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Erste Eindrücke vom Blindenzentrum in Puno

bild0340-150x150 Erste Eindrücke vom Blindenzentrum in PunoEs ist drei Uhr Nachmittags als ich an die blaue Metalltür des Blindenzentrums am Stadtrand von Puno klopfe. Ein freundlicher Mann öffnet mir die Tür und begrüsst mich herzlich. Als er mich in den Hof des Zentrums bittet, merke ich, dass ich wohl mitten in den Sportunterricht geplatzt bin. Es stellt sich heraus, dass der freundliche Mann Willi heißt und die Kinder außerhalb ihrer schulischen Aktivitäten betreut.

Er probt gerade mit ein paar Jungen zwischen 5 und 16 Jahren einen Tanz, den sie bei einer Veranstaltung am Wochenende vorführen werden. Ich setzte mich auf eine Mauer und schaue den Jungen zu während ich auf den Direktor warte. Obwohl es ihnen sichtlich schwer fällt den Anweisungen von Willi zu folgen, scheint es ihnen doch sehr viel Spaß zu machen. Besonders überrascht bin ich, dass die Kinder von alleine auf mich zukommen, sich vorstellen und wissen wollen wer ich bin und wie ich heiße. Ohne Hemmungen und Berührungsängste. Besonders angetan hat es mir ein Junge namens Jesus. Er ist sieben Jahre alt und vollkommen blind. Er erzählt mir, dass er Halsschmerzen hat und will von mir wissen was Hustensaft auf Englisch heißt.

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