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Überraschende Fiesta!

p3160592-150x150 Überraschende Fiesta!Nachdem ich vor zwei Wochen die Gemeinde Santiago de Okola kennenlernen durfte, ging es schon bald darauf mit der Arbeit für das Patenschaftsprogramm los. Meike und ich sind mit Kamera und Fragebögen bewaffnet an den Titicacasee gefahren, um endlich Informationen über die Kinder zu sammeln. Nach einem kurzen Gespräch mit dem Professor gab es allerdings erst eine Ansprache auf dem Schulhof, da an diesem Tag offiziell die Autoritäten der Schule und der Gemeinde in ihr Amt gehoben wurden. Nach kleinen künstlerischen Darbietungen der Schüler, wie zum Beispiel ein toller Karaokeauftritt mit selbst gebastelten Instrumenten und Kostümen wurden wir zusammen mit den Autoritäten in einen Minibus gequetscht. Aufgrund von Platzmangel ging es sowohl in als auch auf dem Bus nach Kerihuati, einer kleineren Gemeinde etwa 15 Minuten von Santiago de Okola entfernt, von deren Schule wir auch zwei Klassen für das Patenschaftsprogramm ausgewählt haben. Endlich kamen wir mit unserer Arbeit voran und hatten gerade die ersten Kinder fotografiert und befragt, da wurden wir auch schon wieder von den Festlichkeiten unterbrochen. Lest mehr über die Fiesta in Santiago de Okola

Mein Kennenlerntag in Santiago de Okola

pict0446-150x150 Mein Kennenlerntag in Santiago de OkolaIn meiner ersten Woche als Praktikantin hatte ich gleich die Möglichkeit, in das Dorf Santiago de Okola am Titicacasee zu fahren, wo mir meine Kollegen Tomás, Rita und Meike die Schulen für das Patenschaftsprogramm und die wunderschöne Gegend gezeigt haben.
Schon mein erster Eindruck war sehr positiv: wir wurden super herzlich empfangen, neugierig von den Kindern beäugt und durch die Schulen geführt. Nach dem anschließenden Gespräch gab es ein gemeinsames Mittagessen. Die Papas, Saubohnen und Bananen wurden mit leckerer Soße, gebratenem Ei und Käse traditionell in einem auf der Wiese ausgebreiteten Tuch serviert. Ein “Picknick” bei Sonnenschein und mit dem wunderschönen Ausblick auf die umliegenden bunten Wiesen und den Titicacasee – besser hätte ich es mir nicht vorstellen können. Als gerade aus dem Winter gerissene Münchnerin war ich überwältigt von der im wahrsten Sinne blühenden Schönheit der Natur an diesem Ort. Was mir besonders gefallen hat war die Ruhe, die Santiago de Okola ausstrahlt. Die Dorfbewohner sind freundlichen und entspannt, die Kühe liegen neben den Hunden faul auf der Wiese und lassen sich die Sonne auf den Pelz scheinen. So in etwa muss das Paradies aussehen.

Aber nun wieder zurück zu unserer Arbeit dort.

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