Neubau in Quito bei “Para dar Esperanza” – Hilf mit!
Am Dienstag den 2. März war es mal wieder Zeit für einen Besuch beim Projekt “Para dar Esperanza” in Quito. Wir hatten ein paar abgelegte Kleidungstücke mit, den Scheck für die Hausmiete und auch ein Architekt begleitete uns. Im Nordwesten Quitos, hoch über dem Häusermeer der Hauptstadt Ecuadors, erwarteten uns die Mitarbeiter des Projektes. Zunächst überreichten wir den Scheck für die März-Miete und die Sachspenden.
Dann fuhren wir gemeinsam zum neuen Grundstück des Vereins “Para dar Esperanza”. Es liegt nur ca. eine Viertelstunde zu Fuß entfernt vom jetzigen Gebäude im Ortsteil “Santa Maria”. Hier soll das neue, dann eigene Gebäude des Vereins entstehen. Zunächst packte Pedro, der Architekt, das Maßband aus und vermaß das Gelände. Knapp 200qm stehen für den Neubau zur Verfügung. Aus einer sehr grosszügigen Spende, die viSozial letztes Jahr für den Bau des Gebäude erhalten hat, kann ein großer Teil der Baukosten gedeckt werden. Was noch fehlt sind die Baupläne und die endgültige Eintragung ins Grundbuch um loszulegen.
Doch vorher müssen die Mitarbeiter des Vereins noch ein paar Hausaufgaben machen. Um die Bedürfnisse des Vereins genau zu kennen, sollen sie eine genaue Auflistung über die Anzahl der Räume und welche Nutzung sie haben sollen erstellen. Außerdem sollen sie eine Liste der minimalen Voraussetzungen erstellen, um so gegebenenfalls mit dem Minimum zu beginnen, bei der Planung aber schon den weiteren Ausbau berücksichtigen zu können. Geplant ist auf alle Fälle eine möglichst Ressourcen schonende Bauweise. So können beispielsweise Materialien von Abrisshäusern, wie Türen, Holzbalken, Sanitäreinrichtungen an einigen Stellen in Quito zu günstigen Preisen erworben und so recycelt werden. Auch gibt es am Rande des Viertels Ziegeleien wo in kleinen Öfen Ziegel aus der dort vorhandenen Rohmasse hergestellt werden. Vielleicht werden die Wände auch aus Strohballen gefertigt, wie wir sie alle von den abgeernteten Getreidefeldern kennen. Ziel ist es, möglichst viel des Bauwerks in Eigenleistung von den Eltern der hier betreuten Kinder und anderen freiwilligen Mitarbeitern erstellen zu lassen und auf preiswerte Rohmaterialien zurück zu greifen. Da das Gebäude später auch evtl. einen Kindergarten für das Viertel enthalten soll, ist aber auch der Symbolcharakter der Architektur nicht ganz unwichtig.
Es soll ein Gebäude entstehen, dass etwas anders als die grauen, unverputzten Zementhäuser drumherum aussieht und trotzdem preiswert ist und einen hohen Nutzwert für die Kinder und Jugendlichen des Viertels hat. Hat jemand von euch Erfahrung mit alternativen Bauweisen und kann uns Tips geben? Wollt ihr vorbeikommen um beim Bauen zu helfen?






Hallo Tom,
schön zu lesen, dass ein passendes Grundstück gefunden wurde und es langsam loszugehen scheint! Ich kann jetzt schon die leuchtenden Kinderaugen sehen, wie sie mit viel Enthusiasmus – im Rahmen ihrer Möglichkeiten – helfen werden. Sollte ich Zeit & Geld finden, komm auch ich vorbei – aber es wird wohl noch ein Jahr dauern…
Weiter so!
einen lieben Gruß
Antje
Hallo liebes viSozial-Team in Ecuador. Was für ein schöner Bericht!!! Es freut mich riesig, dass ihr voller Enthusiasmus an einer neuen Einrichtung für die Kinder weiterarbeitet. Ich bin mir sicher, dass das ein riesen Erfolg wird. Die Kleinen und Großen freuen sich sicher riesig! Bin gespannt auf neue Bilder.
Viel Erfolg weiterhin.
Grüße
Michaela