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Von Affen, Condoren und Pinguinen
Heute gings gemeinsam mit 10 viSozialis, inklusive unserem Freiwilligenarbeiter Björn und 34 Schülern der 5. Klasse der Schule San Juan Apostol in den Zoo von Arequipa. Bepackt mit 40 Litern Limo und jeder Menge süßer Brötchen starteten wir unsere Reise in Villa Cerillos. In einem großen Reisebus, was alleine bereits ein Highlight für viele der Kinder war, machten wir uns morgens auf den Weg in Richtung Paucarpata, um den dortigen Zoo zu besichtigen. Die Kids waren total aufgeregt und waren kaum zu beruhigen bei der für sie sehr spannenden Fahrt quer durch Arequipa. Viele der 5. Klässler hatten zuvor selten die Möglichkeit, ihren Stadtteil zu verlassen, da sich ihr Leben überwiegend außerhalb des Stadtzentrums in den ärmeren Gegenden abspielt. Auf der etwa einstündigen Hinfahrt entpuppte sich ihre Lehrerin Zoila als optimale Reiseführerin, da sie Arequipa wie ihre Westentasche zu kennen schien. Die Kids ließen sich auch für die für uns noch so banalsten Dinge, wie beispielsweise eine Kirche der Polizeistation, begeistern. Ganz nach dem Motto: Endlich mal raus aus dem tristen Viertel Villa Cerillos, welches ohne fließend Wasser und ordentliche Infrastruktur nach wie vor einer Wüstenstadt gleicht!
Mit Musik und Tanz ins Altenheim San Vicente
Letzte Woche ging es für das visozial Team mit hauseigenem Gitarristen in das Altenheim San Vicente in Arequipa. Schwer bestückt mit musikalischem Equipment und peruanischen Schlagerhits besuchten wir die 40 älteren Damen in ihrem schönen Kolonialhaus im Zentrum Arequipas. Wir wurden bereits erwartet: Viele der Señoras saßen in ihren Rollstühlen im Innenhof und begrüßten uns mit einem freundlichen “Buenos dias” und einem teilweiße zahnlosen Lächeln.
Nach kurzer Vorbereitungszeit, in der der Musiker Jose Ricardo sich und seine Instrumente einstimmen konnte und wir den Aufenthaltsraum etwas zurecht gemacht hatten, riefen wir die Abuelitas zu uns. Nach etwa zehn Minuten war dann auch die letzte angekommen und unser kleines Fest konnte beginnen. Lest hier mehr zum Thema!
Sozialtag im Kindergarten Nueva Alborada in Arequipa
Letzte Woche hatten wir hier in Arequipa Besuch von drei Mädels aus Deutschland, die unsere Projekte in Peru besichtigt haben und bei dieser Gelegenheit professionelle Fotos von den Sozialprojekten gemacht haben. Voller Engagement hatten sich Melli, Julia und Phippy bereits im Vorfeld etwas ganz Besonderes für einen der Kindergärten einfallen lassen. Bewaffnet mit allerhand Bastelmaterilien standen sie am Flughafen vor mir und konnten es kaum erwarten, ihre Idee im Rahmen unseres allmonatlichen Sozialtages in der Cuna Nueva Alborada in Arequipa umzusetzen. Nach vier Tagen Projektbesichtigungen machten wir uns am letzten Freitag zu zwölft, mit allerhand Unterstützung aus dem Büro, auf nach Nueva Alborada, um dort einen Vormittag mit den Kids des dort ansässigen Kindergartens zu verbringen. Lest hier, was sich die Mädels für die Kids ausgedacht haben!
Sport in San Juan Apostol
Sport ist ein Thema, welches in der Schule San Juan Apostol in Villa Cerillos, einem Stadtteil Arequipas, eine große Rolle spielt. Der Sportunterricht ist fester Bestandteil des Unterrichts. Die Kinder lieben es, sich auf dem Schulhof auszutoben und befolgen deshalb artig die Anweisungen der Lehrerinnen. Diese müssen sich täglich etwas neues einfallen lassen, da es nur wenige Spiel- und Sportgeräte für die Kinder gibt. Es gibt zwar ein Volleyballnetz, Basketballkörbe und Fußballtore, jedoch leider kaum Bälle, die nicht bereits eher einem Ei gleichen. Stattdessen werden viele verschiedene Fang- oder Hüpfspiele, für die man kein zusätzliches Material braucht, gespielt. Der Kreativität sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Dafür ist der Sportunterricht in San Juan Apostol das beste Beispiel.
Auch in den Pausen toben die 460 Kinder wild auf dem Schulhof herum und stürzen sich zu fünfzigst auf die wenigen Spielgeräte, wie die eine Rustche oder die zwei Wippen, die einsam auf dem Gelände herumstehen. Keines der Kinder hat sich jedoch je darüber beschwert, dass es so wenige Spielgeräte gibt. Im Gegenteil sie freuen sich in ihrer Bescheidenheit über das, was vorhanden ist und spielen alle gemeinsam damit.




