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Praktikantenwechsel in Quito

05_08741-150x150 Praktikantenwechsel in QuitoAuch in Quito ist es nach einem halben Jahr wieder Zeit für einen Praktikantenwechsel und ich muss mich von den Kindern, den Paten sowie von allen Mitarbeitern bei viSozial verabschieden.
An dieser Stelle möchte ich mich bei allen für die Zusammenarbeit und Unterstützung bedanken, die tollen Eindrücke, Erfahrungen sowie für die lehrreiche Zeit in Quito, die mir immer in guter Erinnerung bleiben wird und mich auch in Zukunft bestimmte Dinge aus einen anderen Blickwinkel betrachten lassen!

An meiner Stelle wird Euch in Zukunft Antje als Ansprechpartner für die Patenschaften und Projekte bei allen Fragen behilflich sein.

Die neue viSozial- Email- Adresse für Quito wird sein:
quito@mundo-visozial.org
Die Adresse für Postsendungen nach Quito bleibt die Gleiche:

Yvonne Rössler
Casilla Postal
PIC-17-22-20302
Cumbaya-Quito-Ecuador

Dir Antje wünsch ich alles Gute für deine Zeit bei viSozial und eine schöne Zeit in Quito!

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Fortschritte im Umweltschutzprojekt Guajalito

guajalito-279-150x150 Fortschritte im Umweltschutzprojekt GuajalitoDas Ziel und die Bemühungen der Fundacion Salvartierra y El Bosque Protector Rio Guajalito (BPRG) und von viSocial im Schutzgebiet Rio Guajalito war es zu Beginn, das rund 900 Hektar grosse Waldgebiet zu schützen und mit insgesamt 16.000 Bäume wieder aufzuforsten. Teile des Reservates wurden in der Vergangenheit abgerodet und sind auch heute noch durch illegale Abholzung bedroht. Die entstandenen Lichtungen werden nun nach und nach wieder mit Setzlingen bepflanzt. So konnte bisher ein grosser Teil der abgerodeten Waldfläschen neu bepflanzt werden. Dazu kommt eine Vermessung der bereits gepflanzeten Bäume. In regelmässigen Abständen werden die Abstände zwischen den Bäumem gemessen um zu kontollieren und um Erfahrungen zu sammeln, welche Baumart für eine Wiederauffortstung am besten geeignet ist. Derzeit wird mit 12 Baumsorten experimentiert.
Hinzu kommt, dass die Nebelwälder nach wie vor zu weiten Teilen unbekannt sind. Daher ist eine weitere wichtige Aufgabe des Projektes, Licht ins Dunkel zu bringen. Der Hauptaugenmerk liegt derzeit bei den Orchideen. Dazu werden Orchideen im Wald gesammelt und in einem Park unweit vom Haus gepflanzt. Zur Bestimmung werden die Blüten und Samen in Alkohol eingelegt, da auf diese Weise immer wieder neue Arten entdeckt werden. Viele davon sind endemisch und kommen nur in der Gegend von Guajalito vor. Zwar wurde in der Vergangenheit weite Teile der Wege und Lichtungen vermessen, aber es gibt nach wie vor schwarze Flecken, die mit dem GPS-Gerät vermessen werden müssen. Darüber hinaus müssen die bestehenden Karten überprüft werden. Daraus ergibt sich ein weiteres Arbeitsfeld, da es in es Guajalito einige Kilometer Pfade gibt, die in regelmässigen Abständen mit der Machete freigeschlagen werden müssen. Darüber hinaus werden von Zeit zu Zeit neue Pfade angelegt, die dann als Wanderwege ebenfalls kartographiert werden müssen. Ein weiteres (Langzeit-)Projekt ist der Bau einer Strasse, die vom Haus aus auf einen nahegelegenen Berg führen soll um in ferner Zukunft touristisch genutzt werden soll. Ausserdem wird die bestehende Infrastruktur im Projektgelände wird kontinuierlich verbessert. Derzeit wird z.B.eine weitere Wasserleitung gebaut, Reparaturen am Haus sowie Erweiterungen werden vorgenommen. Hier gibt es weiter Informationen zu den Fortschritten in Guajalito

Clown Phantasie in Ecuador

clown-fantasia-web1-150x150 Clown Phantasie in EcuadorGebannt schauen die Kinder zu dem überdimensionalen Instrument. Tiefe Töne gibt es von sich. Ein für hiesige Verhältnisse riesiger Mann trägt es durch den großen Klassenraum. Von einer Tuba, geschweige denn einem Sousaphon hat hier noch niemand gehört. Dann kommt ein Clown herein getanzt, begleitet von einer Elfin mit Saxophon. Das hört sich für die Kinder schon vertrauter an. Vom Himalaya kommt Clown Phantasie, aus den grössten Bergen der Welt. Ihr König schickt sie, berichtet sie. Andächtig lauschen die Kinder den Worten. Ein König, der sein Land an die Kinder der Welt verschenken möchte! Dafür ist Clown Phantasie unterwegs um die Welt. Die Kinderträume müssen ja schließlich gesammelt und an den König übermittelt werden. Dafür hat Clown Phantasie einerseits einen ganz großen Rock, in den die Kinderwünsche hineingepustet werden sollen, und andererseits haben die Kinder anschliessend Zeit um ihre Träume einer Kinderwelt aufs Papier zu bringen. Clown Phantasie verteilt auch Fotos von Kindern aus Deutschland, denn auch dort durften Kinder ihre Vorstellungen von einer Welt für Kinder aufs Papier bringen. Das lässt die Kinder in Ponce in Jubelstürme ausbrechen. Spannend ist es Fotos von Kindern aus Deutschland zu sehen. Kinder aus Mannheim sind darauf zu sehen. Bevor es ans malen geht wird noch gemeinsam ein Lied gesungen, was den Kindern extrem viel Spass macht. Dann ist der Auftritt der drei Fremden auch schon zu Ende und die Kinder müssen wieder zurück in ihren Schulalltag. Ein Teil von ihnen hat freilich die Aufgabe übernommen etwas zur Kinderwelt zu malen und sind so noch die nächste Stunde beschäftigt. Hier erfahrt ihr mehr über den Auftrit

Ein Nachmittag bei Para dar Esperanza

rimg01811-150x150 Ein Nachmittag bei Para dar EsperanzaDiesen Monat fuhren wir endlich wieder einmal in das Projekt Para dar Esperanza. So kam es dass wir letzten Donnerstag für einige Stunden die Rechner ausschalteten um vollbeladen mit Koffern, Kisten und Packeten voller Kleider und Schulsache die Hänge des Pichinchas hinauf in den Vorort Santa Maria fuhren. Kurz nachdem wir aus dem Auto gestiegen sind waren wir auch schon von zahlreichen Kindern umgeben die erst neugierig die Kisten und Koffer bestaunten und sie dann voller Tatendrang in das Haus getragen haben. Da die einzelnen Altersgruppen gerade mitten in ihren Stunden bzw. in den Aktivitäten waren, übergaben wir die Sachen Ella der Projektleiterin und haben uns dann in die Klassen gesetzt, gemalt, Fussball gespielt und später bei der Essenausgabe geholfen. Ein Wunder, dass dies bei den vielen Kindern ohne grosse Probleme abläuft, da jeder sein eigenen Teller und Becher hat. So greift jeder dann zu wenn sein Teller bzw sein Becher vorbeikommt. Danch abwaschen, Hände waschen und Zahne putzen bevor es für alle langsam Richtung Heimat geht. Die Kids wurden von den Eltern abgeholt oder verschwanden in den Gassen von Santa Maria. Hier gibts ein paar Fotos

Einen Tag mit der FUSA

p1010903-150x150 Einen Tag mit der FUSAUnseren Sozialtag verbrachten wir mit der FUSA bei der Fundacion AM EN. Hier werden für behinderte Kinder Reit- und Bewegungstherapien angeboten. Die Fundacion ist eine gemeinnützige bürgerliche Organisation, die behinderte und minderbemittelte Kinder in Ecuador unterstützt. Sie bieten Reitherapie mittels der Kombinierung von konventionellen und alternativen Therapien für Menschen mit verschiedenen Behinderungen an.

Wir kamen in der Reithalle an, die Pferde waren gesatlet. Neben der FUSA waren noch weitere Kinder da und so ging es sofort los. Die ersten Kinder wurden auf die Pferde gesetzt, die viSozialis als Unterstützer der Therapeuten an die Pferde. Für jedes Kind wurde sich viel Zeit genommen, es wurden verschiedene Sitzpositionen auf dem Pferd eingenommen und viele Runden gedreht. Zum einen spüren die Kinder die Nähe zu den Pferden, sie lernen sich festzuhalten, Muskeln anzuspannen oder den Kopf zu halten.
Die viSozialis in Quito und die FUSA bedanken sich ganz herzlich bei dem Team der Fundacion AM-EN für diesen Tag!

viSozial e.V.
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