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Das Leben der Patenkinder in Quilotoa

p1000279-150x150 Das Leben der Patenkinder in QuilotoaEs ist eine lange Reise nach Quilotoa. Von Quito aus braucht man etwa 4 Stunden. Auf der Fahrt kommt an Landschaften vorbei, die unberührt sind – und man ist teilweise wirklich mitten im Nichts. Quilotoa ist eine kleine Gemeinde von Indigenas mitten in den Anden auf einer Höhe von etwa 3900 Metern über dem Meeresspiegel. Die Menschen hier leben in großen Familien mit vielen Kindern zusammen – in der Umgebung von Quilotoa gibt es etwa 400 Kinder. Die Muttersprache der Bewohner ist die alte Sprache Quichua, deshalb ist bereits Spanisch für die Kinder eine neue Sprache, die sie in der Schule lernen. Es wird ein wenig Landwirtschaft betrieben, da es aufgrund der Höhe keinen sehr fruchtbaren Boden gibt, aber vor allem leben die Menschen vom Tourismus. Denn das Dorf verfügt über einen ganz besonderen Schatz der Natur: die Laguna Quilotoa. In einem Vulkankrater hat sich eine grünblaue Lagune gebildet und so einen anziehenden, etwas mystischen Ort geschaffen. Deshalb kommen viele Touristen in das kleine Dorf. Es gibt erst seit wenigen Jahren Strom, bis heute jedoch noch kein fließendes Wasser. Daher wird mit dem wenigen Wasser, das die Bevölkerung in Tanks aufbewahrt sparsam umgegangen. Es gibt im Dorf keine Bäder wie wir sie kennen.
Einige Hostals haben Toiletten mit Spülung und Duschen mit heissem Wasser. In den Wohnhäusern der Familien ist dies jedoch eine Ausnahme. Die Kälte bestimmt in der auf 3900m liegenden Gemeinde einen grossen Teil des Alltages. Hier mehr über den Alltag der Kinder und die Arbeit der Voluntäre

Weihnachten im Projekt Para dar Esperanza

p1030526-150x150 Weihnachten im Projekt Para dar EsperanzaAn diesem Mittwoch Nachmittag sind Susann und Rene in das Projekt von viSocial in Quito Para dar Esperanza gefahren. Eine abenteuerlichen Fahrt die Hänge des Vulkans Pichincha hinauf in die Wohnsiedlung am Hang inklusive. Hier liegt die Fundacion und als wir ankamen umringten gleich 20 Kinder das Auto. Wieder mit einigen Kisten voll Spenden und Geschenken, die ausgiebig bestaunt wurden bevor sie in das Innere des Hauses gebracht wurden zum sortieren. Währenddessen haben die Betreuerinnen, die Voluntäre und wir die Kinder mit Spielen und Tänzen bei Laune gehalten und vom Warten abgelenkt.
Dann gab es erteinmal etwas zu essen bevor endlich Papa Noël herauskam und die Geschenke ankündigte. Erstaunlich ruhig ging die Verteilung der Geschenke vonstatten und nachdem es für alle noch ein Stück Kuchen gab wurden sie von den draussen wartenden Eltern und Geschwistern abgeholt.
Hier gibts Fotos

Der Weihnachtsmann in Quilotoa

p1040977-150x150 Der Weihnachtsmann in QuilotoaIn der letzten Woche war es endlich soweit und unser Büro schaltete für zwei Tage die Computer aus um vollbepackt mit den Weihnachtsgeschenken der Paten nach Quilotoa zu fahren. Dazu kamen noch mehrere Kisten mit Süssigkeiten, Autos und Puppen. Ganz klassische Rollenverteilung eben. Im Haus von Jose angekommen bekamen wir erst etwas zu essen bevor wir uns an das Organisieren machten. Tische rücken, Geschenke sortieren und die Listen durchgehen und ordnen. Doch bevor die Kinder aus den Colegios kamen, gingen die viventura Mitarbeiter, samt einigen Kinder und dem Weihnachtsmann an die Lagune Quilotoa um einige Fotos zu machen. Der Weihnachtsmann schüttelte viele Hände und stand bereitwillig für Fotos bereit. Zurück im Haus von Jose kamen auch schon die ersten Kinder. Doch was wäre eine Geschenkübergabe ohne vorher singen, oder ein Gedicht aufsagen zu müssen.

hier mehr von unserer Kampagne

Ecuadorianischer Advent

krippe_artikel-rene-ecuador-150x150 Ecuadorianischer AdventDie Tradition in Ecuador, die das Weihnachtsfest einläutet, ist die so genannte Novena (= Neunte). Diese wird an neun Abenden vor Jesu Geburt zelebriert und vor allem der heiligen Maria gewidmet, die bei den Katholiken eine sehr bedeutende Rolle spielt. Die Familie trifft sich zu Hause oder in der Kirche neben der Krippe zum Gebet und es werden Villancicos – kurze Weihnachtslieder – gesungen.

Die Krippe, ist eine weitere Tradition, die sehr in der ecuadorianischen Kultur verwurzelt ist. Mit viel Phantasie gestalten die Menschen ihre Krippe so, wie sie sich die echte Krippe im Stall von Bethlehem vorstellen. Ähnlich wie in Europa, besteht die Krippe aus Maria, Josef, dem Jesuskind, den heiligen drei Königen, vielen Tieren, dem Mond und der Sternschnuppe. Diese werden dann an einem Ort im Haus oder draußen in Parks aufgestellt und nehmen meist größere Dimensionen an. In Quito steht eine riesige beleuchtete Krippe auf dem Panecillo, einem Hügel im Zentrum der Stadt, die von weit her zu sehen ist.

Am 24. Dezember findet dann um 24 Uhr die Misa del Gallo (Hahnenmesse) in allen großen katholischen Kirchen statt. Es ist unbekannt woher dieser Brauch kommt, wieso er diesen Namen hat oder wie alt er ist. Heutzutage findet die Messe teils auch schon früher am Abend statt.

Hier lest ihr mehr über die Adventszeit in Ecuador

Ein etwas anderer Ausflug

Letztes Wochenende haben sich 5 Voluntäre, drei Leiterinnen, die Chefin des Projektes Para dar Esperanza und 50 Kindern aufgemacht, um im Parque Carolina einen etwas anderen Samstag zu verbringen. Viele Kinder antworten, wenn man sie fragt in welchen Land sie leben: „In Quito“…..
Daher ist es für sie etwas besonderes aus ihrem Virtel zu kommen, wenn es auch nur für einige Stunden ist, um eine andere Seite ihrer Stadt zu sehen als die die sie kennen.

ausflug-parque-carolina-064-500x375 Ein etwas anderer Ausflug

Man merkte schon auf der Busfahrt, wie fasziniert sie sind. Alle waren ruhig und haben sich die Nasen an den Scheiben plattgedrückt, den Verkehr, die Stadt und die Leute bestaunt. Vor Antritt der Fahrt wurden die 50 Kinder aber in Gruppen, je nach Alter aufgeteilt und jeder hat ein, je nach Gruppe, unterschiedlich farbiges Namenschild erhalten. So aufgeteilt wurden den Tag über vier Stationen durchlaufen.

Die Ältesten begannen mit einer Übungseinheit Capoeira. Weiter Stationen waren Fussball, Tanz und Yoga für die ganz Kleinen. Nach jeweils 45 Minuten wurde gewechselt. Diesen Beitrag weiterlesen »

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