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Spielenachmittag bei Para dar Esperanza
Da alle Kinder gerne Spielen und unsere Staffelspiele in Quilotoa so ein grosser Erfolg waren, haben wir uns entschlossen, diese auch in unserem Projekt in Quito mit den Kindern zu spielen. Und so machten wir uns gestern Nachmittag vom Büro aus auf den Weg in den Norden von Quito, zu den Hängen des Pichinchas, um Para dar Esperanza zu besuchen. Neben einigen Ideen und guter Laune, waren wir auch bepackt mit Lebensmittelspenden. So können wir beruhigt sein, dass die tägliche warme Mahlzeit für die Kinder auch in nächster Zeit nicht gefährdet ist.
Freudig wurden wir von den Betreuern und Kindern empfangen und dann ging es auch schon los: Kartoffel-Lauf, Sackhüpfen und Co. fanden reichlich Anklang. Als Preise gab es Äpfel, Müsliriegel und für die Kleinsten selbstgestrickte Schals aus Deutschland!
Nach all der Anstrengung gab es noch eine gemeinsame Mahlzeit bei der Betreuer, Kinder und auch wir gestärkt wurden. Als die Sonne langsam hinter dem Pichincha unterging, kehrten auch wir zurück. Sicherlich genau wie die Kinder: Kaputt – aber Glücklich! Hier geht es zu den Bilder
Para dar Esperanza: Ab ins Schwimmbad
Als Belohnung für die regelmäßige Teilnahme am Projekt, wurde für die Kinder unseres Sozialprojektes “Para dar Esperanza” ein Ausflug ins Freibad geplant. Bis zum Verteilen der Einladungen am Vortag wurde das Geheimnis auch bestens gehütet und die Vorfreude bei den Kindern war riesig. Überpünktlich waren sie am nächsten Morgen im Projekt und so ging es für die 70 Kinder und 10 Betreuer pünktlich los. Schon die Fahrt, hinaus aus ihrer gewohnten Umgebung war für viele ein Abenteuer und ein Schwimmbad hatten die meisten noch nie gesehen.
Flink wurden die mitgebrachten Badesachen angezogen, wer keine hatte, ging mit Unterwäsche ins Wasser. Wurde das kühle Nass anfangs noch skeptisch beäugt, siegte schnell die Neugier und alle planschten vergnügt herum. Große Freude bereitete den Kindern auch durchs Wasser gezogen zu werden oder sie “schwimmen machen” lassen, wie sie es nannten. Nach einem kleinen Snack folgte eine weitere Runde im Wasser, die ausgiebig genutzt wurde.
Nach einem leckeren Mittagessen kehrten wir am Nachmittag erschöpft aber glücklich nach Quito zurück.
Strahlende Kinderaugen in Quilotoa
Quilotoa mit seiner Lagune ist eines der Wahrzeichen der ecuadorianischen Anden und Ort unseres Sozial- und Patenprogrammes. Letzte Woche war es mal wieder soweit, ein Besuch der Gemeinde stand vor der Tür. Nach einiger Vorbereitung und voll bepackt mit den Patengeschenken, Basket- und Fußbällen, Hula-Hoop-Reifen, Zahnbürste und Zahnpasta für 300 Kinder, Ideen für Staffelspiele ging es am Donnerstag früh los. In Latacunga wurde noch schnell die bestellte Kleidung für die alle Kinder des Projektes abgeholt: die Jungs sollten Hosen und eine Sweat-Jacke und die Mädels Röcke und Strickjacken erhalten. So bepackt gelangten wir schließlich am Nachmittag nach Quilotoa, wo wir schon von unserem Projektleiter und einigen Kindern sehnsüchtig erwartet wurden. Am gleichen Abend kamen noch die Schüler der beiden Schulen vorbei, um ihre Geschenke und Kleidung in Empfang zu nehmen.
Nach einem fröhlichem Abend und einer kurzen, aber kalten Nacht ging es am nächsten Morgen ganz früh los, so dass wir die erste Schule bereits zu Schulbeginn um 8:00 Uhr erreichten. Wir wurden freudig begrüßt und als die Kinder erfuhren, dass wir einige Spiele vorbereit hatten, begannen ihre Augen zu strahlen. Schnell wurden die einzelnen Mannschaften gebildet und los ging es: neben Sackhüpfen musste die Strecke auch mit einer Kartoffel auf einem Löffel und einem kleinen Ball zwischen den Köpfen der Kinder bewältigt werden. Überall sah man nur lachende Menschen – Kinder, die Spaß am Spielen oder Eltern und Lehrer, die Freude am Zuschauen hatten.
Pondoa – unser Sozialtag
Wie bereits letzte Woche angekündigt, wollen wir Euch berichten, wie unser Tag in Pondoa gewesen ist. Wir hatten uns Pondoa, das damals durch den heftigen Ausbruch des Tungurahua zerstört wurde, bereits im Vorfeld angeschaut und beschlossen, von den 50 dort lebenden Familien, den am meisten Betroffenen unsere Spenden zukommen zu lassen. So machten wir uns morgens um 6:30 mit knapp 400 kg haltbaren Lebensmitteln, Hygieneartikeln und Kleidung von Quito aus auf den Weg.Als wir nach 3 1/2 Stunden Fahrt am Gemeinschaftsplatz des Dorfes ankamen, wurden wir von weit mehr Personen begrüßt, als wir erwartet hatten. Zusammen mit den Mitarbeitern des roten Kreuzes aus Baños, die dieses Gebiet nach wie vor betreuen, packten wir gemeinsam die einzelnen Pakete. Jede der ausgewählten Familien erhielt neben 11 kg Reis, weitere Nahrungsmittel, wie Salz, Zucker, Nudeln, Linsen, Thunfisch und weiteres. Aber auch die Packung Kekse hat nicht gefehlt.
Als wir fertig waren, folgte eine Versammlung mit den anwesenden Bewohnern des Dorfes in der durch die Dorfgemeinschaft beschlossen wurde, dass die ausgewählten Familien ihre Spende erhalten, diese jedoch mit einer anderen Familie des Ortes teilen. Nachdem wir unsere Spenden übergeben hatten, saßen überall Personen, die in der Tat ihre Nahrungsmittel möglichst gerecht versuchten zu teilen. Es war toll, eine Dorfgemeinschaft, die noch bestens funktioniert und das Wort “Gemeinschaft” in diesem Moment gelebt hat!
Nicht vergessen möchte ich, dass in dieser Versammlung neben vi-Sozial auch den Spenderinnen und Spendern aus dem fernen Deutschland gedankt wurde. Diesen Dank gebe ich hiermit gerne an Euch weiter, denn ihr habt es erst ermöglicht, diesen Menschen eine Freude zu bereiten. Hier geht’s zu den Bildern!




