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Mit Exito Verde zu Besuch bei glücklichen Regenwürmern

Letzten Samstag haben wDSCF3476a_small-150x150 Mit Exito Verde zu Besuch bei glücklichen Regenwürmernir mit den Leuten von Exito Verde einen Ausflug nach Tenjo gemacht, etwa 40 km außerhalb von Bogotá. Der Tag war einerseits als Belohnung für die Arbeit übers Jahr gedacht, andererseits sollte aber auch etwas gelernt werden. Also sind wir mit Bussen auf eine Finca bei Tenjo gefahren, die augenscheinlich von einer Gruppe Hippies geleitet wird (ist nicht abwertend gemeint!). Dort haben wir uns in vier Gruppen aufgeteilt, so dass jede der Gruppen mit einem der Hippies die verschiedenen Stationen der Finca besichtigen konnte. Ich bin mit einer der Kinder-Gruppen mitgegangen, um aufzupassen, dass auf dem weitläufigen Gelände der Finca keines der Kinder verlorengeht.
Lest hier, was die Kinder auf der Finca alles gemacht haben…

Weihnachtsvorbereitungen in Manitas

4.Dez.09-6.Dez.09_Bogota 043_smallIch wohne jetzt bereits seit 2 Wochen in Bogotá und die Stadt hat mein Herz im Sturm erobert. Ich hab mich noch nirgends auf Anhieb so wohl gefühlt, wie in dieser Stadt. Dabei habe ich Bogatá als eine moderne und dynamische Metropole kennengelernt. Aber genauso wie jeder Mensch auch Schwächen hat, so gibt es auch keine Stadt, in der alles perfekt ist. Ich wohne im Norden Bogotás in einer schönen Wohngegend mit sauberen Straßen, gut gepflegten Gärten und modernen Häusern. So sollte eigentlich die ganze Stadt aussehen, aber wenn man mit dem Transmilenio Richtung Süden fährt ist es das Gleiche, als wenn man bei einem Menschen, den man über alles schätzt, ganz unerwartet negative Eigenschaften entdeckt. Ich jedenfalls bin enttäuscht, dass Bogotá mir plötzlich seine hässlichen Seiten zeigt. Mit jedem Kilometer nach Süden wird es schlimmer. Irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem man selbst nicht mehr dort wohnen würde. Der Drang, sofort auszusteigen und mit dem nächsten Bus wieder nach Norden zu fahren, wird immer stärker. Aber die Probleme der Menschen in den Barrios werden durch Wegschauen nicht gelöst. Also fahre ich bis zur südlichen Endstation des Transmilenio und warte auf meine Freunde, um zusammen nach Manitas weiterzufahren, ein sozialer Brennpunkt am Rande Bogotás. Hier könnt ihr lesen, was wir in Manitas gemacht haben

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