Sommerferien bei Para dar Esperanza

Donnerstag, den Juli 31, 2008 von britta Schreibe hier dein Feedback zum Artikel! »

In den Sommerferien, die Anfang Juli angefangen haben, gibt es bei Para dar Esperanza immer besonders viel zu tun. Die Kinder des Viertels Santa María in Quito kommen in dieser Zeit besonders gerne ins Projekt, und statt der üblichen etwa 50 Kindern sind es um diese Zeit manchmal bis zu 100.

Für diese Ferien haben sich die Lehrerinnen von Para dar Esperanza ein 66184 Sommerferien bei Para dar Esperanzabesonderes Programm einfallen lassen. So gibt es für die Kinder, die in der Schule mit dem Lesen und Schreiben große Probleme haben, von montags bis mittwochs eine intensive Nachhilfe, damit sie bis zum Anfang des neuen Schuljahres ihren Rückstand aufholen können. Die anderen Kinder machen an diesen Tagen viele Spiele und Mal- und Bastelarbeiten zu bestimmten Themen. Der große Überbegriff in diesen Sommerferien ist Werte. Bei Spielen und kleinen Arbeiten sollen den Kindern Begriffe wie Respekt, Rücksicht oder Freundschaft nähergebracht werden.

Einmal in der Woche wird sich dann entweder bei Sport, Spielen draußen oder Ausflügen richtig ausgetobt!

So haben wir in der letzten Woche haben wir einen Ausflug mit den Kindern zu einem Bauernhof in den Bergen gemacht. Mit Getränken, etwas Verpflegung und vielen 66185 Sommerferien bei Para dar EsperanzaKindern machten wir uns auf. Santa Maria liegt am Rande Quitos am Hang des Pinchinchas, und der Weg in die Natur ist nicht weit. Schon nach einer knappen halben Stunde waren wir im Grünen, und liefen über Wiesen und Felder die Berge hoch. Für die Kinder war das ein ganz tolles Erlebnis, sich in dieser Umgebung zu bewegen, denn trotz der Nähe verlassen sie ihr Viertel fast nie. Schon nach kurzer Zeit zeigte sich, wer die beste Kondition hatte: während die Kinder die Berge hochhüpften, ohne müde zu werden, mussten wir Erwachsenen uns ganz schön quälen! Oben angekommen wurden Lamas, Kühe und Pferde bestaunt und kleine Lämmchen gestreichelt. Nachdem dann Hunger und Durst gestillt waren, diskutierten die Kinder auf dem Heimweg über Größe, Farbe und die Laute, die die Tiere von sich geben. Wieder in Santa María angekommen, waren endlich auch die Kinder müde :-) Aber sie freuen sich schon auf ihren nächsten Ausflug in drei Wochen!

 

1.Teil Gesundheitskampagne San Juan Apostol

Donnerstag, den Juli 24, 2008 von Sonja 2 Kommentare »

sany0102-225x300 1.Teil Gesundheitskampagne San Juan ApostolVom 15. bis 18. Juli war es nun soweit und wir konnten mit unserem ersten Teil der Kampagne in San Juan Apostol, Arequipa beginnen. Das Team des Gesundheitsministeriums bestand aus drei Doktoren, drei Biologen, zuständig für die Laboruntersuchungen und einige Freiwillige, die ehrenamtlich mithalfen. Am ersten und zweiten Tag wurden Blutproben der Kinder entnommen, um ihren Hämoglobinwert zu ermitteln (reduzierte Hämoglobinwerte führen zu Anämie, die auf Eisenmangel zurückzuführen ist). In den beiden folgenden Tagen wurde die übliche ärztliche Kontrolle der Kinder durchgeführt, wobei sie gewogen wurden, ihre Lungen abgehört wurden und das übliche “Ahhh” mit Zunge rausstrecken auch nicht fehlen durfte.

sany0103-300x225 1.Teil Gesundheitskampagne San Juan ApostolDie Laborwerte erwarten wir noch und hoffen diese schnellstmöglich zu erhalten, um unsere weiteren Schritte planen zu können. Für viele Kinder war dies ihre erste Untersuchung und der erste Kontakt mit Ärzten (da blieben leider keine Tränen aus und der ein oder andere Patient musste auch getröstet werden).

Die Kinder haben sich aber auch schon an das Warten gewöhnt und haben sich die Zeit im Lehrerzimmer mit Comicheften vertrieben und für die Kleinen gab es auch mal einen netten Freiwilligen der ihnen vorlas.

Auch für die weiteren Aktionen und Kampagnen sind wir stark auf Spenden angewiesen. Schon dafür möchte sich viSozial e.V. bedanken und auch an dieser Stelle ein Dankeschön an unsere treuen Paten, die uns dies ermöglichen.

 

Eindrücke einer Sozialtour

Freitag, den Juli 18, 2008 von Sonja Schreibe hier dein Feedback zum Artikel! »

Um unseren Gruppen von viventura auch unser soziales Engagement sany0115_klein-225x300 Eindrücke einer Sozialtournäher zu bringen, gehört auf ihren Reiseplan natürlich auch eine Sozialtour, bei der wir mindestens ein Projekt besuchen. Denn auch mit einer viventura Reise wird Gutes getan und pro Teilnehmer 25 Euro an soziale Projekte gespendet.

So hieß es für unsere heutige Gruppe, Abfahrt um 10 Uhr vom Hotel in Richtung Paucarparta. Paucarparta ist der größte Stadtteil von Arequipa mit ca. 200.000 Einwohnern, die überwiegend aus Puno oder Cusco hierher gezogen sind, weil sie sich in einer Großstadt bessere Chancen erhoffen. Das dies aber oft nicht der Fall ist sieht man auch hier ganz gut. Die Infrastruktur hört auf, Strom wird auf illegalem Wege angezapft und die Häuser verfügen über kein fließend Wasser.

Wir kommen dann doch, auch über einige Umwege in einem unserer sechs Kindergärten “Nuestra Señora de Nueva Alborada” an und die 24 Kinder staunen nicht schlecht, als auf einmal 13 groß gewachsene Herren und Damen aus Deutschland vor Ihnen stehen. Nach kurzen Annäherungsversuchen, war das Eis auch schon gebrochen und als dann die von den Reisenden mitgebrachten Luftballonssany0118_klein-300x225 Eindrücke einer Sozialtour ausgepackt wurden, war an still sitzen nicht mehr zu denken. Während ich mit den einen die kleinen Rücksäcke der Kinder mit Zahnpasta und Zahnbürsten füllte, sind die anderen fleißg mit aufblasen beschäftigt, sodass auch jedes Kind einen Luftballon erhält. Nach einigem Toben, einer kurzen Konversation zwischen 30ig und dreijährigen, hieß es zurück auf die Plätze, denn das Mittagessen wurde “serviert”. Das war gar nicht so leicht, die Kleinen wieder auf ihren Platz zu bekommen. Irgendwie schafften wir es dann aber doch und dann wurden die Löffel gefasst und wer ihn noch nicht so ganz feste sany0125_klein-300x225 Eindrücke einer Sozialtourhalten konnte, bekam Unterstützung von unserer Gruppe (das Essen der Kinder wird von einer Gruppe Senioren, die nach Vorgabe einer Ernährungswissenschaftlerin zubereitet). Danach haben sich unsere aktiven Reisenden auch noch beim Spülen ausgetobt,sany0128_klein-225x300 Eindrücke einer Sozialtour wofür ich mich auch noch mal bedanken möchte ;-)

Unsere Gruppe konnte sich nur sehr schwer trennen und daher ging es dann direkt in unser Büro in Arequipa, wo ein leckeres Mittagessen unserer Carmencita auf uns wartete!

Auch ein herzliches Dankeschön an die Klasse von Nina N. aus Schneverdingen, die uns freundlicherweise u.a. die Zahnbürsten und Zahnpasta zugeschickt haben.sany0135_klein-300x225 Eindrücke einer Sozialtour

 

Sozialtag in Quilotoa

Dienstag, den Juli 15, 2008 von britta Schreibe hier dein Feedback zum Artikel! »

Am letzten Donnerstag haben wir wieder einmal für eineinhalb Tage unsere Bürotüren zugemacht und sind zusammen zu unserem Sommer-Sozialtag nach Quilotoa gefahren.65761 Sozialtag in Quilotoa

Es gab dieses Mal viel zu tun! Auf unserem vollgepacken Programm stand die Verteilung von Zahnbürsten und Zahnpasta, neuen Schuhen für unsere Patenkinder und der Päckchen, die im Laufe der letzten Monate für die Kinder bei uns im Büro eingetrudelt sind. Schon in den Tagen vor unserer Fahrt glich unser Büro eher einem Lager – es stapelten sich Kartons mit Schuhen, Zahnbürsten und Zahnpasta für etwa 200 Kinder!

65764 Sozialtag in QuilotoaAls wir am Donnerstag abend ankamen, gab es gleich eine schöne Überraschung. Am gleichen Tag wie wir war eine französische Viventura-Reisegruppe in Quilotoa angekommen, die ebenfalls im Haus von unserem Mitarbeiter José untergebracht war. José hatte für seine Gäste eine Folkloreband aus dem Dorf engagiert, und die Stimmund war schon sehr ausgelassen, als wir eintrafen. Kaum unsere Sachen abgelegt, wurden wir auf die Tanzfläche gezogen und erst wieder weggelassen, als die Band das Haus verließ, sodass wir ganz schnell die Kälte Quilotoas vergessen haben :-)

Am nächsten Morgen wachten wir zwar noch etwas müde, aber voller Tatendrang auf. Unser erstes Ziel war 65765 Sozialtag in Quilotoadie Schule Mora Ruiz, die sehr abgelegen liegt und die ein kleiner Teil unserer Patenkinder besucht. Die Kinder warteten schon gespannt auf uns, und wir wurden mit einem kleinen Ständchen auf Quichua begrüßt, bevor wir uns mit Hilfe der65767 Sozialtag in Quilotoa frazösischen Viventura-Gruppe, die uns begleitet hat, an die Verteilung der Zahnbürsten, Schuhe und Päckchen machten. Auch übergaben wir dieses Mal der Schule Mora Ruiz das Spendenmaterial wie Blöcke und Schreibsachen. So freuten sich Schüler und Lehrer sehr über unseren Besuch! Wir bekamen noch einen kleinen „Anden-Snack“ zur Stärkung, der aus Saubohnen, selbstgemachten Käse und heisser Milch besteht, bevor wir zu den Kindern der Schule Francisco Daquilema in Ponce weiterfuhren.

In Ponce trafen wir die Kinder im Haus des Schuldirektors, das direkt neben der Schule liegt, weil dort die Ferien schon angefangen hatten. Auch dort trudelten nach und nach alle Kinder ein, die sich sehr über Schuhe, Zahnbürsten und besonders die Patengeschenke freuten!

65762 Sozialtag in QuilotoaAm Nachmittag kamen alle Kinder der Schule Julio Cabascango, die auch schon Ferien hatten, und die Kinder der Colegios in Zumbahua und65760 Sozialtag in Quilotoa Latacunga in das Haus von José. Da einige Kinder der Colegios arbeiten mussten, kamen stattdessen ihre Eltern oder Geschwister, und auch einige Lehrer fanden sich ein. Wir sortierten Schuhe und Zahnbürsten auf den großen Tischen, auf denen wir am Abend vorher Meerschweinchen verspeist haben, die eine ganz besondere lokale Spezialität aus Quilotoa sind. Der Raum platzte aus allen Nähten, und so konnten wir den Überblick über das Gewusel von Kindern, Eltern und Lehrern behalten.

65766 Sozialtag in QuilotoaAls dann am Abend alle Kinder gut versorgt und mit strahlenen Gesichtern nach Hause gingen, fuhren auch wir müde aber sehr zufrieden mit einem leeren Auto zurück nach Quito. Es war ein sehr schöner, erfolgreicher Sozialtag, und wir freuen uns schon auf unsere nächste Fahrt nach Quilotoa!

 

Andreas Gedanken über seine Zeit als Freiwilliger Helfer bei Luz de Esperanza

Montag, den Juni 30, 2008 von tomas Schreibe hier dein Feedback zum Artikel! »

Mein viermonatiger Aufenthalt im Projekt Luz de Esperanza hat meine Familie um ca. 30 Mann vergrößert. Ich wurde vom ersten Tag an wie ein Mitglied behandelt, was mir auch sehr geholfen hat mich anfangs einzugewöhnen. Probleme mit der Umstellung auf die Höhe von 4000 Metern hatte ich zum Glück nicht. Dafür kam eines Tages ein Fußballspiel mit den Jungs in die Quere, welches mir zwei Monate Krücken bescherte. Die Krücken für Kinder waren für meine Größe von 1.90 m eher suboptimal, aber wer wird sich in so einer Situation schon beschweren. Unvergesslich während dieser Zeit wird die Unterstützung der Jungs bleiben, die mir bei jeglichen Problemen halfen.

machen.

Andreas und die Jungs von Luz de Esperanza

Andreas und die Jungs von Luz de Esperanza

Durch meine Mobilitätseinschränkung belief sich der Tagesablauf im Wesentlich auf das Kochen des Mittagessens und den Physik und Englischunterricht. Je nach Bedarf kamen Computerkurse oder Mathenachhilfe hinzu. Als die Zeit der Krücken dann ein Ende nahm, haben wir einige Ausflüge z.B. nach Tiahunaco oder in Museen unternehmen können. Diese Art der Unternehmungen außerhalb des Projektes hätte ich gerne intensiviert, aber dann waren die Tage in El Alto leider viel zu schnell passiert. So musste ich mich leider viel zu schnell auf den Heimweg Andreas

Andreas Fuhrmannek

Hier findet ihr weitere Eindrücke und Berichte über das Sozialprojekt Luz de Esperanza, und weitere allgemeine Informationen zum Freiwilligendienst sowie zu freien Stellen in Bolivien.

 

Zoobesuch mit Para dar Esperanza

Mittwoch, den Juni 11, 2008 von britta Schreibe hier dein Feedback zum Artikel! »

Am vergangenen Samstag durften sich die Kinder aus dem Viertel Santa Maria in Quito, in dem sich unser Sozialprojekt Para dar Esperanza befindet, auf ein ganz besonderes Tagesprogramm freuen: Ein Zoobesuch stand an! Lange vorher hatten die Mitarbeiter des Projekts überlegt, womit man den Kindern zum Weltkindertag am 1. Juni eine besondere Freude machen könnte, und alle sind sich schnell einig geworden, dass der Besuch des Zoos in Guayabamba für die Kinder sicher ein ganz besonderes Erlebnis sein würde.

65172 Zoobesuch mit Para dar EsperanzaBereits um acht Uhr morgens trafen wir uns im Gebäude von Para dar Esperanza, und schon kurz danach trudelten die ersten Kinder ein. Etwa eine halbe Stunde später war der kleine Ameisenhaufen komplett, und der Bus, der uns nach Guayabamba bringen sollte, traf ein.

Für die Kinder war allein die Busfahrt ein besonderes Erlebnis, denn die meisten von ihnen verlassen das Viertel Santa Maria nur sehr selten. Wir spielten kleine Spielchen und sangen viele Lieder, so dass die ersten Fragen „Wann sind wir endlich da?“ erst kurz vor der Ankunft laut wurden.

Damit die Kinder in dem relativ großen Zoo nicht so schnell verloren gehen, wurden alle mit buntenPara+dar+Esperanza_abcd-480-65174 Zoobesuch mit Para dar Esperanza Pappschildchen, auf denen ihre Namen standen, behängt. Und los ging es! Bereits das erste Affengehege rief großen Jubel hervor! Wir hatten große Mühe, die Kinder dort wegzubewegen, um ihnen auch noch die anderen Tiere zu zeigen, die sie bisher fast nur aus Bildern kannten. Nach den Affen folgten Lamas, Löwen, Schildkröten, Schlangen, und vieles mehr… vor jedem Gehege drängelten sich die etwa 60 Kinder, und die kleinen Augen wurden immer größer. Viel zu schnell ging der Besuch vorbei, und wir traten die Rückfahrt an.

65173 Zoobesuch mit Para dar EsperanzaZurück im Projekt angekommen, durften die Kinder ihre kleinen Bäuchlein mit leckeren Kuchen füllen. Auf die Frage, welches der Tiere im Zoo ihnen am meisten gefallen hat, gaben die Kinder eine einstimmige Antwort: „Alle!“. Zum Abschied bekomen sie eine Überraschungstüte mit einigen verschiedenen Kleidungsstücken mit. Begeistert von diesem ereignisreichen Tag machten sie sich am Abend auf nach Hause.

ViSozial übernahm für diese Aktion die Kosten für die Busfahrt. Die Kleidungsstücke, die die Kinder bekommen haben, stammen zum größten Teil aus Spendenmaterial, das bei uns eingegangen ist.

 

Kinderfüsse messen in Quilotoa!

Mittwoch, den Mai 28, 2008 von britta Schreibe hier dein Feedback zum Artikel! »

Für die diesjährige Sommeraktion haben wir uns überlegt, dass es wieder an der Zeit ist, unsere Patenkinder in Quilotoa mit neuen Schuhen zu versorgen. Mit diesem Ziel vor Augen haben wir viSozial-Praktikantinnen aus Quito uns in der letzten Woche auf den Weg dorthin gemacht. Dort hieß es dann, einen Tag lang die Schuhgrößen der Kinder messen - nicht ganz einfach zu organisieren, da die Patenkinder in einem weit verbreiteten Gebiet wohnen, und sich auch die Schulen teils weit weg vom Dorf Quilotoa befinden.

Warten auf das Füssemessen...Glücklicherweise hatten wir vor Ort die Unterstützung von Fausto, dem Sohn unseres Ansprechpartners José in Quilotoa. In Josés Haus durften wir die Schuhmessaktion auch durchführen. Er informierte im Vorhinein die Schulen, sodass schon früh am Vormittag fast alle Kinder der nahegelegenen Schule Julio Cabascango bei uns eintrudelten. Sie waren sehr neugierig über das, was wir dort machen – vielen Kindern war ein Gerät zum Messen der Schuhgröße gänzlich unbekannt! So war es kein Wunder, dass viele von ihnen etwas schüchtern waren und sich erst zeigenlassen mussten, was wir damit machen. Über den Tag verteilt kamen immer mehr Kinder, auch aus den Schulen Niña Rumi, Ponce, Sinacunga und den Colegios in Zumbahua und Latacunga zu uns.

Beim Messen der Schuhgrößen der Kinder haben wir festgestellt, dass sehr viele Kinder löchrige Strümpfe, oder auch gar keine anhatten. So beschlossen wir, nicht nur Schuhe, sondern auch Strümpfe für die Kinder zu kaufen, sodass wir ihnen während unserer Sommeraktion zum Schuljahresende beides überreichen können.

 

Sozialtag im Casa de los Piños

Montag, den April 21, 2008 von Katharina Schreibe hier dein Feedback zum Artikel! »

Am 17. April hatten wir unseren Sozialtag und alle Mitarbeiter des viventura - Büros in Santiago sind nach Puente Alto gefahren, um gemeinsam mit den Kindern von Casa de los Pinos einen Nachmittag zu verbringen.
Um 14 Uhr sind wir im Projekt “Casa de los Pinos” angekommen und werden auch schon herzlich von den Kindern und Betreuern begrüßt. Danach erfahren wir, daß heute wieder das Fußballtraining mit Tio Rodrigo stattfindet.
Bis zum Anpfiff haben wir noch ein bisschen Zeit um Luis, den Betreuern und Kindern ein paar gute „Neuigkeiten“ zu überbringen.

aufwärmenDa der Winter in Santiago richtig kalt werden kann und das Projekt über keine Heizung, wie wir sie in Deutschland kennen verfügt, haben wir uns gedacht das wir die einen Teil der Spendengelder sinnvoll in 2 Heizkörper investieren.
Das Projekt soll ja für die Kinder wie Betreuer ein warmer und gemütlicher Platz zum Arbeiten und verweilen sein.

Nachdem wir alles ausgepackt und aufgebaut hatten, wurde es auch schon Zeit in die Fussballtrikots zu schlüpfen und mit den Kindern auf den Hof zu gehen, um das Training zu beginnen.

Tio Rodrigo hatte wie immer alles im Griff und somit durften wir erst einmal 10 min Joggen gehen, für manch einen wäre es schön gewesen wenn´s damit gut gewesen wäre aber……Pech gehabt…..

Das Aufwärmprogramm steht für den Trainer ganz oben und so atmen wir alle schon ziemlich schwerfällig als die Mannschaften fürs Fußballturnier eingeteilt werden.
 Sozialtag im Casa de los Piños Wir geben unser Bestes und wollen den Kindern natürlich in nichts nachstehen, was nicht so einfach ist. Für unseren Einsatz kassiert der ein oder die andere von uns einen blauen Fleck. Aber wir haben alle unseren Spaß. Nach dem Fußballtraining bereiten wir den Imbiss für die Kinder zu. Denn soviel Anstrengung macht hungrig und durstig. Zufrieden verabschieden sich die Kinder von uns und auch wir machen uns auf dem Heimweg.

 

Werkstadt- “ Sich künstlerisch ausdrücken” - Los Pinos

Donnerstag, den April 10, 2008 von Katharina Schreibe hier dein Feedback zum Artikel! »

Jeden Mittwochnachmittag fahren Daniela und Leo einmal quer durch Santiago in den Randbezirk Puente Alto – Casas Viejas, um im Projekt – Los Pinos einen Kunst- und Theaterkurs zu veranstalten. Inzwischen nehmen fast 40 Kinder daran teil und der kleine Raum platzt aus allen Nähten.Leo

 

Der Kurs nennt sich „TALLER DE EXPRESIÓN ARTÍSTICA“ (“ Sich künstlerisch ausdrücken”) und beinhaltet die Idee, dass die Kinder durch Bastelarbeiten und Malerei ihre künstlerischen Fähigkeiten entdecken und lernen sich durch diese mitzuteilen. Auch das Medium Schauspiel und Pantomime wird verwendet, damit die Kinder lernen sich körperlich ausdrücken.

Catherine und Fabiola

 

Dieser Mix an Aktivitäten ist ein voller Erfolg bei den Kindern. Oft sind sie überrascht von ihren Fähigkeiten.

 

Daniela berichtet mir: „Was für Leo und mich am wichtigsten ist, ist dass die Kinder Spaß haben. Wenn wir sie durch Spiel und Spaß motivieren, ist es auch einfacher, dass sie Vorurteile und Ängste vergessen.“

 

Die Kinder werden spielerisch an die Welt der Kunst herangeführt. Ihrer Ausdrucksweise soll keine Grenzen gesetzt werden. Außerdem soll der Kurs dazu dienen, das Selbstbewusstsein und auch das Verhalten gegenüber anderen durch Gruppenarbeit zu fördern.

 

ClauditoLeo und Daniela möchten am Ende dieses Jahres zusammen mit den Kindern eine Fotoausstellung auf die Beine stellen, in der alle Aktivitäten dokumentiert und die Fortschritte der Kinder sichtbar gemacht werden soll.

 

 

Seit einem halben Jahr unterstützt viSozial-Chile nun das Projekt des Kunst-und Theaterkurses. Ohne die Unterstützung der Paten und den Sachspenden aus Deutschland wäre dies sicher nicht möglich.

Vielen Dank an alle.

 

Hilfe von weit weg

Mittwoch, den März 26, 2008 von Katharina Schreibe hier dein Feedback zum Artikel! »

Heute kam wieder ein Päckchen aus Deutschland an. Der kleine Pablo hat es etwas schüchtern in Empfang genommen. Als er danach jedoch ganz stolz seinen Freunden die Gummibären, das Puzzle und die Utensilien für die Schule zeigt ist ihm die Freude regelrecht ins Gesicht geschrieben. Er weiß, dass die Sachen von seiner „Madrina“ aus Deutschland kommen. „Das ist ganz weit weg.“ bestätigt er mir. Und doch wird mit jedem Päckchen oder Brief eine kleine Brücke gebaut, durch die sich zwei Menschen ein bisschen näher sind.

FabiolaDie Aufmerksamkeiten aus Deutschland gehen nicht spurlos an den Kindern vorbei. Sie sind stolz, dass sie einen Paten haben und wenn jemand ein Päckchen bekommt wird der Inhalt von allen bestaunt.

Luis der Direktor von Los Pinos findet die Patenschaften eine gute Sache. „Da die Kinder meist in einem Umfeld aufwachsen in dem es nicht viele Sachen von großem Wert gibt, ist es wichtig dass sie sich über etwas freuen können und lernen etwas zu wertschätzen.“ , sagt er.

Und tatsächlich ist jeder Gruß aus Deutschland ein Grund zur Freude. „Ich habe schon zwei Päckchen und drei Briefe von meiner Madrina bekommen.“ erzählt Fabiola stolz. Das kleine Fotoalbum, das in einem der Päckchen war, hat sie immer in ihrem Rucksack und nimmt es überall mit hin.

Elena, eine von den Älteren im Los Pinos, erzählt mir: „Es ist ein bisschen komisch aber auch toll, dass es jemanden gibt der an einen denkt, der aber so weit weg ist.“

Ausflug - EisessenDass auch die Eltern der Volontäre etwas gutes zum Projekt beisteuern, bewiesen die Eltern von Lukas, unserem derzeitigen Volontär im Los Pinos. Als Geburtstagüberraschung für Ihren Sohn und die Kinder von Los Pinos, haben sie mit Hilfe von viSozial zum Eis essen eingeladen. Für 50 Kinder wurde ein kleiner Ausflug organisiert und jeder bekam ein großes Eis. Die Überraschung war wirklich gelungen und alle hatten ihren Spaß.

Dank unserer Paten, Volontäre und deren Eltern ;-) konnten wir für die Kinder von Los Pinos in letzter Zeit eine Menge auf die Beine stellen und ihnen somit den Aufenthalt im Projekt ein wenig abwechslungsreicher gestalten.

Für diese Unterstützung einen ganz grosses Dankeschön.

 

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