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Praktikantenwechsel in Peru

gruppenbild-alt-neu-praktisklein-150x150 Praktikantenwechsel in PeruNach einem halben Jahr Praktikum in Puno und Arequipa, müssen sich Angelika und Esther leider von viSozial verabschieden. Das heißt auch Abschied nehmen von den Kindern, den Paten sowie dem gesamten viSozial-Team. Auf diesem Weg möchten wir uns bei euch allen herzlich bedanken. Den Paten für ihr Engagement und ihr großes Herz und dem Team für eine unvergessliche und lehrreiche Zeit in Südamerika!

An Angelikas Stelle in Puno wird Melitta treten. Sie wird verantwortlich sein für alle Projekte und Patenschaften rund um den Titicacasee. In Arequipa wird Esther von Denise vertreten, welche mit viel Motivation an die Arbeit geht.

Die neue viSozial- Email- Adresse für Puno wird sein: Puno@mundo-visozial.org (Ansprechpartnerin Melitta)

und für Arequipa: Arequipa@mundo-visozial.org (Ansprechpartnerin Denise)

Die Adresse für Postsendungen, sowohl nach Arequipa als auch zum Titicacasee, wird weiterhin die gleiche sein, lediglich der Name hat sich geändert:

Zaida Huamani Ramos, Malaga Grenet 314, Umacollo, Peru!

Gestern hatte ich bereits eine Mail mit dem Betreff: Praktikantenwechsel an die Paten für die Schule San Juan Apostól verschickt. Aufgrund eines Systemfehlers ist diese leider mehrmals verschickt worden. Dafür bitte ich um Entschuldigung. Hier findet ihr Fotos der neuen Praktikanten Denise und Melitta

Die Tänzer von Miguel Grau – Arequipa

p1030740klein-150x150 Die Tänzer von Miguel Grau - ArequipaWas für ein Vormittag! Als wir heute für unseren Sozialtag die Bürotüren hinter uns schlossen, um zu einer Suppenküche in Miguel Grau – einem Stadtteil von Arequipa – zu fahren, hat keiner von uns geahnt, dass dies eine sportliche Herausforderung werden würde. Nachdem wir uns mit dem Taxi 3Mal verfahren hatten, kamen wir in der Suppenküche in Miguel Grau an, wo regelmäßig für die Senioren aus der Umgebung gekocht wird. Mit Freude wurden wir von den älteren Damen und Herren begrüßt und bevor wir uns versahen, ging es auch schon los mit der ersten Etappe unseres Sportmarathons: Die Reise nach Jerusalem. Zu Marschmusik tanzten wir um die Stühle und versuchten einen zu erwischen, als die Musik ausgestellt wurde. Auch die Senioren wollten sich den Karnevalsspaß nicht entgehen lassen und bewarfen uns dabei wild mit Konfetti.

Die zweite Etappe war ein Luftballontanz, bei dem die tanzwütigen Omas und Opas mit einem Ballon im Rücken das Tanzbein schwingen mussten, ohne dass dieser fällt oder kaputt geht. Ein Männerpärchen wagte sogar sich den Ballon zwischen die Stirn zu klemmen und schwebte so mit plattgedrückten Nasen durch den Raum;-)

Weitere Spiele folgten, so zum Beispiel Luftballonzertreten oder Katze und Maus. Danach stärkten wir uns mit Tee und Keksen und verteilten die aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gespendete Kleidung. Ich denke wir konnten den Senioren mit unserem Besuch eine riesen Freude machen und auch wir hatten viel Spaß. Aber am besten ihr überzeugt euch da mal selbst und schaut euch hier das Video an:

Video Sozialtag in Miguel Grau

Voluntäre in Arequipa gesucht!

kinder-villa-cerrillos1-150x150 Voluntäre in Arequipa gesucht!Eine Zeit im Ausland verbringen? Neue Eindrücke und Erfahrungen sammeln? Neue Kulturen kennenlernen, sein Spanisch verbessern und gleichzeitig auch noch helfen? Wo kann man das besser als bei einem Freiwilligendienst im Ausland? viSozial in Arequipa, Peru unterstützt zusammen mit dem Kirchenverein MVC (Movimiento de vida christiana) eine Schule sowie 6 weitere Projekte – von Kindergärten über Kliniken bis hin zu Suppenküchen und einem Altenheim. Die Auswahl an Freiwilligenstellen ist groß und die Projekte freuen sich jederzeit über ein bisschen Unterstützung.

Ob ihr Schulabgänger, Studenten, Rentner, Krankenschwestern, Gärtner oder Psychologen seid, in unseren Projekten wird jede Unterstützung gebraucht. Am besten wäre es, wenn ihr über einen längeren Zeitraum mit anpacken könntet. Das heißt in den Kindergärten ab 4 Wochen und in unserer Schule San Juan Apostól für mindestens 2 Monate. So könnt sowohl ihr euch an die Kinder und die Arbeit sowie auch umgekehrt die Kinder an euch gewöhnen. Zudem könnt ihr bei einem längeren Aufenthalt eher eigene kleine Projekte verwirklichen.

Über die genaueren Arbeitsaufgaben in der Schule könnt ihr euch auf unserer Webseite http://visozial.org/fwa/freie-stellen-in-peru/ informieren. Die Aufgaben in den verschiedenen Kindergärten unterscheiden sich im Wesentlichen nicht voneinander. Die Arbeitszeiten der Freiwilligenhelfer sind dort von 8 bis 14-16 Uhr, abhängig von der Menge der anstehenden Aufgaben. Die Kindergärten haben einen festgelegten Tagesplan mit verschiedenen Aktivitäten. Es wird gesungen, gemalt, getanzt, Geschichten vorgelesen, ein Snack sowie das Mittagessen eingenommen und ein Mittagsschläfchen gehalten. Als Voluntär greift ihr den Erzieherinnen dabei unter die Arme. Sehr gerne könnt ihr euch auch einen Projekttag pro Woche nehmen, an dem ihr eure Ideen verwirklichen und etwas Schönes mit den Kindern unternehmen könnt. Vor allem Ausflüge zum Beispiel in den Zoo sind sehr beliebt bei den Kleinen. hier mehr Information zur Freiwilligenarbeit

Arequipa, Peru: Weihnachten in den Canteras Sillar

p1030413-150x150 Arequipa, Peru: Weihnachten in den Canteras SillarAm Freitag sind wir für eine etwas verspätete Weihnachtskampagne in den Sillar-Steinbruch gefahren, um Nahrungsmittel und Kleidung an die Arbeiter dort zu verteilen und bei einem Snack und einer Limonade ein bisschen Zeit mit ihnen zu verbringen. Da die Canteras, wie der Steinbruch auf Spanisch genannt wird, nicht mein Hauptprojekt sind, war dies mein erster Besuch. Wir fuhren mit dem Bus durch die Randviertel Arequipas, dort, wo die Straßen nur noch Staubpisten sind, bis wir am Rande der Canteras ankamen. Ich war überrascht wie riesig das Gebiet ist, vor allem, weil dort nur circa 36 Menschen arbeiten.

Zunächst führte uns Romi ein bisschen durch den Steinbruch. Sie ist die Tochter von Don Flavio, welcher unseren Reisegruppen bei ihrem Besuch stets die Anlage zeigt und die einzelnen Arbeitsabläufe erklärt. Sie winkte mich in eine Art Höhle im Gestein. Ich musste mich bücken, um mir nicht den Kopf zu stoßen. Die Höhle war eingerichtet wie ein kleines Haus. Wenn man reinkommt, steht man in der Küche. Gebückt ging ich ins Schlafzimmer, ein kleines Loch mit einem Bett aus Sillar. Glücklich wieder gerade stehen zu können, gingen wir weiter und Romi stellte uns ein paar Arbeiter vor, welche gerade dabei waren mit einer langen Eisenstange den Stein zu bearbeiten. Die Sonne knallte unerbittlich auf unsere Köpfe und das helle Gestein ließ uns – trotz Sonnenbrillen – die Augen zusammenkneifen.

Nach der kleinen Führung riefen wir die Arbeiter zusammen, verteilten Sandwich und Limonade und Miguel – unser Büroleiter in Arequipa – hielt eine kleine Rede über unseren zukünftigen Pläne in den Canteras. Nachdem alle aufgegessen hatten, bekam jeder der Arbeiter eine Tüte voll mit Nahrungsmitteln sowie Kleidung, welche unsere fleißigen Spender aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mitgebracht hatten. Vielen Dank an dieser Stelle an die Spender!!! lest hier mehr und seht Fotos

Peru: Weihnachtskampagne in Villa Cerrillos

dsc01689-150x150 Peru: Weihnachtskampagne in Villa CerrillosLetzten Donnerstag hatte das Warten endlich ein Ende und das viventura-Team ist mit den 365 sorgfältig und in einer einwöchigen Schweißarbeit eingepackten Geschenken in die Schule San Juan Apostol gefahren. Unter den Geschenken gab es Unterwäsche, Socken, ein paar Weihnachtsleckereien und Spielzeuge – von Puppen über Autos und Stofftieren bis hin zu Zauberwürfeln.

Bevor die Geschenke jedoch an die Kinder überreicht wurden, gab es eine Überraschung der ganz besonderen Art. Die viventura- Mitarbeiter schmissen sich in Kostüme und stiefelten als Zwerge, Engel und Weihnachtsmänner auf die Bühne der Aula. Nachdem der Weihnachtsmann dreimal damit gedroht hatte wieder zu gehen, wenn die Kinder nicht endlich leise seien, wurde es einigermaßen still in dem großen Raum. Und damit begann unser kleines Theaterstück. Romina las eine Geschichte vor, in der ein alter Mann den Weihnachtsmann trifft. Alejandro spielte den verzweifelten Weihnachtsmann, der in einer Rakete zu den Kinder reisen musste, da es zu wenig Schnee gab und die Rentiere so nicht arbeiten konnten. Andere waren Engel oder Zwerge, die den Weihnachtsmann berieten.

Nachdem wir diesen Auftritt heile überstanden hatten, ging es zum schönsten Teil für die Kinder – die Geschenkübergabe. Wir teilten uns auf die zwölf Klassen auf und riefen die Kinder einzeln auf. Sie bekamen ihr Geschenk und zusätzlich noch eine Tüte mit Nahrungsmitteln für die ganze Familie. Von jedem Kind machten wir ein Foto mit seinem Geschenk. Auch die Geschenke der Paten wurden natürlich überreicht. Darüber freuten sich die Kinder am meisten, denn so erhielten sie meist noch einen Brief mit lieben Weihnachtswünschen aus Deutschland, der Schweiz oder Österreich. hier mehr von unserer Kampagne

viSozial e.V.
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