Autorenarchiv
Nosotros chicos de la Calle in El Alto – Bolivien
Niemand der Jugendlichen von Luz de Esperanza hatte einen einfachen Start ins Leben. Geprägt von einem Leben auf der Strasse, Alkohol und Drogen hoffen einige von ihnen auf eine bessere Zukunft.
Luz de Esperanza ist ein soziales Projekt für junge Männern, die auf den Strassen von El Alto leben und ihr Leben endlich in die Hand nehmen wollen. Mit viel Kreativität und Geschick arbeiten sie an diesem Projekt am Stadtrand von El Alto.
viSozial unterstützt Luz de Esperanza, indem wir monatlich Gas und Strom bezahlen, sowie kleine kulturelle Ausflüge ermöglichen, wie etwa Kino-, Zoo – oder Schwimmbadbesuche. Damit sollen die Projektmitglieder motiviert werden, ihre Zukunftschancen zu ergreifen und zu verwirklichen. Wir, Lucia, Ana und ich von viSozial, waren das Projekt besuchen und möchten Euch nun von unseren Eindrücken berichten. In einer der Werkstätten von Luz de Esperanza bin ich auf das Buch „Nosotros Chicos de la Calle“ gestossen, welches in Zusammenarbeit mit den Strassenkindern entstanden ist. Kurze Auszüge und meine persönlichen ersten Eindrücke sollen euch das Projekt ein Stück näher bringen.
Eine Fotostory über Santiago de Okola – Bolivien
Anfang Juni 2011 fand in Görlitz eine zweiwöchige Ausstellung mit zahlreichen unbekannten Künstlern aus der Oberlausitzer Region statt. “Zukunftsvisionen” stellt eine Möglichkeit für junge Künstler dar, sich einmal im Jahr in Görlitz zu repräsentieren. Die Zeit der Ausstellung wurde mit musikalischer Untermalung unterstützt.
Anne Schwager, Studentin aus Görlitz, absolvierte ihr Praxissemester in Bolivien. Hier arbeitet sie unter anderem für viSozial. In der Fischer- und Farmerkommune Santiago de Okola, welche am Ufer des Titicaca Sees liegt, entstand dann diese Fotoserie, die auf “Zukunftsvisionen 2011″ ausgestellt wurde.
Erlebnisbericht aus Puno – Perú
Maria Isabel Parrillo Onque arbeitet als Ernährungsberaterin in den drei Schulen auf der Halbinsel Capachica in Perú. Montags bringt sie immer Lebensmittel auf die Halbinsel in die drei Schulen, um eine ausgewogene Ernährung der Kinder als auch der Eltern zu gewährleisten. Seit dem Jahr 2008 gibt es eine Ernährungskampagne erzählt Isabel. Sie erzählte mir auch, dass die Menschen der Halbinsel durch dieses Projekt in den Bereichen der Ernährung und Gesundheit aufgeklärt und sensibilisiert werden sollen. Viele der Kinder leiden an einer Mangel- oder sogar Unterernährung. Deswegen stellt Isabel jede Woche einen Ernährungsplan auf und kauft Produkte in Puno ein, die auf der Insel nicht bis nur selten vorhanden sind. Seitdem sie mit diesem Projekt mit Hilfe von viSozial angefangen hat, sagt sie, zeigen sich deutliche Unterschiede. Die Kinder sind konzentrierter in der Schule, fitter und haben an Gewicht zugenommen.
Wie verbessern wir die Ernährung in Capachica? Lest hier weiter.
Bau von sanitären Anlagen in Kerihuati – Bolivien
viSozial dankt allen Spendern die das Projekt in Santiago de Okola, Bolivien unterstützen, denn mit Eurer Hilfe konnte den Bau von sanitären Anlagen in der ländlichen Schule Kerihuati realisiert werden.
Am Montag, 5. September 2011, besuchten wir wieder einmal Okola, um gemeinsam mit Vertretern der Komunen sowie der Schule ein neues Abkommen mit viSozial zu unterzeichnen. Dies war ein wichtiger Schritt, um auch in Zukunft die Zusammenarbeit zu gewährleisten.
„Santiago de Okola”, welches zum Schuldistrikt von Sisasani gehört, hat 2 Schulen in Okola und Kerihuati. Vor allem haben diese Gemeinden mit der Abwanderung der jungen Bevölkerung in die Städte zu kämpfen. Auf der Suche nach erfolgsbringenden Zukunftschancen und einer besseren Ausbildung siedeln vor allem die Jugendlichen in Stadtnähe nach La Paz oder El Alto. Auf Grund fehlender Bildungsgrundlagen scheitern sie jedoch zumeist.
viSozial hilft den Gemeinden beim Aufbau einer besseren Ausbildung und der Identitätsfindung der Jugendlichen und versucht damit eine Abwanderung zu verhindern.
Zahnkampagne in der Schule San Juan Apóstol – Arequipa
viSozial startet im September 2011 eine Zahnkampagne in der Schule San Juan Apóstol in Arequipa (Perú). Zusammen mit Eurer Hilfe wollen wir den Kindern von San Juan Apóstol die Möglichkeit geben, Zahnuntersuchungen- und Behandlungen vornehmen zu lassen. Die Kampagne möchten wir in 2 Phasen durchführen:
1. Prävention: Alle Kinder werden von den Zahnärzten des Instituto Odontológico Americano von Arequipa untersucht.
2. Behandlung: Alle Kinder, die eine zahnärztliche Behandlung brauchen, werden diese bekommen.
Die Altergruppe zwischen 5 und 14 Jahren machen 42% der Fälle von Erkrankungen der Mundhöhle und Karies aus, was an dritter Stelle der Gesamtwertung von Morbidität in Arequipa steht, nur durch akute Atemwegserkrankungen und Pharyngitis übertroffen. 20 Fälle mit Zahnproblemen werden jeden Monat in der Schule gemeldet. Jedoch wird davon ausgegangen, dass sich nicht alle Kinder melden lassen auf Grund von Schüchternheit, Vorurteilen oder Angst vor einer schmerzlichen Behandlung.
Es ist den meisten Menschen bekannt, dass die Kosten einer zahnärztlichen Behandlung sehr hoch sind, weshalb die 502 Kinder von der Schule San Juan Apóstol diese Behandlung so gut wie nie in Anspruch nehmen.
Die San Juan Apóstol Bildungseinrichtung und die Gemeinde Villa Cerrillos haben Zugang zu Elektrizität, so dass es eine tragfähige Installation von zahnärztlichen Geräten in der Schule erlaubt. Das Instituto Odontológico Americano hat sich dazu bereit erklärt, umsonst die Kinder zu untersuchen (vielen Dank im Voraus!). Ausserdem wollen wir in der Schule Informationsbroschüren mit einer Anleitung zum Zähneputzen verteilen, damit die Kinder ein Bewusstsein für eine richtige Zahnpflege bekommen.
Gebt den Kindern von Villa Cerrillos mit uns die Chance auf eine zahnärztliche Grundversorgung. Bitte beachtet bei Angabe auf dem Spendenformular den Verwendungszweck: Zahnkampagne – Schule Arequipa anzugeben.





