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Neue Freiwillige in Caracas

Am Samstag ist es soweit: Die Casa Hogar Domingo Savio kriegt eine neue Freiwilligenarbeiterin. Sabine aus Österreich wird am 1. März nach Caracas kommen, um mindestens fünf Monate im Heim mitzuhelfen. Eigentlich sollte schon vor einer Woche eine Freiwilligenarbeiterin ankommen, doch leider musste sie kurzfristig absagen.

So kam es, dass wir Sabine fragten, ob sie spontan einspringen kann. Für Sabine – keine Frage. In kürzester Zeit buchte sie ihren Flug und machte sich bereit für die große Reise. Vielen, vielen Dank!

Sabine ist zwar gelernte Industriekauffrau, ihr Herz schlägt jedoch für die Kinder: Sie sammelte bereits Erfahrungen als Au-pair in Spanien, als Kindermädchen in einem Hotel und bis jetzt arbeitete sie in einem Kindersanatorium, wo sie beispielsweise Pferdetherapie für behinderte Kinder anwendet.

Die Arbeit in dem Straßenkinderheim in Caracas sieht sie als neue Herausforderung an. So ist sie schon sehr gespannt, die Kinder am Samstag endlich kennenzulernen.

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Besuch in Caracas

Am letzten Sonntag war es wieder soweit: Wir besuchten die Casa Hogar Domingo Savio in Palo Verde, Caracas und brachten gleich unsere viventura – Gruppe als Besuch mit. Die Kinder freuten sich sehr, dass das Haus voll war. In der hauseigenen kleinen Kapelle freundeten sich die 20 Jungs mit den Reiseteilnehmern an, was trotz Sprachbarriere kein Problem war.

Nur das traditionelle Fußballspiel fiel diesmal wortwörtlich ins Wasser. Der Regen wollte nicht aufhören…dennoch kam -dank des vorhandenen Tischfußballspiels- keine Langeweile auf.

Währenddessen war Peter von viSozial damit beschäftigt das Gemeinschaftsbadezimmer der Jungs auszumessen. Nach langem Planen werden wir nämlich die dringend nötige Renovierung der Badezimmer so bald wie möglich durchführen. Anhand der Ausmessungen wird Peter einen Entwurf erstellen, wie das Badezimmer später aussehen könnte.

Damit die Jungs auch mitreden können, darf jeder Einzelne, auf Grundlage des Entwurfs, einen Wunsch äußern, wie das Bad eine persönliche Gestaltung bekommen soll. Seien es farbige Kacheln oder Seifenspender in Tierform, wir werden soweit wie möglich versuchen, die Ideen der Jungs in die Tat umzusetzen.

Nach ein paar Stunden war der Sozialtag dann auch wieder vorbei. Die Gruppe machte sich auf den weg nach Merida und die Jungs sagten: “Danke, bis zum nächsten Mal!”

viSozial e.V.
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