Autorenarchiv
Auf den Spuren von viSozial in Peru
Julia, eine sehr talentierte Fotografin aus Deutschland, war im Juni mit ihren Freundinnen Philippa und Melanie in Peru, um sich die Projekte von viSozial in Arequipa und am Titicacasee anzusehen. Julia hat sich dafür entschieden viSozial zu unterstützen, indem sie uns mit eindrucksvollen und professionellen Fotos ausstattet. Insgesamt waren die drei Mädels zwei Wochen mit uns unterwegs und berichten nun über ihre Erlebnisse in der Welt von viSozial:
Unser Einblick in die Welt von viSozial beginnt am Sonntag, wir besuchen mit Denise die Schule San Juan Apostol in Arequipa. Das Licht ist gleisend hell, die Gegend ist karg und der Vorort scheint nur aus Stein und Sand zu bestehen. Umso bunter und fröhlicher leuchtet alles in und um den Schulhof.
Hier geht die spannende Entdeckungsreise der 3 Mädels weiter.
“Dia del maestro” im Blindenzentrum in Puno
Anfang Juli ist Meike, unsere neue Volontärin in Puno angekommen. Sie wird den Lehrern im Blindenzentrum bei der Betreuung der hilfsbedürftigen Kinder zur Hand gehen. Sie studiert Geschichte und Literaturwissenschaft in Bamberg und hat bereits einige Monate als Volontärin in England gearbeitet. Hier könnt ihr über ihre ersten Eindrücke im Blindenzentrum lesen:
Das Leben eines “profesor de ingles” in Llachon, Capachica
Seit knapp einem Monat haben wir in Capachica das Pilotprojekt “Volontär in Capachica” gestartet. Nicholas aus Wiesbaden hat sich entschieden während seiner Südamerikareise einen kleinen Abstecher nach Peru zu machen um in unserem Projekt auf der Halbinsel Capachica am Titicacasee als Volontär zu arbeiten. Nachmittags unterrichtet er Englisch an der Grundschule von Llachon und hilft unserer Ernährungsberaterin Isabel bei der Verteilung der Alimente. Er wohnt, schläft und isst bei einheimischen Familien in deren Adobehäusern ohne Heizung oder fließend Wasser. Der (gefühlte) 2 Meter große Nicholas fällt sofort auf unter den durchschnittlich 1,65 großen Peruaner. Er lebt sich jedoch sehr gut in den Alltag einer campesino Familie ein und scheint seinen Aufenthalt auf Capachica und die Erfahrungen die er macht sehr zu genießen. Bis auf ein gutes Stück Fleisch und einer frischen Latte Macchiatto scheint er nicht viel zu vermissen.
Hier seine Eindrücke über das Leben eines Englischlehrers in Llachon:
Schulkampagne am Titicacasee
Am 29. und 30. April war es auch für die Kinder unserer Projekte auf Capachica und dem Blindenzentrum am Titicacasee soweit. Durch die Unterstützung unserer Paten konnten wir jedem Kind in unseren 5 Projekten ein kleines Geschenk ermöglichen. Für die Schulkinder gab es jeweils Schreibutensilien und Hefte. Die Kindergarten- kinder bekamen Hygienesets, bestehend aus Zahnbürte, -putzbecher, -pasta, ein kleines Handtuch und einem Stück Seife sowie einer Tupperdose gefüllt mit Keksen und einer Banane. Gegen die bitterkalten Nächte am Titicacasee gab es zusätzlich für jedes Kind eine Fleecejacke mit unserem peruanischen Logo.
Capachica, Peru – Mary Isabel
Mary Isabel, die von allen Isabel genannt wird, ist die Ernährungsberaterin in unseren Projekten auf Capachica in Peru. Obwohl ihre Berufsbezeichnung nicht einmal annähernd erahnen lässt, was sie eigentlich alles leistet. Sie betreut die Kinder der Schulen bzw. Kindergärten in Llachon, Santa Maria, Chifron und Hilata. Durch den Überfluss an Kartoffeln nehmen die Kinder auf Capachica überwiegend Kohlenhydrate zu sich, so dass man ihnen die Fehl- und Mangelerährung nicht direkt ansieht. Ihnen fehlen Vitamine, Fette und vor allem Proteine, die für das Wachstum der Kinder sehr wichtig sind.
Isabel versorgt jeden Tag 249 Kinder mit einer ausgewogenen Mahlzeit und klärt sie über die essentiellen Regeln der Ernährung auf. Während der Schulzeit arbeitet Isabel von Montags bis Sonntags durchgängig. Sie kümmert sich um Buchhaltung, Beratung und Verpflegung sowie Logistik und Transport der vier verschiedenen Projekte auf der Halbinsel Capachica am Titikakasee.
Was heißt das genau? Das ganze in Zahlen ausgedrückt…Lest hier weiter!




