Sozialtag in Quilotoa

Dienstag, den Juli 15, 2008 von britta Schreibe hier dein Feedback zum Artikel! »

Am letzten Donnerstag haben wir wieder einmal für eineinhalb Tage unsere Bürotüren zugemacht und sind zusammen zu unserem Sommer-Sozialtag nach Quilotoa gefahren.65761 Sozialtag in Quilotoa

Es gab dieses Mal viel zu tun! Auf unserem vollgepacken Programm stand die Verteilung von Zahnbürsten und Zahnpasta, neuen Schuhen für unsere Patenkinder und der Päckchen, die im Laufe der letzten Monate für die Kinder bei uns im Büro eingetrudelt sind. Schon in den Tagen vor unserer Fahrt glich unser Büro eher einem Lager – es stapelten sich Kartons mit Schuhen, Zahnbürsten und Zahnpasta für etwa 200 Kinder!

65764 Sozialtag in QuilotoaAls wir am Donnerstag abend ankamen, gab es gleich eine schöne Überraschung. Am gleichen Tag wie wir war eine französische Viventura-Reisegruppe in Quilotoa angekommen, die ebenfalls im Haus von unserem Mitarbeiter José untergebracht war. José hatte für seine Gäste eine Folkloreband aus dem Dorf engagiert, und die Stimmund war schon sehr ausgelassen, als wir eintrafen. Kaum unsere Sachen abgelegt, wurden wir auf die Tanzfläche gezogen und erst wieder weggelassen, als die Band das Haus verließ, sodass wir ganz schnell die Kälte Quilotoas vergessen haben :-)

Am nächsten Morgen wachten wir zwar noch etwas müde, aber voller Tatendrang auf. Unser erstes Ziel war 65765 Sozialtag in Quilotoadie Schule Mora Ruiz, die sehr abgelegen liegt und die ein kleiner Teil unserer Patenkinder besucht. Die Kinder warteten schon gespannt auf uns, und wir wurden mit einem kleinen Ständchen auf Quichua begrüßt, bevor wir uns mit Hilfe der65767 Sozialtag in Quilotoa frazösischen Viventura-Gruppe, die uns begleitet hat, an die Verteilung der Zahnbürsten, Schuhe und Päckchen machten. Auch übergaben wir dieses Mal der Schule Mora Ruiz das Spendenmaterial wie Blöcke und Schreibsachen. So freuten sich Schüler und Lehrer sehr über unseren Besuch! Wir bekamen noch einen kleinen „Anden-Snack“ zur Stärkung, der aus Saubohnen, selbstgemachten Käse und heisser Milch besteht, bevor wir zu den Kindern der Schule Francisco Daquilema in Ponce weiterfuhren.

In Ponce trafen wir die Kinder im Haus des Schuldirektors, das direkt neben der Schule liegt, weil dort die Ferien schon angefangen hatten. Auch dort trudelten nach und nach alle Kinder ein, die sich sehr über Schuhe, Zahnbürsten und besonders die Patengeschenke freuten!

65762 Sozialtag in QuilotoaAm Nachmittag kamen alle Kinder der Schule Julio Cabascango, die auch schon Ferien hatten, und die Kinder der Colegios in Zumbahua und65760 Sozialtag in Quilotoa Latacunga in das Haus von José. Da einige Kinder der Colegios arbeiten mussten, kamen stattdessen ihre Eltern oder Geschwister, und auch einige Lehrer fanden sich ein. Wir sortierten Schuhe und Zahnbürsten auf den großen Tischen, auf denen wir am Abend vorher Meerschweinchen verspeist haben, die eine ganz besondere lokale Spezialität aus Quilotoa sind. Der Raum platzte aus allen Nähten, und so konnten wir den Überblick über das Gewusel von Kindern, Eltern und Lehrern behalten.

65766 Sozialtag in QuilotoaAls dann am Abend alle Kinder gut versorgt und mit strahlenen Gesichtern nach Hause gingen, fuhren auch wir müde aber sehr zufrieden mit einem leeren Auto zurück nach Quito. Es war ein sehr schöner, erfolgreicher Sozialtag, und wir freuen uns schon auf unsere nächste Fahrt nach Quilotoa!

 

Zoobesuch mit Para dar Esperanza

Mittwoch, den Juni 11, 2008 von britta Schreibe hier dein Feedback zum Artikel! »

Am vergangenen Samstag durften sich die Kinder aus dem Viertel Santa Maria in Quito, in dem sich unser Sozialprojekt Para dar Esperanza befindet, auf ein ganz besonderes Tagesprogramm freuen: Ein Zoobesuch stand an! Lange vorher hatten die Mitarbeiter des Projekts überlegt, womit man den Kindern zum Weltkindertag am 1. Juni eine besondere Freude machen könnte, und alle sind sich schnell einig geworden, dass der Besuch des Zoos in Guayabamba für die Kinder sicher ein ganz besonderes Erlebnis sein würde.

65172 Zoobesuch mit Para dar EsperanzaBereits um acht Uhr morgens trafen wir uns im Gebäude von Para dar Esperanza, und schon kurz danach trudelten die ersten Kinder ein. Etwa eine halbe Stunde später war der kleine Ameisenhaufen komplett, und der Bus, der uns nach Guayabamba bringen sollte, traf ein.

Für die Kinder war allein die Busfahrt ein besonderes Erlebnis, denn die meisten von ihnen verlassen das Viertel Santa Maria nur sehr selten. Wir spielten kleine Spielchen und sangen viele Lieder, so dass die ersten Fragen „Wann sind wir endlich da?“ erst kurz vor der Ankunft laut wurden.

Damit die Kinder in dem relativ großen Zoo nicht so schnell verloren gehen, wurden alle mit buntenPara+dar+Esperanza_abcd-480-65174 Zoobesuch mit Para dar Esperanza Pappschildchen, auf denen ihre Namen standen, behängt. Und los ging es! Bereits das erste Affengehege rief großen Jubel hervor! Wir hatten große Mühe, die Kinder dort wegzubewegen, um ihnen auch noch die anderen Tiere zu zeigen, die sie bisher fast nur aus Bildern kannten. Nach den Affen folgten Lamas, Löwen, Schildkröten, Schlangen, und vieles mehr… vor jedem Gehege drängelten sich die etwa 60 Kinder, und die kleinen Augen wurden immer größer. Viel zu schnell ging der Besuch vorbei, und wir traten die Rückfahrt an.

65173 Zoobesuch mit Para dar EsperanzaZurück im Projekt angekommen, durften die Kinder ihre kleinen Bäuchlein mit leckeren Kuchen füllen. Auf die Frage, welches der Tiere im Zoo ihnen am meisten gefallen hat, gaben die Kinder eine einstimmige Antwort: „Alle!“. Zum Abschied bekomen sie eine Überraschungstüte mit einigen verschiedenen Kleidungsstücken mit. Begeistert von diesem ereignisreichen Tag machten sie sich am Abend auf nach Hause.

ViSozial übernahm für diese Aktion die Kosten für die Busfahrt. Die Kleidungsstücke, die die Kinder bekommen haben, stammen zum größten Teil aus Spendenmaterial, das bei uns eingegangen ist.

 

Kinderfüsse messen in Quilotoa!

Mittwoch, den Mai 28, 2008 von britta Schreibe hier dein Feedback zum Artikel! »

Für die diesjährige Sommeraktion haben wir uns überlegt, dass es wieder an der Zeit ist, unsere Patenkinder in Quilotoa mit neuen Schuhen zu versorgen. Mit diesem Ziel vor Augen haben wir viSozial-Praktikantinnen aus Quito uns in der letzten Woche auf den Weg dorthin gemacht. Dort hieß es dann, einen Tag lang die Schuhgrößen der Kinder messen - nicht ganz einfach zu organisieren, da die Patenkinder in einem weit verbreiteten Gebiet wohnen, und sich auch die Schulen teils weit weg vom Dorf Quilotoa befinden.

Warten auf das Füssemessen...Glücklicherweise hatten wir vor Ort die Unterstützung von Fausto, dem Sohn unseres Ansprechpartners José in Quilotoa. In Josés Haus durften wir die Schuhmessaktion auch durchführen. Er informierte im Vorhinein die Schulen, sodass schon früh am Vormittag fast alle Kinder der nahegelegenen Schule Julio Cabascango bei uns eintrudelten. Sie waren sehr neugierig über das, was wir dort machen – vielen Kindern war ein Gerät zum Messen der Schuhgröße gänzlich unbekannt! So war es kein Wunder, dass viele von ihnen etwas schüchtern waren und sich erst zeigenlassen mussten, was wir damit machen. Über den Tag verteilt kamen immer mehr Kinder, auch aus den Schulen Niña Rumi, Ponce, Sinacunga und den Colegios in Zumbahua und Latacunga zu uns.

Beim Messen der Schuhgrößen der Kinder haben wir festgestellt, dass sehr viele Kinder löchrige Strümpfe, oder auch gar keine anhatten. So beschlossen wir, nicht nur Schuhe, sondern auch Strümpfe für die Kinder zu kaufen, sodass wir ihnen während unserer Sommeraktion zum Schuljahresende beides überreichen können.

 

Viel zu tun in Rio Guajalito!

Montag, den Mai 5, 2008 von berit Schreibe hier dein Feedback zum Artikel! »

Bericht von Max Dreier:

Es fehlt ein wenig der Kontakt zur Außenwelt, mangels Telefon, es fehlt an fließend warmem Wasser und manchmal fehlt auch der Strom, aber an was es nicht mangelt in Rio Guajalito ist Arbeit.

Auf zwei Monate Voluntärsarbeit zurückblickend kann ich sagen: Viel ist getan worden, aber es gibt noch jede Menge zu tun!

Max und Pascal in Guajalito

Was das Projekt braucht, sind ein paar motivierte Voluntäre, die sich nicht so schnell entmutigen lassen, denn das Schwerste an der Arbeit ist, dass die Früchte der Arbeit oft nur schwer zu erkennen sind: Der mit der Machete freigehackte Weg scheint wieder zugewachsen, der Erdrutsch scheint trotz der vielen investierten Stunden nicht kleiner zu werden und die abgeholzte Lichtung liegt noch genauso kahl da, trotz der mehreren tausend (!!!) neu gepflanzten Bäume.

Aber nur Mut, schließlich weiß man ja was man getan hat (am Ende des Tages sowieso) und kann sich über die eigenen Leistungen freuen. Zumindest wenn man mit Überzeugung an die Sache ran geht, was für die Arbeit in Rio Guajalito Grundvoraussetzung ist!

Hilfreich ist auch eine Portion Eigeninitiative. Man wird zwar als Voluntär „an die Hand genommen“, aber mehr Spaß macht es, seine eigenen Ideen einzubringen und umzusetzen. Schon im zweiten Monat konnten wir weitestgehend in Eigenregie arbeiten und unsere Vorschläge, von denen viele auch umgesetzt wurden, fanden eigentlich immer ein offenes Ohr.

Unterbrochen wird die Arbeit gelegentlich von Studentengruppen die über das Wochenende nach Rio Guajalito kommen, was in der Regel eine willkommene Abwechslung und viel Spaß bedeutet.

Und wenn doch mal irgendwo der Schuh drückt: Nur raus damit und beharrlich sein! Für die meisten Probleme des täglichen Lebens gibt es selbst im Bergnebelwald eine Lösung. Außer für den Regen. Mit dem muss man sich abfinden.

 

Sozialtag bei Para dar Esperanza

Freitag, den April 25, 2008 von berit Schreibe hier dein Feedback zum Artikel! »

Gestern war es wieder soweit: Alle Mitarbeiter des Büros in Quito machten sich auf zum Sozialtag. Dieses Mal fuhren wir zum Projekt „Para dar Esperanza“, der Nachmittagsbetreuung für Kinder in Quitos Stadtteil Santa Maria.

Para dar EsperanzaDieser Nachmittag war im Projekt ein ganz besonderer Tag des Monats. Allen Geburtstagskindern eines Monats wird einmal im betreffenden Monat eine kleine Feier ausgerichtet. Gestern war es wieder soweit und somit durften wir am Kindergeburtstag der Aprilkinder teilhaben. Außer vielen Spenden hatten wir deshalb auch Kuchen im Gepäck.

Kaum angekommen, begann auch schon das Programm. Die Kleinsten sangen, die Größten tanzten. Die Mittleren hatten sich etwas ganz Besonderes ausgedacht: Auf ihre Köpfe hatten sie sich Pappkartons mit ausgeschnittenen Augen gesetzt und ihre Kleidung so drapiert, dass der Pappkopf sehr groß wirkte. Und dann haben sie es auch noch geschafft, sich mit dieser Kostümierung in einer schönen Tanzformation zu bewegen. Die zuschauenden Kinder und wir hatten unseren Spaß. Das absolute Highlight für die Kinder war jedoch das von den Mitarbeiterinnen aufgeführte kleine Theaterstück. Schließlich wurden auch wir in das Programm eingebunden und durften uns mit einigen der Kinder im Spiel messen.

Para dar EsperanzaZum Abschluss gab es Kuchen und Bananen und die Kinder gingen zufrieden und gut gelaunt nach Hause.

Neben den Spenden und dem Kuchen hatten wir für das Projekt jedoch noch ein ganz besonderes Mitbringsel: Ab sofort kommt viSozial für die Miete des Projekts auf!

Für Euch haben wir natürlich wieder Fotos gemacht, die Ihr Euch hier anschauen könnt. Viel Spaß damit!

 

Gemeindetourismus in Quilotoa

Dienstag, den April 15, 2008 von Ute Schreibe hier dein Feedback zum Artikel! »

Letzten Freitag wurde an dem malerischen Kratersee Quilotoa im Rahmen eines Projekts des Gemeindetourismus ein neues Restaurant direkt am Kraterrand eingeweiht. Mitglieder der Gemeinde hatten in den letzten fünf Monaten touristische Fortbildungen erhalten, um in dem neuen Restaurant fachgerecht zu arbeiten.

Die Gemeinde Quilotoa

Unsere Mitarbeiterinnen Britta und Berit waren vor Ort, und haben mit der Gemeinde gefeiert. Durch den Betrieb des Restaurants und Übernachtungen in den Hostals der indigenen Familien von Quilotoa wird der Ort selbst gefördert, da die Einnahmen direkt bei den Gastgebern bleiben. Der Bau des neuen Restaurants Kirutwa, Mushuk Wasi und die Ausbildung der Mitarbeiter aus der Gemeinde wurde von der Stiftung Maquita Cushunchic gefördert, um den Gemeindetourismus aufzubauen und dem gesamten Dorf eine Einkommensquelle zu schaffen.

Gemeindetourismus gewinnt in Ecuador immer mehr an Bedeutung und wird von höchster Stelle, dem Tourismusministerium, gefördert. Im Rahmen eines Nachhaltigen Tourismus soll sowohl das Einkommen der lokalen Bevölkerung gesichert, als auch die reichhaltige Natur und die materielle wie immaterielle Kultur der vielfältigen Ethnien des Landes geschützt werden.

 

Video vom Sozialtag in Quilotoa am 28.3.2008

Donnerstag, den April 3, 2008 von berit 2 Kommentare »

Hier kommt nun auch das versprochene Video vom Sozialtag in Quilotoa am 28.3.2008!

Viel Spaß damit!

 

Sozialtag in Quilotoa

Dienstag, den April 1, 2008 von berit 1 Kommentar »

Es war mal wieder so weit: Ein neuer Sozialtag stand an! Wir schlossen für eineinhalb Tage unser Büro, um uns auf den Weg nach Quilotoa zu machen. Quilotoa ist eine Region im Andenhochland, die sehr arm ist und in der die Menschen unter harten Bedingungen leben. Es gibt kein fliessendes Wasser und aufgrund der Höhenlage ist es meistens sehr kalt. In dieser Region leben die Kinder aus unserem Patenschaftsprogramm und wir unterstützen die Schulen, die diese Kinder besuchen. Dieses Mal haben wir uns dazu entschlossen, an alle Kinder der Schulen, die in unserem Patenschaftsprogramm eingebunden sind, Zahnbürsten und Zahnpasta zu verteilen. Die Kinder haben sich sehr gefreut. Die kleineren Kinder haben von uns Zahnbürsten mit Tierbildchen bekommen, was für sie ein besonders Highlight war und sie sicher zum Zähneputzen anregen wird! Zusätzlich haben wir in den Schulen Seife und einen großen Teil der Spenden, die in der letzten Zeit bei uns angekommen sind, verteilt.

Singende Kinder nach dem Zahnbürstenverteilen

Hier könnt ihr euch Fotos von unserem Sozialtag in Quilotoa anschauen. Auch ein Video wird in den nächsten Tagen folgen.

 

Besuch bei Para dar Esperanza

Donnerstag, den März 20, 2008 von britta Schreibe hier dein Feedback zum Artikel! »

In der letzten Woche war es soweit: Wir neuen viSozial-Praktikantinnen aus dem Büro Ecuador machten uns auf, um unser Soziaprojekt Para dar Esperanza kennenzulernen. Para dar Esperanza befindet sich in Quitos Viertel Santa Maria. Hier leben sehr viele arme und benachteiligte Familien, deren Kinder häufig unter familiären Problemen wie Aggressivität und innerhäuslicher Gewalt leiden; Fürsorge im Elternhaus ist vielen nicht bekannt. Diese Kinder können ihre Nachmittage im Projekt Para dar Esperanza verbringen. Ihnen wird hier nicht nur mit Hausaufgabenbetreuung und einer Mahlzeit, sondern auch mit pädagogischer und psychologischer Unterstützung geholfen.

Jungs in Para dar EsperanzaAls wir ankamen, war das Gebäude von Para dar Esperanza, bestehend aus einer kleinen Küche und drei kleinen Räumen, schon voll. Etwa 45 Kinder waren da, die unter Anleitung von Betreuerinnen entweder spielten und malten, Hausaufgaben machten oder an einem der drei Computer im Projekt Unterricht hatten. Wir wurden von allen Kindern sehr freudig und mit lauten Sprechchören begrüßt, ausgefragt und nicht mehr losgelassen, bis wir jedes Kind einmal auf den Arm genommen hatten. Wir waren überrascht über die Herzlichkeit und Anhänglichkeit der Kinder uns Fremden gegenüber, besonders vor dem Hintergrund der häuslichen Situation vieler Kinder. Auch untereinander gingen die Kinder sehr fürsorglich und respektvoll miteinander um und zeigten eine große Dankbarkeit für die Hilfe, die ihnen durch das Projekt geboten wird.

Den restlichen Nachmittag verbrachten wir mit ihnen auf dem Spiel- und Bolzplatz neben dem Gebäude, wo sie sich austoben konnten, bevor die hungrigen Mägen mit etwas Besonderem gefüllt wurden: Ein kleiner ortsansässiger Laden hatte für die Kinder von Para dar Esperanza Würstchen gespendet, die die Kleinen mit großer Begeisterung verspeisten! Nach dem gemeinsamen Zähneputzen packten alle Kinder ihre selbst mitgebrachten Teller, Löffel und Tassen ein und machten sich auf den Heimweg.

Junge Para dar EsperanzaDerzeit wird Para dar Esperanza mit einigen Problemen konfrontiert: Das Grundstück, auf dem sich das angemietete Gebäude befindet, steht zum Verkauf. Es ist ungewiss, wie lange das Projekt dort fortgeführt werden kann. Eine Alternative gibt es bisher nicht. Die finanziellen Mittel zum Kauf dieses oder anderer Grundstücke des Viertels Santa Maria fehlen. Das große Ziel der Projektmitarbeiter, eine eigene Schule in Santa Maria zu errichten, in der alle Kinder ihre Schulzeit über die Pflichtjahre hinaus beenden können und gleichzeitig die Fürsorge bekommen, die ihnen zu Hause fehlt, liegt in weiter Ferne.

 

Für Unterstützung, sei es als Spende oder durch Mithilfe im Projekt, wären die Kinder aus Santa Maria sehr dankbar!

 

 

Wechsel in den Teams Peru und Ecuador

Donnerstag, den Februar 28, 2008 von Isabel Schreibe hier dein Feedback zum Artikel! »

Liebe Freunde von viSozial,

wie jedes Jahr Ende Februar verlassen uns wieder zwei unserer Mitarbeiterinnen in Peru und Ecuador, nachdem sie uns in den letzten sechs Monaten in der Betreuung der Patenpatenschaften, Freiwilligenarbeitern und Sozialprojekten kräftig unterstützt haben.

In Peru geht nach sechs Monaten das Praktikum von Lena bei viSozial zu Ende. In dieser sehr lehrreichen und interessanten Zeit war sie für das Freiwilligenprogramm und die Patenschaften zuständig und hat zudem an der Neugestaltung des Blogs gearbeitet.

Ihre Aufgaben werden nun Sonja in Arequipa und Rosalino in Puno übernehmen. Sie werden sich die Projektarbeit nach Gebieten aufteilen und sich gegenseitig unterstützen. Beide werden am Montag ihren ersten Arbeitstag haben und bis Ende August neue Ansprechpartner für alle Freiwilligen, Paten und Interessierte sein.

Praktikantenwechsel AQP
Sonja, Lena und Rosalino (von links nach rechts)

Auch in Ecuador findet ein Wechsel statt. Im letzten halben Jahr hat sich Ute um Paten und Volontäre gekümmert. Sie möchte sich bei allen Helfern und Unterstützern von viSozial ganz herzlich bedanken und sich hiermit verabschieden. Ab März werden Berit und Britta diese Aufgaben übernehmen und als Anprechpartnerinnen für Freunde und Interessenten von viSozial in Ecuador zur Verfügung stehen.

Praktikantenwechsel UIO

Berit, Ute und Britta (von links nach rechts)

Herzlich Willkommen im Team und auf eine gute und spannende Zusammenarbeit!

 

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