstueck unternahmen wir einen kleinen Spaziergang und dann gab es auch das verdiente Mittagessen. Als dann letztendlich auch der Bus eintraf und die Kinder wussten das sie nicht mehr weiter laufen müssen war der Tag vollends perfekt.
…aller Anfang ist schwer…..und doch genauso spannend…
eingetragen von Sonja, 4.Aug.2008
Es war Mitte April, als ich das erste Mal die Schule San Juan Apostol betreten habe. Und schon gleich auch herzlichst von den Kindern empfangen wurde, die einen von der ersten Minute an mit einem Lachen, einer Offenheit und Neugier begegnen.
Die anderen Freiwilligen haben mir gleich die Räumlichkeiten gezeigt und erzählt und erklärt, wie es hier so abläuft. Anfangs erschien mir schon alles ziemlich chaotisch und ich hatte nicht so wirklich Ahnung, wie und wo ich anfangen soll
Allerdings legte sich dieses Gefühl schnell und nach einer Woche habe ich bereits 4 Klassen in Englisch übernommen und mich entschlossen, die verbleibende Zeit fest in einer Klasse, der Klasse 2A zu verbringen und dabei die Lehrerin Claudia bei ihrer Arbeit zu unterstützen und den Kindern bei ihren Aufgaben und Problemen zu helfen.
So entstand eine festere Bindung zu den Kindern und ich konnte auch besser ihre Entwicklung mitbekommen und den täglichen Ablauf.
Ausserdem gibt es natürlich auch immer wieder Feste, die vorbereitet werden müssen und somit viele Hände und Ideen benötigen, wie z.B. der Muttertag. Dieser Tag wird hier viel größer gefeiert als bei uns.
Neben zahlreichen selbst gebastelten Geschenken werden die Mütter von ihren Kindern mit Gesang und Theatereinlagen in der Aula gefeiert. Alle Klassen haben sich wahnsinnig viel Mühe gegeben und es ist einfach schön zu sehen, mit welchem Stolz und Eifer die Kinder ihre Darbietungen präsentieren.
Mit der Zeit kommen auch die vielen Ideen……
…und man hat gar nicht die Zeit alles zu realisieren ….
Aufgrund des Bedarfs an Lernmaterialien habe ich mich dazu entschlossen, selbst einige Lernspiele für den Englisch- und Mathematikunterricht (Memory, Domino, Puzzles usw.) zu kreieren. Die Schüler nahmen diese mit reger
Begeisterung an und v.a. halfen sie mir, die schnelleren Schüler motivierend zu beschäftigen und gleichzeitig zusätzlich zu fördern. Die Idee war, weitere Lernspiele nach meinen Modellen noch zusammen mit den Schülern herzustellen, wie z.B. ein riesiges Tiermemory in Englisch, doch leider fehlte dazu am Ende die nötige Zeit. Ich hoffe, dass vielleicht die nächsten Freiwilligen dieses Projekt weiterführen, denn so könnte über eine gewisse Zeit ein großer Pool an Lernmaterialien für die Schüler zusammengestellt und von allen jederzeit genutzt werden.
Sehr viel Neugier und Interesse zeigten die Schüler auch bei einer Stunde, die ich über die Welt, Europa und Deutschland gehalten habe. Mit Karten und Bildern, konnte ich die Fragen über Fragen, wo Deutschland liegt, wie es dort aussieht, was es dort alles gibt beantworten.
Es ist wirklich toll, wie offen die Schüler und Lehrer gegenüber jeglichen eigenen Ideen sind und so hat man wirklich absolute Freiheit, sich da einzubringen, wo man es gerne möchte. Es liegt immer in der eigenen Hand, wie viel Zeit man in das Projekt hineinsteckt, doch wenn man wieder einmal mehr die leuchtenden Augen der Kinder sieht, dann steckt man gerne viel Zeit hinein .
Die Lehrer sind alle absolut aufgeschlossen und leisten hier eine respektvolle Arbeit in dem Projekt, denn es ist zugegeben nicht immer einfach. Des öfteren braucht man schon starke Nerven. Doch der Dank der Schüler ist einem garantiert!
Zum Abschied hat meine Klasse für mich noch ein kleines, unvergessliches Fest vorbereitet, welches es mir allerdings nicht gerade einfach gemacht hat, mich zu verabschieden.
Zum Schluss möchte ich noch einmal allen Danken, den Betreuern, den Lehrern und den Schülern, die 2 Monate Arbeit in Arequipa für mich zu einem unvergesslichen Abenteuer gemacht haben !!!
Erfahrungsbericht von Angelika Schläfer (April- Mai 2008 im Sozialprojekt San Juan Apostól in Arequipa/Peru tätig)
Viele Tänzer und ein Grundstück
eingetragen von Nicole, 1.Aug.2008Artikel von Marcus und Nicole
Unseren heutigen Sozialtag verbrachten wir in Manitas, Bogota. Am Vormittag unterstützten wir die Fundacion „Exito Verde“ bei der Planung und Organisation einer für das Stadtviertel ganz besonderen Veranstaltung. Im Rahmen des “Festival Internacional de Teatro Popular – Entepola Colombia“ werden am 10. August verschiedene internationale Theatergruppen in Manitas zu Gast sein.
Das Theaterfestival “Entepola Colombia” findet vom 03.08 – 10.08 in Bogota an verschiedenen Orten statt. Alle Veranstaltungen werden kostenlos sein, da es sich bei dem „Entepola Colombia“ um ein nichtkommerzielles Festival handelt. Vielmehr sollen möglichst viele Menschen eingeladen werden, in dieser Woche an den zahlreichen Vorführungen teilzunehmen. Das Festival ist ein kulturelle Veranstaltung für alle Menschen und soll vor Allem dazu dienen, den interkulturellen Austausch zu fördern. Hier werden besonders ärmere Viertel Bogota einbezogen.
Aus diesem Grund liegt es der Fundacion „Exito Verde“ am Herzen, die Veranstaltung auch den Bewohnern Manitas nahezubringen. Hierfür müssen verschiedene Dinge organisiert werden – ein geeigneter Platz, an welchem die Gruppen auftreten können, das technische Equipment für die Veranstaltungen und natürlich die Verpflegung der Künstler. An unserem Sozialtag begleiteten wir die Mitarbeiter der Fundacion zu verschiedenen Treffen die das Ziel hatten, die genannten Sachen zu organisieren. Wir nahmen auch an einem Gespräch mit einer Tanzgruppe aus Manitas teil, die am 10.08. auftreten werden.
Für die Organisatoren bleibt noch einiges zu tun, wir sind aber sicher, dass der 10.08. in Manitas ein voller Erfolg wird und die Menschen zahlreich zu den verschiedenen Vorführungen kommen werden. Wir vom viventura-Partnerbüro in Bogota werden auf jeden Fall mit dabei sein.
Am Nachmittag ging es um etwas ganz anderes: Ein Grundstück und Haus für Exito Verde. Der große Traum der Stiftung! Ein eigenes Haus, mit verschiedenen Räumen: einen für die Mülltrennung mit abwaschbaren Fliessen, einen hellen Raum für Umweltkurse oder zum Basteln für Arte Residual, einen abschliessbaren Raum für Kleidung uns sonstige Dinge, die wir lagern …. Das wäre toll! … und so ganz ohne Vorstellung, was ein Grundstück in diesem Stadtteil kostet, machten wir uns auf den “Imobilienweg”
Das erste Haus, eine echte Bruchbude, sollte 80 Mio. Pesos kosten - das sind ca. 30.000 Euro! ich dachte, ich falle vom Hocker
Vielleicht sind es meine blonden Haare, die den Preis nach oben treiben?!
Das zweite Objekt ist, zumindest von Außen - leider ist niemand zu Hause, ganz annehmbar. Vor allem das Grundstück ist interessant, da es sich an einem Ort befindet, an dem schon seit langem geplant ist, eine alte Quelle wieder zum Leben zu erwecken.
… das Beste kommt ja bekanntlich immer zum Schluss. bei einem Besuch bei Dona Carmen und Don Rafael, der für mich bei einem Besuch in Manitas IMMER dazugehört, erfahren wir, dass sie auch ein Grundstück zu verkaufen haben. Wir betreten den Innenhof, in dem noch viel gerümpel gelagert ist - aber der Ausblick zum Hang haut mich sofort von den Socken! Man schaut nur ins Grüne. Das ist doch der perfekte Standort für ein Haus für den “grünen Erfolg” (Exito Verde auf deutsch). Das Grundstück soll 12 Mio. Pesos kosten - immer noch eine ganz schöne Stange Geld.
Es gibt noch weitere Ideen für Haus bzw. Grundstück. Sobald wir genaueres Wissen, werden wir euch im Blog informieren, denn dann gibt es bestimmt auch einen Spendenaufruf
Sommerferien bei Para dar Esperanza
eingetragen von britta, 31.Jul.2008
In den Sommerferien, die Anfang Juli angefangen haben, gibt es bei Para dar Esperanza immer besonders viel zu tun. Die Kinder des Viertels Santa María in Quito kommen in dieser Zeit besonders gerne ins Projekt, und statt der üblichen etwa 50 Kindern sind es um diese Zeit manchmal bis zu 100.
Für diese Ferien haben sich die Lehrerinnen von Para dar Esperanza ein
besonderes Programm einfallen lassen. So gibt es für die Kinder, die in der Schule mit dem Lesen und Schreiben große Probleme haben, von montags bis mittwochs eine intensive Nachhilfe, damit sie bis zum Anfang des neuen Schuljahres ihren Rückstand aufholen können. Die anderen Kinder machen an diesen Tagen viele Spiele und Mal- und Bastelarbeiten zu bestimmten Themen. Der große Überbegriff in diesen Sommerferien ist Werte. Bei Spielen und kleinen Arbeiten sollen den Kindern Begriffe wie Respekt, Rücksicht oder Freundschaft nähergebracht werden.
Einmal in der Woche wird sich dann entweder bei Sport, Spielen draußen oder Ausflügen richtig ausgetobt!
So haben wir in der letzten Woche haben wir einen Ausflug mit den Kindern zu einem Bauernhof in den Bergen gemacht. Mit Getränken, etwas Verpflegung und vielen
Kindern machten wir uns auf. Santa Maria liegt am Rande Quitos am Hang des Pinchinchas, und der Weg in die Natur ist nicht weit. Schon nach einer knappen halben Stunde waren wir im Grünen, und liefen über Wiesen und Felder die Berge hoch. Für die Kinder war das ein ganz tolles Erlebnis, sich in dieser Umgebung zu bewegen, denn trotz der Nähe verlassen sie ihr Viertel fast nie. Schon nach kurzer Zeit zeigte sich, wer die beste Kondition hatte: während die Kinder die Berge hochhüpften, ohne müde zu werden, mussten wir Erwachsenen uns ganz schön quälen! Oben angekommen wurden Lamas, Kühe und Pferde bestaunt und kleine Lämmchen gestreichelt. Nachdem dann Hunger und Durst gestillt waren, diskutierten die Kinder auf dem Heimweg über Größe, Farbe und die Laute, die die Tiere von sich geben. Wieder in Santa María angekommen, waren endlich auch die Kinder müde
Aber sie freuen sich schon auf ihren nächsten Ausflug in drei Wochen!
Make-Up für UNINFA
eingetragen von Nicole, 25.Jul.2008Seit Jahren arbeitet Exito Verde bereits im Bereich Recycling und Umwelterziehung im sozialen Brennpunkt Ciudad Bolivar (genauer gesagt in Manitas) in Bogota. Seit letztem Herbst hat sich das Projekt stark weiter entwickelt. Nachdem eine Einschreibungspflicht für Teilnehmer eingeführt wurde, begannen die menschen in Manitas das Projekt ernster zu nehmen und so hat sich aus der Beteiligung und Initiative einiger Einwohner die neue Strukturierung des Programmes UNINFA (Unidad de Intercambio y Formacion Amiental) ergeben.
Nun haben die Teilnehmer 2 Mal im Monat die Gelegenheit ihr Recyclingmaterial abzugeben. Dies geschieht im Haus von Dona Carmen.
Das Material wird gewogen und wird dann zum Gemeindezentrum gebracht, wo es im Beisein einer recyclingerfahrenen Person aus dem Projekt (routierend) sortiert wird.
Im Anschluss wird wieder im Haus bei Dona Carmen (1 Minute zu Fuss entfernt) ein Kurs zum Thema Umwelt abgehalten. Haben die Einwohner Manitas an beiden Aktivitäten teilgenommen erhalten sie Gutscheine im Wert ihres angebrachten “Wiederverwertbaren” und können damit im Tante-Emma-Laden gegenüber einkaufen gehen.
Viel organisierter, mit mehr Teilnhemern an den Umweltkursen und mit effektiverer “Auszahlung” in Form von Lebensmitteln wird das Projekt immer beliebter. Dazu kommt, dass immer mehr Teilnehmer zu “Leitern” an den 3 verschiedenen Punkten (Haus von Carmen, Gemeindezentrum und Tanta-Emma-Laden) ausgebildet werden. … ganz wichtig ist, dass durch den Kauf der Lebensmittel durch Exito Verde nun Leute aus der Gemeinde unterstützt. Zuvor wurden die Lebensmittel in irgendeinem Supermarkt gekauft.
Wenn ihr das Projekt UNINFA unterstützen möchte, könnt ihr das hier tun:
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