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Weihnachten in einer peruanischen Familie
Sofort nach dem 31.10., Halloween, hat sich das Stadtbild hier in Arequipa, Peru in den Markt- und Geschäftsstraßen schlagartig verändert. Die Kürbisköpfe mussten der weihnachtlichen Dekoration weichen. An jeder Ecke kann man seitdem Weihnachtsschmuck und -kitsch in allen Variationen und Farben kaufen. Noch kommt bei mir jedoch in der Stadt des ewig blauen Himmels mit strahlender Sonne nicht wirklich Weihnachtsstimmung auf, zumindest nicht so wie wir es bei uns kennen. Auch wenn es die Dekoration überall zu kaufen gibt, wird die Stadt selber nicht geschmückt und wirkt noch nicht sonderlich weihnachtlich.
Doch Weihnachten ist für die Peruaner ein sehr wichtiges Fest und es gibt einige Traditionen: Der Tag des Heiligen Abends, dem 24.12., ist überwiegend noch ein normaler Arbeitstag, die meisten Geschäfte und Büros sind ganz normal bis abends geöffnet.
Ein Tag im Zoo von Arequipa, Peru……
Für unser Büro in Arequipa und 60 Vorschulkinder unserer Schule San Juan Apostól stand heute ein Zoobesuch auf dem Tagesplan. In mehreren Kleinbussen ging es zuerst quer durch Arequipa. Die Aufregung auf dem Hinweg konnte auch durch den Versuch gemeinsam lautstark zu singen nicht unterdrückt werden.
Angekommen im „Zoo Mundo Arequipa“ standen wir vor einer wahren Herausforderung die 60 aufgeregten Kinder beisammen und unter Kontrolle zu halten. Aber wir aus dem Büro standen nicht alleine da, Mayra von unserem Partnerverein MVC, unsere neue Volontärin Elisa sowie die Lehrerinnen standen uns tatkräftig zur Seite.
In zwei Gruppen aufgeteilt haben wir unseren Rundgang begonnen. Zwei nette Zoomitarbeiterinnen haben den Kleinen eine ganze Menge über die Tiere erzählt. Ganz gespannt und aufmerksam haben alle zugehört und die Tiere bestaunt. Von Affen, über Bären, Greifvögel, Pinguine, Sträuße, Pelikane bis hin zum majestätischen Condor reichte das vielfältige Angebot.
Handwerkskunst in der Steinmine von Arequipa, Peru
Unter blauem Himmel, soweit das Auge reicht, entlang einer weißen, staubigen Straße, erreichte unser knallroter Bus sein Ziel, einen Steinbruch am Fuße des Chachani, dem höchsten Vulkan von Arequipa. Dies war ein besonderer Tag für 13 Reiseteilnehmer der Peru-Bolivien-Chile-Reise und für das ganze viventura-Team. Zusammen feierten wir das Ende des ersten Handwerkkurses der Minenarbeiter des Sillar-Steinbruchs. Sillar ist ein weißes, vulkanisches Gestein, aus dem die Gebäude und kolonialen Häuser im historischen Zentrum von Arequipa gebaut sind.
Als wir in dem weiß leuchtenden Steinbruch ankamen, fanden wir jedoch auch noch andere Farben vor. Auf einem Tisch mit schönen, typischen peruanischen Tischdecken in rot, lila und blau, haben die Minenarbeiter ihre handgemachten Sillar-Artesanias, die sie im Laufe von 6 Monaten produziert haben, ausgestellt. In aufwändiger Kleinstarbeit haben die Minenarbeiter Schönheiten wie zum Beispiel den Palast der Justiz Arequipas und Miniaturhausfassaden im Kolonialstil hergestellt. Ein großes Lob an die 9 Kurs-Teilnehmer!
viSozial-Freiwilligendienst in Peru
Hilfe zur Selbsthilfe ist unser Wunsch! Das bedeutet nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern auch eine aktive, inhaltliche Mithilfe in den Projekten. Wir bieten eine kostenfreie Vermittlung von Freiwilligen in unsere Projekte an, die ohne finanzielle Gegenleistung ehrenamtlich vor Ort helfen möchten. Unser viSozial-Freiwilligendienst in Peru ermöglicht die Mitarbeit in den Arbeitsgebieten Bildung und Gesundheit. Das bedeutet, dass der Volontär an der täglichen Projektarbeit mitwirkt, Verantwortung für andere Menschen übernimmt und auch eigene Ideen zur Projektentwicklung mit einbringt. Dadurch hat der Volontär die Chance, einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung zu leisten.
Unterwegs mit dem “Engel von Capachica”, Peru
In der Vergangenheit haben wir bereits über unsere Ernährungskampagne auf Capachica und unsere Ernährungsberaterin Maria Isabel berichtet. Nun ist es wieder Zeit über die erfolgreiche Arbeit vor Ort und über Neuigkeiten zu berichten. Eine Woche lang habe ich Maria Isabel bei ihrer tagtäglichen Arbeit in den Projekten begleitet und konnte mich selber von dem Erfolg ihrer Arbeit sowie von ihrem Engagement, ihrer Energie und ihren Ideen beeindrucken lassen.
Montag früh am Morgen ging es los: in einem Kombibus und mit riesigen Säcken und Kisten voll mit Lebensmitteln. Nach wie vor kümmert sich Isabel im Rahmen der langfristigen Gesundheitskampagne darum, dass alle Kinder in unseren Projekten über die Woche verteilt eine ausgewogene Ernährung erhalten und mit noch fehlenden Lebensmitteln versorgt werden.




