Helft Erdbebenopfern in Chile!
Wie wir bereits berichtet haben, ist das Casa de los Pinos glücklicherweise von großen Schäden durch das schwere Erdbeben verschont geblieben. Zwar sind wir auch im Los Pinos ständig auf Spendengelder angewiesen, um die psychosoziale Versorgung in Zukunft gewährleisten zu können. Aber vor dem Hintergrund des Erdbebens sehen wir momentan eher den Bedarf bei Einrichtungen, die unmittelbar vom Beben betroffen sind.
Wir sehen uns für Chile insgesamt in der sozialen Verantwortung und wollen deshalb besonders jetzt in der schwierigen Zeit kleine, soziale Einrichtungen direkt unterstützen.
Wir kennen einige Einrichtungen, die im schwer getroffenen Gebiet um Concepción liegen. In der kleinen Ortschaft Pelarco, nur etwa 200 km vom Epizentrum entfernt, gibt es beispielsweise ein Waisenhaus, in dem 20 Kinder untergebracht sind. Saúl und seine Ehefrau leiten die Einrichtung seit einigen Jahren. Vorher haben sie zusammen mit Luis, dem Leiter des Casa de los Pinos, im Los Pinos gearbeitet.
Da in das Erdbebengebiet keine Telefon- oder Internetverbindung besteht, ist die Kontaktaufnahme derzeit sehr schwierig. Aufgrund zerstörter Straßen ist auch ein Besuch vor Ort nicht möglich. Deshalb können wir momentan den genauen Bedarf der Einrichtungen nicht darstellen. Wir bemühen uns aber intensiv um genauere Informationen und werden dies dann umgehend auf der Homepage aktualisieren.
Auch wenn wir derzeit den genauen Bedarf noch nicht kennen, liegt uns viel daran, die Hilfe direkt Einrichtungen zukommen zu lassen.
Wir bitten euch, uns bei der Unterstützung einer oder mehrerer Einrichtungen durch eure Spende zu helfen!
Über den folgenden Link könnt ihr eure Spende eintragen. Ihr erhaltet dann per Mail die genaue Bankverbindung.
Da es sich um eine Sonderspende handelt, bitte auf der Überweisung neben der Spendennummer als Stichwort: “Erdbeben” angeben.
Im Februar 2011 erhaltet ihr dann von viSozial e.V. zusammen mit allen anderen Spendenbescheinigungen auch eine Bestätigung eurer Sonderspende, sodass ihr diese steuerlich geltend machen könnt.
Vielen Dank für eure Unterstützung!
Voluntäre für Quilotoa gesucht
Wolltest du schon immer mal eine Zeit im Ausland verbringen und dabei nicht nur reisen? Neue Eindrücke und Erfahrungen sammeln? Neue Kulturen kennenlernen, dein Spanisch verbessern und gleichzeitig auch noch helfen? Wir suchen dich!
Für unser Sozialprojekt in Quilotoa suchen wir je 1-2 Voluntäre für 2 kurze Projekte.
Hier kannst Du nachlesen, um welche Projekt es sich handelt!
Schulspeisung für die Schulen der Region Quilotoa 2010
Für die Grundschulen der Region Quilotoa gibt es für 2010 eine andere Art der Versorgung. Wir haben auf Grund der Erfahrung der letzten Jahren beschlossen die Einkäufe der Lebensmittel für die Schulspeisung lediglich 2 Mal pro Jahr zu erledigen und die Produkte derweil zwischenzulagern. Somit ist bereits für die erste Jahreshälfte für Essen gesorgt und lediglich Früchte werden jeden Monat frisch gekauft.
Umweltprojekt Rio Guajalito 2010
Das grosse Umweltprojekt von gesamt viSozial wird weiterhin hier, in Ecuador unterstützt. Jeder viventura Reisende der viventura Reisen GmbH spendet 5 Euro seines Reisepreises für dieses Umweltprojekt und so haben wir bereits seit einigen Jahren kontinuierlich an der Wiederaufforstung des Nebelwaldes in der Region Guajalito in Ecuador mitarbeiten können. Für dieses Jahr haben wir zusätzlich eine Sonderspende vom Reiseveranstalter viventura bekommen, wodurch das Budget sich erweitert hat und wir den Projektplan aufstocken konnten. Details könnt ihr unter http://viventura.de/blog/ecuador/viventura-spendet-5-000-eur-an-das-umweltprojekt-guajalito-in-ecuador nachlesen.
Wir haben einen neuen Projektvorschlag für 2010 vorliegen um die kleinen und grösseren Erfolge der letzten Jahre mit zielstrebigen Schritten weiter voranzubringen. So sollen 2 Hektar mit etwa 2000 einheimischen Bäumen aufgeforstet werden und 1 Hektar mit ca. 3400 Kaffeepflanzen und 100 Bäumen. Ausserdem soll die Gemeinde der Gegend um Guajalito in Seminaren geschult werden. Die Menschen hier leben oft von Viehzucht oder vom Holzverkauf und roden deshalb ihre Landstücke. Der Anbau von Kaffeepflanzen und die Idee für ein touristisches Paket sollen ihnen neue Möglichkeiten aufzeigen auf und von ihrem eigenen Land zu leben. Der Hauptweg des Schutzgebietes soll in einen selbstgeführten Pfad dank Beschilderung und Aufforstung verwandelt werden.
Infos aus dem Projekt “Para Dar Esperanza”, Quito, Ecuador
Mit diesem kleinen Bericht möchten wir einen Überblick über die Spendenausgaben des Projekts “Para Dar Esperanza” von Januar und Februar geben. Für die Kinder des Projekts “Para Dar Esperanza“ gab es im Januar eine besondere Belohnung. Wir haben gemeinsam einen Bildungsausflug zum viSozial Aufforstungsprojekt am Fluss Guajalito unternommen. Einmal im Jahr möchten wir den Kindern die Möglichkeit bieten über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen und nach Möglichkeit zusätzlich interessante Dinge zu lernen. Darum haben wir bei dieser Gelegenheit einen Kontakt zwischen den beiden Projekten hergestellt. Einen Erlebnisbericht des Ausflugs könnt ihr unter http://visozial.org/2010/01/ecuador-nebelwald/ nachlesen. Wir danken allen fleissigen Spendern, die diesen Ausflug ermöglicht haben.
Ausserdem haben wir Wasserfilter gekauft und dem Projekt zur Verfügung gestellt. Denn oft gibt es Probleme mit Krankheiten durch veunreinigtes Wasser. In den letzten Monaten gab es an manchen Tagen kein fliessendes Wasser und so wird die Hygiene und die Essensausgabe erschwert. Darum besitzen sie nun, einfach zu handhabende, Behälter mit Kohlefiltern um das Leitungswasser zu filtern und so Krankheiten zu verhindern. Auch im Jahr 2010 unterstützen wir mit der Bezahlung der Miete für die momentan genutzten Räume.
Los Pinos wieder geöffnet
Ab Mittwoch, den 03.03.2010 wird die Arbeit im Casa de los Pinos wieder aufgenommen. Da im Laufe des Dienstags die Stromversorgung wieder hergestellt werden konnte, können die Kinder ab morgen wieder ins Projekt kommen. Da der Schulbeginn in einigen Zonen Chiles – darunter auch in Santiago – auf kommenden Montag, den 08.03 verschoben wurde, wird das Casa de los Pinos die Mittagsversorgung auch weiterhin übernehmen.
Volontäre vom Los Pinos beim Blutspenden
Da am heutigen Dienstag, den 02.03.2010 im Casa de los Pinos die Stromversorgung noch immer nicht gewährleistet ist, blieb das Zentrum heute geschlossen. Deswegen wollten die in Santiago de Chile arbeitenden Volontäre ihr Engagement anderweitig einbringen. Um den betroffenen Menschen in Chile möglichst effektiv zu helfen, haben wir uns entschlossen zum Blutspenden zu gehen. Hier gehts weiter…
Eine Oase des Wissens im Barrio Pablo Escobar
Heute sind wir – Verena von Exito Verde, Jonathan von viventura und ich – zu Besuch im Barrio Pablo Escobar (Barrio = Viertel), um ein Projekt von viSozial zu besuchen, die Bibliothek Luis Angel. Das Viertel ist ein Problembezirk am Rande von Medellin, benannt nach dem legendären Drogenboss Pablo Escobar, der zeitweise sogar Kongressabgeordneter war. Medellin selbst liegt eingequetscht in einem Tal und die ärmeren Viertel sind an die steilen Hänge gebaut. Die Bibliothek ist von außen durch ein Schild zu erkennen, das viSozial vor einigen Monaten dort angebracht hat. Die Leute im Viertel wissen aber ohnehin, wer Don Luis ist, denn er ist so etwas wie eine lokale Berühmtheit. Lest hier weiter um in die Zukunft der Bibliothek zu blicken.
Kinder vom Los Pinos wohlauf
Am heutigen Montag trafen sich Luis, der Leiter des Los Pinos, alle Betreuer und Volontäre im Kinder- und Jugendzentrum, um mit den Aufräumarbeiten zu beginnen. Der erste Eindruck vom Samstag wurde bestätigt: Am und im Gebäude sind glücklicherweise keine Schäden entstanden. Im ersten Stock sind lediglich zahlreiche Bücher aus den Wandregalen gefallen. Die Mauer, die das Gelände des Zentrums und der Schule umgibt, war teilweise eingestürzt und der andere Teil musste abgestützt werden. Nach wie vor gibt es keinen Strom und das Wasser ist verunreinigt. Die gute Nachricht: Hier gehts weiter…
Erdbeben in Chile – Glück im Unglück für Los Pinos
“Ich bin sehr froh, dass es den Kindern, den Betreuern und allen Volontären gut geht und nach meinen bisherigen Kenntnissen hat auch das Zentrumsgebäude das Beben ohne große Schäden überstanden,” zeigt sich Dominik, derzeit Koordinator für den Sozialbereich in Chile erleichtert. Trotz Einschränkungen in der Kommunikation durch Überlastung oder Ausfall der Handynetze konnte er mit Luis, dem Leiter des Los Pinos ziemlich bald telefonieren und die Situation vor Ort besprechen. Am Tag nach dem schweren Erdbeben in der Nacht vom vergangenen Freitag auf Samstag galt es zunächst, Kontakt zu allen Beteiligten aufnehmen.
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