Wir von Exito Verde haben uns einen Ausflug verdient!

Genauso lautete das Motto für den Abschlussausflug 2008 für die Teilnehmer des Projektes UNINFA von Exito Verde. Tickets für einen Tagesausflug bekamen die 35 engagiertesten Personen des Recyclingprogramms. Nicht nur die Menge des gebrachten Wiederverwertbaren wurde anerkannt, im Vordergrund stand vor allem die Teilnahme an Umwelt-, Gesundheits- und Ernährungskursen sowie das Engagement innerhalb der Gruppe.
Kinder, alleinerziehende Mütter und unsere Omis und Opis waren auf den Ausflug nach Quetame mitgekommen. Das Örtchen im warmen Klima ist im Mai durch ein starkes Erdbeeben in die Schlagzeilen geraten, bei dem viel Häuser zerstört und Menschen verletzt wurden. In Quetame wohnt Mirian - sie ist eine ehemalige Pprojektteilnhemerin, die aus dem gleichen Stadtteil kommen, wie die Besucher, aus Manitas. Mirian hat es dank einem guten Sparsinn, viel Fleiss und der Hilfe des Staates geschafft, sich ein Grundstück in Quetame zu kaufen, auf das sie eine Finca baut und dort Obst und Gemüse anbauen möchte. Auf dem Grundstück gibt es bereits Mandarinen- und Orangenbäume und Kaffee. Außerdem möchte sie ihre zukünftigen Räumlichkeiten für Kurse zur Umweltbildung zur Verfügung stellen.
Hier lest und seht ihr, was wir an diesem Tag alles erlebt haben.
Ein Sack Flöhe und gaaaaaaaaaanz viel Spass!
Schlimmer als ein Sack Flöhe, sind 16 Kinder zu hüten
aber auch vieeeeeeeeeeeeeeeeeeel schöner! Am vergangenen Samstag begannen wir mit Exito Verde unsere Aktion “Tag der Kinder”, die ab sofort alle 3 Monate stattfinden wird.
Um den Kindern, die aus einem Viertel ohne jegliches Grün kommen, ein bisschen Natur zu zeigen fuhren wir mit ihnen in das Dorf Cajica, nördlich von Bogota. Mit einem Bus wurden sie in Manitas von unserem Fahrer Jose abgeholt und wir - das viSozial Team Bogota - und eine Gruppe Touristen von viventura Reisen empfingen sie.
Noch etwas müde von der Fahrt und dem frühen Aufstehen, stiefelten wir los. Aber schon nach einigen Metern frischer Luft, wurden die 16 Zwerge
munter und flitzen drauf los - vorbei an Eukalyptusbäumen, grünen Wiesen mit Kühen und einem Ausblick auf den Ort. Wir nutzten die wunderbare Umgebung um eine kurze Atemübung zu machen und die frische Luft in uns aufzusaugen.
Mit neuer Kraft ging es weiter bis zu einem Bauernhof, an dem wir eine Pause einlegten - bzw. an dem die Betreuer eine Pause einlegten, denn die Kinder schnappten sich sofort einen Ball und fingen an damit zu spielen, sich über die Wiese zu rollen und herumzutoben. Dass es ein bisschen regnete störte sie dabei überhaupt nicht. Zu sehen, wie die Kinder diese Freiheit und Natur genießen war nicht nur für sie ein Glücksmoment, sondern auch für uns Betreuer!

Zur Stärkung gab es dann frische Kuhmilch - noch warm vom Melken - und ein Bocadillo (Süßigkeit aus Guave)…. und dann ging es schon weiter, denn wir hatten Unterricht im “Merengones (typischer Nachtisch) herstellen. Die Kinder waren so aufgedreht, dass sie erst einmal gar nicht zuhörten und nur durcheinander quaselten, aber als Juan Carlos und Maria einfach einfingen zu erkären, gab es auf einmal eine ungewohnte Stille ![]()

Die kleinen klebten an den Lippen von Juan Carlos und beobachteten gespannt, wie das Eiweis für die Beisers steif geschlagen wurden. Jedes Kind durfte dann mit dem Spritzbeutel eine Reihe kleiner Merenges auf dem Backblech platzieren…. und natürlich durfte das Probieren der Rohmasse nicht fehlen.

Die ganz kleinen wurden von Miguel und einigen der Touristen auf die Schultern genommen, damit auch sie den Herstellungsprozess verfolgen konnten.
Um 16 Uhr setzen wir die Kinder wieder in den Bus, damit sie vor der Dunkelheit zu Hause ankommen. Sie waren immer noch total aufgedreht … und wir KO
Feierstimmung bei Exito Verde
Die Stiftung Exito Verde in Bogota hat Einiges zu feiern.
Müll bzw. Wiederverwertbares gegen Lebensmittel - das ist das Motto des Projektes UNINFA von der Fundacion Exito Verde in Bogota. Eingeführt wurde der sogenannte Intercambio (Austausch) im Viertel Manitas. Seit 2 Monaten funktioniert UNINFA nun auch in der Nachbargemeinde Nueva Colombia.
Dank des Präsidenten der Gemeinde, der sich stark für Exito Verde einsetzt, kommen nun auch die Menschen aus diesem Viertel, um ihren Müll abzugeben, zu wiegen und zu trennen. Bei meinem ersten Besuch in Nueva Colombia traf ich die “Neuen”, die schon sehr engagiert den Gemeindesaal mit Tafeln “UNINFA” versehen und bereits Schilder an die Wände gehangen hatten, auf denen die verschiedenen Abteilungen des Recycling geschrieben sind z.B. Papier, Plastik, Glas etc….
Hier lest ihr mehr über die Erfolge von Exito Verde
Viele Tänzer und ein Grundstück
Artikel von Marcus und Nicole
Unseren heutigen Sozialtag verbrachten wir in Manitas, Bogota. Am Vormittag unterstützten wir die Fundacion „Exito Verde“ bei der Planung und Organisation einer für das Stadtviertel ganz besonderen Veranstaltung. Im Rahmen des “Festival Internacional de Teatro Popular – Entepola Colombia“ werden am 10. August verschiedene internationale Theatergruppen in Manitas zu Gast sein.
Das Theaterfestival “Entepola Colombia” findet vom 03.08 – 10.08 in Bogota an verschiedenen Orten statt. Alle Veranstaltungen werden kostenlos sein, da es sich bei dem „Entepola Colombia“ um ein nichtkommerzielles Festival handelt. Vielmehr sollen möglichst viele Menschen eingeladen werden, in dieser Woche an den zahlreichen Vorführungen teilzunehmen. Das Festival ist ein kulturelle Veranstaltung für alle Menschen und soll vor Allem dazu dienen, den interkulturellen Austausch zu fördern. Hier werden besonders ärmere Viertel Bogota einbezogen.
Aus diesem Grund liegt es der Fundacion „Exito Verde“ am Herzen, die Veranstaltung auch den Bewohnern Manitas nahezubringen. Hierfür müssen verschiedene Dinge organisiert werden – ein geeigneter Platz, an welchem die Gruppen auftreten können, das technische Equipment für die Veranstaltungen und natürlich die Verpflegung der Künstler. An unserem Sozialtag begleiteten wir die Mitarbeiter der Fundacion zu verschiedenen Treffen die das Ziel hatten, die genannten Sachen zu organisieren. Wir nahmen auch an einem Gespräch mit einer Tanzgruppe aus Manitas teil, die am 10.08. auftreten werden.
Für die Organisatoren bleibt noch einiges zu tun, wir sind aber sicher, dass der 10.08. in Manitas ein voller Erfolg wird und die Menschen zahlreich zu den verschiedenen Vorführungen kommen werden. Wir vom viventura-Partnerbüro in Bogota werden auf jeden Fall mit dabei sein.
Am Nachmittag ging es um etwas ganz anderes: Ein Grundstück und Haus für Exito Verde. Der große Traum der Stiftung! Ein eigenes Haus, mit verschiedenen Räumen: einen für die Mülltrennung mit abwaschbaren Fliessen, einen hellen Raum für Umweltkurse oder zum Basteln für Arte Residual, einen abschliessbaren Raum für Kleidung uns sonstige Dinge, die wir lagern …. Das wäre toll! … und so ganz ohne Vorstellung, was ein Grundstück in diesem Stadtteil kostet, machten wir uns auf den “Imobilienweg”
Das erste Haus, eine echte Bruchbude, sollte 80 Mio. Pesos kosten - das sind ca. 30.000 Euro! ich dachte, ich falle vom Hocker
Vielleicht sind es meine blonden Haare, die den Preis nach oben treiben?!
Das zweite Objekt ist, zumindest von Außen - leider ist niemand zu Hause, ganz annehmbar. Vor allem das Grundstück ist interessant, da es sich an einem Ort befindet, an dem schon seit langem geplant ist, eine alte Quelle wieder zum Leben zu erwecken.
… das Beste kommt ja bekanntlich immer zum Schluss. bei einem Besuch bei Dona Carmen und Don Rafael, der für mich bei einem Besuch in Manitas IMMER dazugehört, erfahren wir, dass sie auch ein Grundstück zu verkaufen haben. Wir betreten den Innenhof, in dem noch viel gerümpel gelagert ist - aber der Ausblick zum Hang haut mich sofort von den Socken! Man schaut nur ins Grüne. Das ist doch der perfekte Standort für ein Haus für den “grünen Erfolg” (Exito Verde auf deutsch). Das Grundstück soll 12 Mio. Pesos kosten - immer noch eine ganz schöne Stange Geld.
Es gibt noch weitere Ideen für Haus bzw. Grundstück. Sobald wir genaueres Wissen, werden wir euch im Blog informieren, denn dann gibt es bestimmt auch einen Spendenaufruf
Make-Up für UNINFA
Seit Jahren arbeitet Exito Verde bereits im Bereich Recycling und Umwelterziehung im sozialen Brennpunkt Ciudad Bolivar (genauer gesagt in Manitas) in Bogota. Seit letztem Herbst hat sich das Projekt stark weiter entwickelt. Nachdem eine Einschreibungspflicht für Teilnehmer eingeführt wurde, begannen die menschen in Manitas das Projekt ernster zu nehmen und so hat sich aus der Beteiligung und Initiative einiger Einwohner die neue Strukturierung des Programmes UNINFA (Unidad de Intercambio y Formacion Amiental) ergeben.
Nun haben die Teilnehmer 2 Mal im Monat die Gelegenheit ihr Recyclingmaterial abzugeben. Dies geschieht im Haus von Dona Carmen.
Das Material wird gewogen und wird dann zum Gemeindezentrum gebracht, wo es im Beisein einer recyclingerfahrenen Person aus dem Projekt (routierend) sortiert wird.
Im Anschluss wird wieder im Haus bei Dona Carmen (1 Minute zu Fuss entfernt) ein Kurs zum Thema Umwelt abgehalten. Haben die Einwohner Manitas an beiden Aktivitäten teilgenommen erhalten sie Gutscheine im Wert ihres angebrachten “Wiederverwertbaren” und können damit im Tante-Emma-Laden gegenüber einkaufen gehen.
Viel organisierter, mit mehr Teilnhemern an den Umweltkursen und mit effektiverer “Auszahlung” in Form von Lebensmitteln wird das Projekt immer beliebter. Dazu kommt, dass immer mehr Teilnehmer zu “Leitern” an den 3 verschiedenen Punkten (Haus von Carmen, Gemeindezentrum und Tanta-Emma-Laden) ausgebildet werden. … ganz wichtig ist, dass durch den Kauf der Lebensmittel durch Exito Verde nun Leute aus der Gemeinde unterstützt. Zuvor wurden die Lebensmittel in irgendeinem Supermarkt gekauft.
Wenn ihr das Projekt UNINFA unterstützen möchte, könnt ihr das hier tun:
Chilli, Rosmarin und dreckige Fingernägel :-)
Chilli, Rosmarin und Ruda standen gestern im Vordergrund, als wir unseren Sozialtag für April nachholten. Wir, das sind: Miguel, Marcus und Nicole vom viventura Partnerbüro Bogota - gestern mit fleissiger Unterstützung von Lisa (ehemalige FWA) und ihrem Freund Daniel.
Die schwierige finanzielle Situation zwingt die Fundación Exito Verde sich neue Einkommensquellen zu überlegen. Das Haus, von dem aus die Stiftung ihre organisatorische Arbeit erledigt, wird ihnen von einem Amerikaner zur Verfügung gestellt. Es ist ein großes Haus mit neun Zimmern, die nun - nach einigen Renovierungsarbeiten - zum großen Teil vermietet werden sollen. Was Exito Verde bleibt sind 2 Räume für Büros, ein Raum für Konferenzen oder Bastelaktivitäten und ein Innenhof.
Durch die Renovierungsarbeiten ist dieser Hof und die dazugehörigen Pflanzen sehr vernachlässigt worden und so war unsere große Aufgabe gestern, die Werte dessen zu erkennen, was vorhanden ist: Plastikeimer, die sich als Blumentöpfe eignen, selbst hergestellte Erde und viele Pflanzen und solche, die es noch oder wieder werden wollen (denn so manche Pflanze hatte unter den Bauarbeiten sehr gelitten).
Unser Hände zeugen noch heute von dem großen “Buddeln”
Während die Männer sich um die großen Dinge im Vorgarten kümmerten
widmeten sich die Mädels den Topfpflanzen im Hof.
Das Graben in der Erde, Löcher im Garten für Gummibaum und Co. war eine willkomme Abwechslung zur täglichen Schreibtischarbeit. Die Augen von Patricia und Fransisco von Exito Verde strahlten, als wir die Pflanzen alle neu eingetopft oder umgetopft hatten und alles - bis auf der Hof
- wieder schön aussah.
Ein zweiter solcher Tag folgt bestimmt, denn es gibt immer noch viel zu tun in den alten, neuen Räumen der Fundación Exito Verde!
“Profe”, das heisst liebevoll FWA bei Exito Verde
Artikel von Eva Hannewald:
Mit „Profe, Profe“ und strahlenden Augen empfangen mich jeden Samstag und an den zwei Tagen im Monat die Menschen aus dem Intercambio-Projekt. Die Arbeit bei Exito Verde ist herausfordernd, bereichernd und macht Freude! Mir gefällt besonders das selbstständige Arbeiten und die Möglichkeit meine eigenen Ideen umzusetzen. So habe ich beispielsweise jeden Samstagmorgen für die Kinder des Intercambio-Projektes einen Tanzkurs angeboten. Für die Teilnahme am Tanzkurs haben die Kids Recycling-Material mitgebracht – denn das Prinzip von Exito Verde ist: alles hat einen Wert. Das bedeutet zunächst einmal, die Dinge und Menschen, die einen umgeben zu schätzen. Weiterhin bedeutet es, dass man nichts einfach so geschenkt bekommt, sondern immer seinen Teil dazu beitragen soll, um etwas zu bekommen.
So war es auch mit meinem Einsatz bei Exito Verde. Es ist nicht immer einfach, da in der Stiftung in vielen Bereichen noch keine festen Strukturen vorhanden sind und das Geld sehr knapp ist. Daher muss man vieles selbst in die Hand nehmen und anstoßen. So habe ich einen Stand auf der Ciclovia, Bogotas größtem Fahrradfest, organisiert. Zusammen mit Nicole vom viventura-Partnerbüro haben wir die Stiftung beim Sportministerium (organisiert die Ciclovia) und Bogotas Medien vorgestellt und neue Kontaktnetzte erschlossen. Wer Engagement, Eigeninitiative und Motivation einbringt, wird viel bewegen und eine unvergessliche Zeit erleben. Die Mitarbeiter und Menschen aus den Projekten geben einem in Aufmerksamkeit und Fürsorge alles zurück, was man einbringt.
Die intensive Begegnung mit herzlichen, wundervollen Menschen und die Auseinandersetzung mit einer neuen Arbeitskultur und anderen Lebensstilen hat mich inspiriert. Ich habe gesehen, was ich alles erreichen kann und es hat mich glücklich gemacht andere Menschen zu motivieren. Bei Exito Verde habe ich gelernt: Freude vermehrt sich indem man sie teilt!
Eva Hannewald war vom 25. September 2007 bis 2. Februar 2008 in der FEV als Volunteer. Seit ihrer Rückkehr ist sie als Repräsentantin für Exito Verde in Deutschland tätig.
Neues von Exito Verde
Der Osterhase hat auch der Fundación Exito Verde dieses Jahr ein paar schöne Geschenke gebracht
Deshalb verbrachten wir unseren Sozialtag gestern mit Patricia (Direktorin) am Schreibtisch, um die neugwonnenen Möglichkeiten festzuhalten, zu planen und die dazugehörigen organisatorischen Dinge zu klären.
Zuvor lernten wir eine wichtige Person für Exito Verde kennen, Gerald. Die Stiftung hat ihr Büro in seinem Haus im Stadtteil Tesaquillo, von wo aus sie ihre Projekte planen und koordinieren. Gerald ist zur Zeit zu Besuch in Kolumbien, um das renovierungsbedürftige Haus wieder etwas auf Vordermann zu bringen. Das erste Osterei diesen Jahres.
Das zweite kam von der Ciclovia (Organisatoren des Fahrradevents jeden Sonntag in Bogota). Ab April werden wir einmal im Monat unter Anleitung mit Kindern aus Manitas Fahrräder reparieren. Im Keller der Ciclovia gibt es viel zu tun - 500 Fahrräder, die laufend gewartet werden müssen. Die Kinder sollen spielerisch etwas über die Fahrradtechnik lernen und als Schmankerl dürfen sie mit Ihrer Familie Sonntags einen Fahrradausflug mit Rädern von der Ciclovia machen.
Der Osterhase hatte aber tatsächlich 3 Eier gebracht
Die Polizei Bogota hat angeboten Kurse über Umwelterziehung für Jugendliche gegeben. Am morgigen Samstag werden sie das Projekt in Manitas besuchen und der Stiftung eventl. auch finanziell unter die Arme greifen.
Der Intercambio des Projektes UNINFA (mehr Infos unter der Rubrik Kolumbien - Exito Verde) wird ab jetzt 1 Mal im Monat mit Lebensmitteln stattfinden. Gemeinsam mit Exito Verde suchen wir noch nach der besten Möglichkeit für die Menschen in Manitas: Wann soll es Lebensmittel geben, wann Kleidung? Wie oft soll der Intercambio langfristig stattfinden? Wie können wir es finanzieren? Spätestens bei unserem nächsten Treffen Ende April soll dieser Punkt geklärt werden.
100.000 neue Bäume für Bogotá
Mit Hilfe des Botanischen Gartens in Bogota und des Umweltministeriums werden in den folgenden 4 Jahren 100.000 neue Bäume in der Hauptstadt Kolumbiens gepflanzt.Vor allem die Viertel Usme, Suba und Ciudad Bolivar sollen von diesem Projekt gefördert werden. Diese relativ farblosen Viertel (mit einer hohen Bevölkerungsdichte) werden mit Wachspalmen, Zedern, Erlen, Eichen usw. begrünt, um den Baumbestand in Bogota zu erweitern und eine Verbesserung der Umwelt zu erreichen.
Die Erweiterung der “grünen Lunge” ist dringend notwendig, denn der Index - Anzahl der Bäume pro 7 Einwohner - ist mit 1 Baum längst nicht genug, gefordert werden 3.
In Manitas (Teil Ciudad Bolivars) hat der Botanische Garten bereits ein Projekt begonnen - der Anbau von Gemüse und Obst auf einer kleinen Fläche. Auch die Fundación Exito Verde - eine Umweltstiftung mit Sitz in Bogota - arbeitet in Manitas. Eine der mittelfristigen Pläne der Fundación ist es mit den Projektteilnehmern aus dem Viertel aus einem momentanen Müllablageplatz einen Schrebergarten zu gestalten. Hier gibt es mehr Infos zu den Projekten von Exito Verde.
Rückblick 2007 bei Exito Verde
In diesem Monat nutzen wir den Sozialtag um das vergangene Jahr und die Pläne für 2008 mit Exito Verde zu besprechen.
Bei dem letzten Stück Christstollen, der noch von Weihnachten übrig geblieben ist
und einer heissen Schokolade fassen Patricia, Rosalba und Eva (Voluntärin) die Erfolge des letzten Jahres zusammen.
Einige wichtige Neuerungen wurden im letzten Jahr durchgeführt z.B. die Einschreibepflicht für das Programm UNINFA. Jeder Interessierte kann sich für die Mitarbeit in diesem Projekt in eine Liste eintragen, wird registriert und bekommt einen Ausweis. Der Unkostenbeitrag beläuft sich auf 500 Pesos (15 cent). Dieser Schritt war notwendig, um die Teilnehmer mehr an das Projekt zu minden, es profesioneller zu organiseren und so eben auch einen profesionelleren Eindruck zu machen. Viele Leute kamen ab und zu und dann mal wieder nicht, manche kamen nur, wenn “es etwas zu holen gab” - eine Planung fällt so schwer und es gehört nicht zur Philosophie des Projektes Dinge einfach zu verschenken.
Dieser wichtige Schritt hat funktioniert und bis heute haben sich knapp 200 Menschen für UNINFA eingeschrieben.
Finanziell war das Jahr 2007 nicht rosig, aber es geht aufwärts. Immer noch werden Paten für das Projekt Arte Residual gesucht, um z.B. einen Industriemixer für die Recyclingpapierherstellung zu kaufen.
UNINFA sucht Kleiderspenden und finanzielle Unterstützung für Umwelterziehung, Gesundheits- und Ernährungsberatung.
Durch die Unterstützung der Voluntärin Eva konnte die Organisation der Fundación verbessert und strukturiert werden. Dennoch gibt es für 2008 in diesem Bereich noch viel zu tun, besonders in Bezug auf die Kommuniaktion.
Die konkreten Ziele für werden wir bei unserem nächsten Treffen formulieren und sie hier im Blog vorstellen. Eines steht fest: Exito Verde schreitet immer weiter voran und über den Erfolg einer Frau aus dem Projekt werden wir im März berichten ![]()
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