Deine Meinung ist uns wichtig!

Imagen 045_smallWir benötigen DEINE Meinung. Es geht um das Thema Patenschaft und dazu würden wir euch bitten, nach dem Lesen der folgenden Informationen, einen kleinen Fragebogen auszufüllen. Unter allen, die mitmachen, verlosen wir drei Bücher Kinderträume aus Peru.

Wie auf unserer Homepage deutlich gemacht wird, fließt das Patenschaftsgeld bei uns nicht an einzelne Kinder, sondern an das gesamte Projekt, in dem sich das Kind befindet. Nichtsdestotrotz sucht sich ein Pate, wenn er eine Patenschaft übernimmt, auf der Homepage ein Kind aus.

Dies führt dazu, dass Paten Geschenke für „ihr Kind“ schicken, Briefe schreiben etc. und das ist es auch, was immer noch zu Neid, Unverständnis und Traurigkeit bei den Kindern führt, die dabei leer ausgehen. Außerdem wird in Umkehr von manchen Paten ein regelmäßiger, persönlicher Kontakt zum Kind erwartet, den wir bei so vielen Kindern nicht mehr gewährleisten können.

viSozial steht für eine persönliche Patenschaft, d.h. ein direkter Kontakt zwischen Paten und Projekt! Paten können unsere Projekte besuchen, können den Kindern in den Projekten schreiben und auch die Kinder haben Interesse an Freunden in Deutschland. Wäre es nicht schön, wenn alle Kinder etwas davon hätten?

Genau das ist unser Traum und deshalb ziehen wir in Erwägung, noch deutlicher zu machen, dass man mit einer viSozial Patenschaft eine Patenschaft zu ganz vielen Kindern übernimmt, nämlich zu allen Kindern aus einem Projekt.

Das würde konkret bedeuten, dass man bei der Übernahme einer Patenschaft kein Kind mehr aussucht.

Vorteile:

  • keine Ungerechtigkeiten unter den Kindern
  • kein Neid, Missgunst, Unverständnis – alle werden gleich behandelt
  • mehr Transparenz gegenüber Paten, da es so 100 % deutlich wäre, dass viSozial keine Einzelpatenschaften anbietet
  • sehr viel geringer Verwaltungsaufwand, da momentan mehr als 1000 Kinder erfasst sind, deren Daten stetig gepflegt werden müssen. Durch     Zeiteinsparung könnte mehr Energie in Projektarbeit, Verbesserung unserer Qualität und Fundraising fließen.

Wir würden im Gegenzug garantieren:

  • regelmäßige Informationen per E-Mail über das Projekt (mindestens vier Mal im Jahr) inklusive der Vorstellung eines oder mehrerer Kinder und ihrer Entwicklung
  • stetige Information über das Projekt im Blog
  • die Möglichkeit, das Projekt zu besuchen
  • die Möglichkeit des Kontaktes zu unseren Mitarbeitern vor Ort

Unter folgendem Link findet ihr eine kleine Umfrage und es würde uns sehr helfen, wenn ihr

diese ausfüllt:

http://snipurl.com/tk62b

Vielen Dank für eure Unterstützung!

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8 Kommentare» zu „Deine Meinung ist uns wichtig!“

  • Renate Bossemeyer:

    Ein persönlicher Kontakt zu einem Menschen bindet stärker als eine Engagement für ein allgemeines Projekt, deshalb erscheint mir die persönliche Patenschaft unverzichtbar. Dieser Überzeugung bin ich aus persönlicher Erfahrung.

    Über Sonderspenden können auch die sonst benachteiligten Kinder einbezogen werden. Dazu wäre dann von Visozial ein allgemeines Projekt (Kleidung, Spielzeug, Schulsachen etc.) im Umfeld des Patenkindes zu benennen. Ich würde mich hier sicher engagieren und kann mir vorstellen, dass es anderen Paten ebenso geht.

    Mit den besten Grüßen aus Deutschland
    wünsche ich ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes Neues Jahr

    Renate Bossemeyer

  • Eva:

    Ich stimme meiner Vorrednerin voll und ganz zu! Eine Umstellung der Patenschaften würde sich sicherlich negativ auf die Projekte auswirken.

    Einen schönen vierten Advent!
    Eva

  • Viola:

    Was unterscheidet Euch dann noch von Plan international im Umgang mit Patenschaften ? Die Vorstellung von Alibikindern finde ich kontraproduktiv.
    Selbst Plan schickt Fotos von den Kindern im Verlauf und durch Einmalkameras erhält man auch vom Umfeld Infos.
    Wenn die Anzahl der Patenschaften die Kapazität übersteigt, muss man wohl auch akzeptieren, dass man nicht allen helfen kann.
    Die Essensfinanzierung in einem anderen Projekt fiel als erstes wegen der Wirtschaftskrise weg.
    Wenn der Kontakt zum einzelnen Patenkind gut ist, versuche ich zumindest, dieses noch zu unterstützen.
    Bin gespannt wie es die bis 1000 Paten sehen.
    Gruß Viola

  • Bruno:

    Ich finde den Vorschlag von viSozial ausgezeichnet! Damit könnte nicht nur viSozial Ressourcen sparen, sondern auch wir Paten. Es kann doch nicht sein , dass regelmässig zu Geburtstag und Weihnachten für teures Geldviele Geschenkpakete nach Südamerika geschickt werden (die Auswahl der Geschenke war für mich immer sehr stressig, oder falls ich nichts schickte plagte mich das schlechte Gewissen), um damit erst noch soziale Ungerechtigkeiten zu födern.
    Ich habe deshalb meine Patenschaft aufgegeben und werde persönliches Engagement in meiner Region, vor Ort, weiterführen und finanzielle Unterstützung in Projeke und nicht mehr in Personen fliessen lassen.
    Ich hoffe, viSozial hat den Mut, den zur Diskussion gestellten Vorschlag umzusetzen.

  • Vielen Dank für eure Kommentare. Ich würde gerne kurz dazu Stellung nehmen.
    Zu großen Organisationen unterscheiden wir uns durch den persönlichen Kontakt und damit meine ich den Kontakt zwischen Paten und Projekt und Projekt und viSozial Mitarbeitern. Ich glaube, dass wir dadurch, dass wir vor Ort sind dieses Persönliche viel mehr gewährleisten können, als eine große Organisation. Vielleicht können diese Organisationen sich den organisatorischen Aufwand leisten, alle Kinder zu erfassen – da sie durch viel höhere Einnahmen auch mehr Verwaltungskosten zur Verfügung haben. Uns ist es wichtig, dass so viel Geld wie möglich direkt in die Projekte fließt und natürlich frisst die Erfassung und ständige Aktualisierung der Kinderdaten sehr viel Zeit auf.

    Es sollen keine “Alibikinder” auf die Homepage, sondern Kinder aus den Projekten, die wir stellvertretend vorstellen und zeigen, wie ihre Entwicklung verläuft.

    Wir finden es weiterhin schwierig mit Geschenken und Sonderspenden umzugehen – wie im Artikel beschrieben.

    Ich ganz persönlich habe Schwierigkeiten damit, wenn ich mir vorstelle, dass ein Kind ein Paket von seinem Paten bekommt und ein anderes daneben steht und zwar etwas von uns bekommt, aber eben nicht so wie das andere Kind von seinem Paten persönlich aus Deutschland. Ich finde die Vorstellung schöner, es würde eine große Kiste geöffnet, in dem für jedes Kind das gleiche drin ist und wir Briefe verlesen, die für alle Kinder geschrieben sind.

    Wir sind weiterhin dankbar und gespannt auf eure Kommentare.

    Frohe Weihnachten aus Südamerika
    Nicole

  • Sabine Bentzien:

    Ich kenne mein Patenkind in Peru persönlich und fände es kontraproduktiv, wenn es das jetzt nicht mehr geben sollte. Wie schon mehrfach geschrieben wurde, bindet der persönliche Kontakt an ein Kind mehr als alles andere (daher gibt es ja auch diese Patenschaften ob nun bei Plan/ World Vision/ Ausbildungshilfe Indien etc). Ich habe noch drei weitere Patenkinder bei anderen Organisationen und dort ist wenigstens ein persönlicher Kontakt durch Briefe sichergestellt. Von meinem Patenkind in Peru habe ich nicht ein einziges Mal einen Brief erhalten, aber wenigstens ein Foto bei der Geschenkeübergabe. Ohne wenigstens diesen persönlichen Kontakt wäre ich doch eher demotivert und würde es vorziehen ein Kind woanders zu unterstützen. Und entschuldigt, aber Ihr seid ja nicht die einzigen, die möglichst alles vom Beitrag dem Projekt zu gute kommen lassen wollen- bei der Ausbildungshilfe Indien zahlt man auch 10 E pro Monat, es arbeiten dort nur ehrenamtliche Mitarbeiter- der Beitrag kommt dem geförderten Kind (für die Ausbildung) 100% zu Gute. Ich war schon dort und habe mir die Organisation angesehen und war sehr beindruckt davon. Warum versucht ihr es nicht mit einer anderen Lösung und erhöht beispielsweise den Beitrag auf 15 E im Monat, so daß ihr mehr Geld für die Projekte habt. Die 5 E könnten als Sonderspenden für die Projekte verbucht werden ( siehe auch die ersten beiden Kommentare!)

  • Uta:

    Nun, ich glaube, dass für viele Menschen, die eine Kinderpatenschaft eingehen, es gerade die Möglichkeit des persönlichen Kontakts zum Kind in Form von Briefen ist, die uns überhaupt dazu veranlaßt, diese Form von Spenden zu wählen. Anonyme Spenden wie z.B. damals für die Tsunami-Opfer sind ja jederzeit möglich, aber man weiß dann nie, wo sein Geld hinfließt. Ich fände es deshalb auch nicht in Ordnung, wenn Ihr Euer System auf anonyme Spenden umstellen würdet. Dass unsere Spenden selber immer einer ganzen Gruppe von Menschen einer Region zukommen müssen und niemals einer Familie oder einem einzelnen Kind zugeschrieben werden dürfen, hat glaube ich jeder begriffen. Das ist sehr sinnvoll und richtig. Aber nur weil einige Kinder neidisch sein könnten, weil der Nachbar einen Brief kriegt und er selber nicht, ist kein Grund, auf das bestehende System zu verzichten.

  • G.Müller:

    Hallo,gibt es eine neue Adresse wo man ein Päckchen für sein Patenkind hin schicken kann.Es geht um das Projekt in Arequipa Peru San Juan Apostól
    Villa Cerillos, Arequipa

    Mit freundlichen Grüßen G.Müller

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