Autorenarchiv
Abwechslungsreiches Praktikum beim Exito Verde in Bogota – Kolumbien
Im Jahre 2008 hatte ich mit einem Kolumbianer aus Bogotá in der Universität Konstanz ein Sprachtandem begonnen. Aus einem Tandem wurde eine Freundschaft. Er stellte mich einer guten Freundin von ihm vor. Auch mit ihr hatte ich längere Zeit ein Sprachtandem in der Uni. Beide haben mich eines Tages gefragt, ob ich sie nicht in ihrem Heimatland besuchen möchte. Während ich meine Reise plante, kam ich auf die Idee, meinen Aufenthalt in Bogotá und den Besuch meiner beiden kolumbianischen Freunde mit einem sozialen Praktikum zu verbinden, meinen Horizont zu erweitern, andere Kulturen kennenzulernen und etwas Gutes zu tun. Auf diesem Wege lernte ich viSozial e.V. und Patricia kennen, die Gründerin der Fundación Éxito Verde. An meinem ersten Tag wurde ich herzlich von ihr empfangen und fühlte mich sofort am richtigen Platz. Anfängliche Sorgen und Ängste die ich mitgebracht hatte, verschwanden sofort. Ihre aufgeschlossene und selbstlose Art hatte mich vom ersten Tag an motiviert, ihrer Organisation und den Menschen, die durch diese unterstützt werden, zu helfen.
Erste aufregende Eindrücke von Quito – Ecuador
Ich heiße Darja und bin nun seit zwei Wochen in Ecuador, wo ich im Rahmen eines Stipendiums von “World of Difference” drei Monate lang für viSozial e.V. arbeite. Das Stipendium unterstützt ehrenamtlich Engagierte in Deutschland und im Ausland für einen Zeitraum von 3 oder 12 Monaten. Weitere Informationen zum dem Programm und die Bewerbungsvoraussetzungen findet ihr hier.
An meinem ersten Tag im Projekt “Para dar Esperanza” (PADE) hatte ich gleich sehr viele Eindrücke gesammelt. Nach einer aufregenden Busfahrt die vor allem bergauf ging, merkte man meterweise wie sich die Wohnverhältnisse änderten. In Santa Maria angekommen, sah ich schon die ersten Kinder vor der Tür stehen und auf die Öffnung des PADE warten. Danach haben sich alle nach und nach auf die vier Räume aufgeteilt. In einem Raum, wo vor allem die kleineren Kinder sind, wird gebastelt und gemalt, in einem anderen Raum üben Mädchen Handarbeiten und in zwei weiteren Räumen werden die Kinder und Jugendlichen bei ihren Hausaufgaben unterstützt.
Lest hier weiter, wie das Volontariat von Darja angefangen hat…
Das rollende viSozial-Jahrestreffen 2012
Im Jahr 2011 haben wir den Focus unserer Projektarbeit und einen Ausblick vorgestellt, wie wir unsere Arbeit noch verbessern wollen. Damit diese Ziele auch umgesetzt werden können, halten wir regelmäßige virtuelle Sitzungen. Doch es wurde auch notwendig, dass sich Vorstand und Geschäftsführung zusammensetzten und gemeinsam Ideen in konkrete Aufgaben gießen. Und umso besser, wenn sich dies mit dem Besuch von einigen Projekten verbinden ließ.
Ende Februar war nun endlich die Chance da, das fällige Treffen zu arrangieren. Die Gelegenheit, dass Yvonne, unsere Vorsitzende, zum Urlaub nach Ecuador kam und dass Tom, der zweite Vorsitzende, in Quito seinen Wohnsitz hat durfte nicht ungenutzt verstreichen. Schließlich befindet sich in Ecuador nach Peru das zweitgrößte Patenschaftsprogramm viSozials und das einzige Umweltprojekt. Pablo, unser Kassenwart, musste leider aus arbeitstechnischen Gründen in Arequipa bleiben aber Tomas, der Geschäftsführer reiste aus La Paz in Bolivien an.
Schaut euch das Video des viSozial-Treffen an
.
Noch mehr Fotos und Details des Jahrestreffens gibts hier……
Vorbereitungen auf die Fussball WM in Brasilien im Projekt ABEAC
Der Sitz des Kinder- und Jugendprojektes ABEAC in Salvador ist auf einem Grundstück, welches vorher der staatlichen Eisenbahngesellschaft gehörte und danach in den Besitz der Stadt Salvador überging. Es ist ein großes Grundstück und außer dem Sozialprojekt wohnen dort auch ehemalige Arbeiter und Angestellte der Eisenbahngesellschaft.
Die Stadt Salvador hat ein Teil des Grundstückes und ein Gebäude kostenfrei dem Sozialprojekt zur Verfügung gestellt aber es durften keine wesentlichen Veränderungen an der Bausubstanz vorgenommen werden. Dieser Faktor hat nun jahrelang zu Problemen beigetragen, da keine Mauer innerhalb des Grundstückes errichtet werden durfte und auch keine Abgrenzung des Fußballplatzes. So flogen immer wieder Bälle zu den Nachbarn und ab und zu ging auch eine Scheibe oder Dachziegel zu Bruch. Ein Kinder- und Jugendprojekt ohne Fußball ist in Brasilien ja undenkbar. Den Nachbarn hat dies aber verständlicherweise nicht gefallen und so wurde nach einer anfänglichen erträglichen Nachbarschaft ein immer komplizierteres Verhältniss zwischen den Mitgliedern des Sozialprojektes und den weiteren Anwohnern des Grundstückes. Jeder Ball, welcher zu den Nachbarn flog, wurde nicht mehr zurückgegeben und manchmal endete der Streit auch auf dem Polizeibüro.
Lest hier weiter, wie viSozial e.V. in Salvador de Bahia unterstützt…
12 Jahre Hoffnungslicht für die Straßenkinder in La Paz – Bolivien
“Es gibt Momente, in denen ich mich geschlagen fühle… aber es sind nur einige Momente.”
“”Es gibt Momente in denen ich mich für nichts interessiere… aber es sind nur einige Momente. Dann frage ich mich: “Was ist los mit mir”? Und ich finde nur eine Antwort: ICH BIN UNBESIEGBAR!
Ich fühle mich geschlagen, aber nicht besiegt; ich fühle mich lustlos, aber auch doch hoffnungsvoll.
Ich möchte denn gehen, aber meine Absicht steht fest. Wenn ich öfters an die Straße denke, unterstützt mich meine Familie, weil ich in der die Unterstützung finde, die ich brauche; in der finde ich das Hoffnungslicht, das ich brauche um weiter zu gehen.
Danke Luz de Esperanza
So bedanken sich die Jungs aus El Alto in La Paz bei ihrem Projekt Luz de Esperanza. Das Projekt ist nicht nur ein Projekt für sie, ist es auch ein Ort der Geborgenheit.
Liest weiter über die Aktivitäten der Beschäftigungstherapie…




