Eindrücke einer Sozialtour
Um unseren Gruppen von viventura auch unser soziales Engagement
näher zu bringen, gehört auf ihren Reiseplan natürlich auch eine Sozialtour, bei der wir mindestens ein Projekt besuchen. Denn auch mit einer viventura Reise wird Gutes getan und pro Teilnehmer 25 Euro an soziale Projekte gespendet.
So hieß es für unsere heutige Gruppe, Abfahrt um 10 Uhr vom Hotel in Richtung Paucarparta. Paucarparta ist der größte Stadtteil von Arequipa mit ca. 200.000 Einwohnern, die überwiegend aus Puno oder Cusco hierher gezogen sind, weil sie sich in einer Großstadt bessere Chancen erhoffen. Das dies aber oft nicht der Fall ist sieht man auch hier ganz gut. Die Infrastruktur hört auf, Strom wird auf illegalem Wege angezapft und die Häuser verfügen über kein fließend Wasser.
Wir kommen dann doch, auch über einige Umwege in einem unserer sechs Kindergärten “Nuestra Señora de Nueva Alborada” an und die 24 Kinder staunen nicht schlecht, als auf einmal 13 groß gewachsene Herren und Damen aus Deutschland vor Ihnen stehen. Nach kurzen Annäherungsversuchen, war das Eis auch schon gebrochen und als dann die von den Reisenden mitgebrachten Luftballons
ausgepackt wurden, war an still sitzen nicht mehr zu denken. Während ich mit den einen die kleinen Rücksäcke der Kinder mit Zahnpasta und Zahnbürsten füllte, sind die anderen fleißg mit aufblasen beschäftigt, sodass auch jedes Kind einen Luftballon erhält. Nach einigem Toben, einer kurzen Konversation zwischen 30ig und dreijährigen, hieß es zurück auf die Plätze, denn das Mittagessen wurde “serviert”. Das war gar nicht so leicht, die Kleinen wieder auf ihren Platz zu bekommen. Irgendwie schafften wir es dann aber doch und dann wurden die Löffel gefasst und wer ihn noch nicht so ganz feste
halten konnte, bekam Unterstützung von unserer Gruppe (das Essen der Kinder wird von einer Gruppe Senioren, die nach Vorgabe einer Ernährungswissenschaftlerin zubereitet). Danach haben sich unsere aktiven Reisenden auch noch beim Spülen ausgetobt,
wofür ich mich auch noch mal bedanken möchte
Unsere Gruppe konnte sich nur sehr schwer trennen und daher ging es dann direkt in unser Büro in Arequipa, wo ein leckeres Mittagessen unserer Carmencita auf uns wartete!
Auch ein herzliches Dankeschön an die Klasse von Nina N. aus Schneverdingen, die uns freundlicherweise u.a. die Zahnbürsten und Zahnpasta zugeschickt haben.
