Pondoa – unser Sozialtag
Wie bereits letzte Woche angekündigt, wollen wir Euch berichten, wie unser Tag in Pondoa gewesen ist. Wir hatten uns Pondoa, das damals durch den heftigen Ausbruch des Tungurahua zerstört wurde, bereits im Vorfeld angeschaut und beschlossen, von den 50 dort lebenden Familien, den am meisten Betroffenen unsere Spenden zukommen zu lassen. So machten wir uns morgens um 6:30 mit knapp 400 kg haltbaren Lebensmitteln, Hygieneartikeln und Kleidung von Quito aus auf den Weg.Als wir nach 3 1/2 Stunden Fahrt am Gemeinschaftsplatz des Dorfes ankamen, wurden wir von weit mehr Personen begrüßt, als wir erwartet hatten. Zusammen mit den Mitarbeitern des roten Kreuzes aus Baños, die dieses Gebiet nach wie vor betreuen, packten wir gemeinsam die einzelnen Pakete. Jede der ausgewählten Familien erhielt neben 11 kg Reis, weitere Nahrungsmittel, wie Salz, Zucker, Nudeln, Linsen, Thunfisch und weiteres. Aber auch die Packung Kekse hat nicht gefehlt.
Als wir fertig waren, folgte eine Versammlung mit den anwesenden Bewohnern des Dorfes in der durch die Dorfgemeinschaft beschlossen wurde, dass die ausgewählten Familien ihre Spende erhalten, diese jedoch mit einer anderen Familie des Ortes teilen. Nachdem wir unsere Spenden übergeben hatten, saßen überall Personen, die in der Tat ihre Nahrungsmittel möglichst gerecht versuchten zu teilen. Es war toll, eine Dorfgemeinschaft, die noch bestens funktioniert und das Wort “Gemeinschaft” in diesem Moment gelebt hat!
Nicht vergessen möchte ich, dass in dieser Versammlung neben vi-Sozial auch den Spenderinnen und Spendern aus dem fernen Deutschland gedankt wurde. Diesen Dank gebe ich hiermit gerne an Euch weiter, denn ihr habt es erst ermöglicht, diesen Menschen eine Freude zu bereiten.
Zuerst wurden die Pakete gepackt, dann folgte die Dorfversammlung…
… im Anschluss wurden die Pakete den ausgewählten Personen übergeben….
… bevor die Bewohner die Spenden mit anderen Dorfbewohnern geteilt haben!









Hallo Antje,
wie schön zu sehen, dass ihr eure Spenden so sinnvoll an die verteilen konntet, die es in diesem Moment vielleicht am nötigsten hatten. Noch schöner zu lesen, dass die Menschen die Lebensmittel so fair und gerecht unter sich aufteilten. Von so viel Fairness und Gemeinschaftsgefühl könnte sich manch einer noch eine Scheibe abschneiden!
Liebe Grüße nach Ecuador.
Denise