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Der Winter in Peru kommt schon jetzt

Kind ErnaehrungDie nationalen Wetterstationen in Peru hatten berichtet, dass die Monate Juni und Juli diesen Jahres besonders kalt werden. Die Durchschnittstemperatur in den Hochlagen über 3500 Metern, zu denen auch die Regionen um Arequipa und am Titicacasee gehören, sollen -5 Grad betragen.

Deshalb hat viSozial in Peru bereits seine Winter-Kamapgne organisiert. Bei mehreren Besuchen werden Mäntel verteilt und Lebensmittel an die Schulen ausgegeben, die unsere Patenschaftsprojekten angehören. Die Schulen gehören auch zum Projekt der Ernährungskampagne, für die bisher viele Spenden gesammelt und messbare Ergebnisse erzielt werden konnten. Die Rate der unterernährten Kinder ist seit dem Start der Kampagne stark zurückgegangen. Ebenso gibt es weniger Krankheiten in der Region – die Kinder sind resistenter geworden. Die Menschen der Gemeinden in Capachica, einer Region, die auf 3800 Metern gelegen ist, haben in der Zeit viel über gesunde Ernährung gelernt und so ihre Lebensbedingungen verbessern können.

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Ein Tag im Blindenzentrum in Puno am Titicacasee…

Christian11-150x150 Ein Tag im Blindenzentrum in Puno am Titicacasee…Seit Anfang April hat das Blindenzentrum in Puno zwei tatkräftige neue Helfer, Miriam und Christian aus Deutschland. Beide studieren schulische Rehabilitationspädagogik und haben durch Praktika schon einige Erfahrungen im Umgang mit Kindern mit besonderen Bedürfnissen gesammelt. Miriam und Christian haben sich dazu entschieden, eine Auszeit vom Studium zu nehmen, um Südamerika kennen zu lernen und als Volontäre unser Projekt in Puno zu unterstützen. Welche Herausforderungen sie täglich erwarten und wie so ein ganz normaler Tag im Blindenzentrum abläuft haben mir die beiden erzählt…

„Seit vier Wochen helfen wir nun schon im Internat “Nuestra Señora de Copacabana” am Stadtrand Punos mit und konnten in dieser kurzen Zeit viele Eindrücke sammeln. Das tägliche Erlebnis fängt schon mit der Fahrt zur Schule an, welche wir in überfüllten “Combis” bestreiten. In Deutschland würden in diesen Kleinbus ca. 9 Leute reinpassen, doch hier ist es keine Seltenheit, dass 22 Leute mitfahren. Im Internat angekommen geht der Schultag gemütlich los. Hier in Peru ist alles ein bisschen langsamer, woran man sich als Europäer erstmal gewöhnen muss.

Hier geht der Erfahrungsbericht unserer Freiwilligen weiter…

Peru – Schlechte Entwicklung durch Hunger – viSozial hilft!

Mädchen am TiticacaseeZu wenig oder gar kein Essen auf dem Teller zu haben, kannst du dir nur schwer vorstellen? Für viele Menschen in Peru, und vor allem für Kinder, ist dies leider immer noch an der Tagesordnung. Mangel- und Unterernährung ist in vielen Ländern Südamerikas auch heute noch ein gravierendes soziales Problem. In Peru leiden nach Angaben der Regierung derzeit 25% der Bevölkerung an chronischer Mangelernährung, wobei Frauen und Kinder von diesem Problem am stärksten betroffen sind.

Das liegt hauptsächlich daran, dass Frauen meist schlechter gebildet sind und deshalb weniger Möglichkeiten haben, Geld für den Lebensunterhalt zu verdienen. Diese Bedingungen werden vor allem während der Schwangerschaft und Stillzeit zur Gefahr, wenn Frauen einen erhöhten Nährstoffbedarf haben und bei unzureichender Ernährung folglich bereits untergewichtige Babys zur Welt bringen. Laut Statistiken sind ein Viertel aller Kinder unter 5 Jahren chronisch mangelernährt.

Hier erfährst du, was viSozial gegen dieses Problem unternimmt:

Freiwilligeneinsatz in Peru – Wie man vom Idealisten zum Realisten wird!

FWA Verena im Comedor Santa Rosita de LimaDass Peru nicht nur das Land der Lamas, Inkas und des Pisco Sour ist, wird einem als Volontär sehr schnell klar. Durch einen Freiwilligendienst sieht man mehr, als nur die „touristische“ Seite und lernt das wahre Leben der Menschen des Landes kennen.

Verena aus Deutschland, ist eine der vielen Freiwilligen, die ehrenamtlich vor Ort helfen und so einen großen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung in Peru leisten. Verena hat sich dazu entschieden in einem Kindergarten und  in einem Comedor in Arequipa als Volontärin tätig zu sein. Ihr Arbeitsplatz liegt im Armenviertel Paucaparta, außerhalb des Zentrums der Stadt Arequipa. 80% der Bevölkerung in Paucaparta kommen aus den Bergregionen Perus, haben keine Ausbildung und sind deshalb arbeitslos oder gehen einer ungeregelten Beschäftigung nach um sich das Lebensminimum zu verdienen. Das durchschnittliche Einkommen der Familien beträgt ca. 200 Soles (53€) im Monat, wovon durchschnittlich vier bis fünf Familienmitglieder leben müssen. Mit diesem Einkommen können die minimalen Lebenserhaltungskosten wie Lebensmittel, Ausbildung, Wohnung und medizinische Versorgung nicht gedeckt werden. Auf Grund dessen sind die Häuser der Menschen sehr einfach und klein mit cirka zwei Zimmern. In Paucaparta gibt es Strom, aber nicht alle Häuser haben Anschluss an fließendes Wasser. Die Straßen sind unasphaltiert und staubig, weshalb Taxis nur ungern in das Viertel fahren und die Menschen mit Collectivos (kleine Combi-Busse) in die Stadt fahren müssen.

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viSozial-Freiwilligenarbeit in Peru

Sozialtag im ZooHilfe zur Selbsthilfe ist unser Wunsch! Das bedeutet nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern auch eine aktive, inhaltliche Mithilfe in den Projekten. Wir bieten eine kostenfreie Vermittlung von Freiwilligen in unsere Projekte an, die ohne finanzielle Gegenleistung ehrenamtlich vor Ort helfen möchten.

Unser viSozial-Freiwilligendienst in Peru ermöglicht die Mitarbeit in den Arbeitsgebieten Bildung und Gesundheit. Das bedeutet, dass der Volontär an der täglichen Projektarbeit mitwirkt, Verantwortung für andere Menschen übernimmt und auch eigene Ideen zur Projektentwicklung mit einbringt. Dadurch hat der Volontär die Chance, einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung zu leisten.

Hier könnt ihr lesen, wie ihr euch engagieren könnt:

viSozial e.V.
Hilfe für Kinder, Familien und Senioren in Südamerika. Unterstütze uns mit deiner Spende, Patenschaft oder durch deine aktive Mitarbeit!
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