Seminar mit der Gemeinde Santiago de Okola

pict0843-150x150 Seminar mit der Gemeinde Santiago de OkolaLetzten Donnerstag fand im Dorfentwicklungsprojekt Santiago de Okola am Titikakasee ein Koordinationsseminar statt. Ziel dieses Seminars war es, die Arbeit von viSozial, viventura und weiteren Non-Profit Organisationen für die Dorfbewohner transparenter zu machen. Alle Organisationen, die gemeinsam im Dorf Santiago de Okola agieren, haben sich mit den Dorfältesten, dem Elternbeirat und dem Tourismus-Verband der Gemeinde in der Dorfschule versammelt. Dort haben wir  unsere Arbeit ganz konkret erklärt und die Zusammenhänge aller verschiedenen Arbeitsbereiche verständlich gemacht. Die drei Hauptpunkte unserer Vorstellung waren Bildung, Agrobiodiversität und Tourismus. Im Bereich Bildung liegt der Schwerpunkt der Arbeit von viSozial im Start des Patenschaftsprogramms für die Schulklassen und im Aufbau eines Museums in den Räumlichkeiten der Schule.

Dabei bekommen wir die Unterstützung der anderen Organisationen, die in Santiago de Okola tätig sind: zum einen ProInpa, eine Non-Profit Organisation die für den Erhalt der Biodiversität im Andenhochland arbeitet und zum anderen das touristische Unternehmen La Paz a Pie, das genau wie viventura bereits Touristen in dem Ort beherbergen lässt. Der Bereich Agrobiodiversität liegt vor allem in den Händen von ProInpa, die Ergebnisse dieser Forschungsarbeit werden dem Museum und der Verbesserung der Ernährung Kinder zugute kommen. Im dritten Bereich – Tourismus – liegt uns die Verbesserung der touristischen Infrastruktur am Herzen. Für unsere viventura-Reisenden der Bolivien Touren, die Santiago de Okola besuchen, möchten wir zusammen mit der Gemeinde einen gemeinschaftlichen Koch- und Essraum errichten.

Im Vordergrund aller dieser Aktionen steht immer die Einbeziehung der Dorfbewohner in die Entwicklungsprozesse. Die Gemeinde muss in allen Punkten Eigeninitiave zeigen, denn das macht den Kern des integrativen Dorfentwicklungsprojekts Santiago de Okola und außerdem das Herz der viSozial Philosphie aus. Dafür ist es besonders wichtig, dass unsere Ideen und Arbeitsansätze so transparent wie möglich gestaltet und klar kommuniziert werden.

Wie wir es uns gewünscht haben, entstand eine rege Interaktion zwischen allen Seminarteilnehmern. Es wurde nachgefragt, erklärt und offen diskutiert. Das Seminar war also ein voller Erfolg.pict0838 Seminar mit der Gemeinde Santiago de Okola

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