Umweltschutz in Kolumbien

Mittwoch, den Januar 30, 2008 von Nicole Schreibe hier dein Feedback zum Artikel! »

Die US-amerikanische Universität Yale hat eine Studie über den weltweiten Umweltschutz heraus gegeben. Von 149 Ländern liegt Kolumbien in Sachen Umweltgesundheit, Luftverschmutzung, Wasserressourcen, Biodiversität und 21 weiteren Kriterien an 9. Stelle. Beispiellos die Schweiz, gefolgt von Norwegen und Finnland und dem besten Lateinamerikanischen Land Costa Rica (Platz 5).

Auch wenn Kolumbien in dieser Studie sehr gut abschnitt, so gibt es doch immense Probleme bezüglich des Umweltschutzes, vor allem im Bereich Luftverschmutzung (in den Städten) und Abfallentsorgung.

 Umweltschutz in Kolumbien

Exito Verde hilft durch Schulungen und durch das Projekt UNINFA ein Umweltbewusstsein zu vermitteln und speziell auf die Abfallentsorgung einzugehen, denn diese ist für einige andere Pobleme des Landes verantwortlich z.B. für Überschwemmungen, da so das Regenwasser schlecht aubfließen kann und für diverse Krankheiten die dadurch entstehen.

 

Als Voluntär bei Exito Verde

Dienstag, den Januar 15, 2008 von Nicole 1 Kommentar »

Als ich Eva das erste Mal am Telefon höre, ist mir sofort klar: Sie wird unsere nächste Volontärin bei Exito Verde. Aufgeregt und restlos begeistert von der Beschreibung des Projektes erklärt sie mir ihre Absicht im September nach Kolumbien zu kommen. Gesagt, getan – wer sich so für eine Sache begeistern kann, der wird hier in Bogota die Arbeit im Umwelt- und Sozialprojekt aufnehmen können.

Bereits im Telefonat hatte Eva erfahren, dass die Arbeit bei Exito Verde einen hohen Grad an Eigenmotivation und -initiative erfordert und gerade das hat sie noch mehr vom Projekt überzeugt. “Am meisten gefällt mir, dass man seine eigenen Ideen umsetzen kann. So habe ich beispielsweise neue Projekte initiiert, jeden Samstag einen Tanzkurs für die Kids in Manitas gegeben, Bogotas Journalisten genervt und TV-Sender gestürmt, um die Fundación bekannter zu machen, neue Glasuntersetzer-Kollektionen entworfen, den Jahresplan 2008 mit aufgestellt uvm. Die Arbeit erfordert dabei zugleich eine hohe Eigeninitiative, Eigenmotivation und Disziplin, denn in der Stiftung fehlt es noch an festen Strukturen. Das erschwert die Arbeit manchmal und ist anstrengend, da vieles sehr chaotisch und langsam vorangeht. Das darf man aber nicht negativ sehen, denn so ist immer viel Platz für eigene Ideen.”

Eva

Eva hat in ihrer Zeit als Volontärin viel erreicht. Sie hat ein wenig “Ordnung” in die Organisation der Stiftung gebracht, denn Managementstrukturen waren bisher nur sehr wenig zu erkennen.

Bei der Arbeit eines deutschen Volontärs hier in Bogota stoßen zwei Kulturen aufeinander – das darf man nie vergessen. Hilfe zur Selbsthilfe ist der richtige Begriff zu diesem Thema, denn es geht nicht darum, den Kolumbianern zu zeigen, wie es nach unserer deutschen Ordnung richtig geht, sondern ihnen Ideen und Denkanstöße zu geben und sie in der Durchführung zu unterstützen, wenn sie auf Vorschläge eingehen.

“Obwohl in unserem Denken und Handeln zwei sehr unterschiedliche Kulturen stecken, haben beide Seiten viel voneinander gelernt” sagen Patricia und Rosalba von Exito Verde. “Von unserer Seite können wir sagen, dass wir jetzt unsere Zeit besser einteilen und nutzen können, wir haben Planung und Disziplin gelernt.” Im Gegenzug dazu nahmen die Volontäre auch die kolumbianische Mentalität an. “Die Volontäre bekamen mehr Flexibilität, lernten sich anzupassen und in unvorhergesehenen Situationen zu improvisieren. Die Arbeit mit unseren Volontären hat uns nicht nur als Stiftung sehr viel gebracht, sondern uns auch persönlich viel gegeben.”

“Zusammen haben wir die Schwächen der Fundación im Bereich der Administration, Technik und PR erkannt, an diesen Problemen gearbeitet und dadurch neue Strukturen in unseren Projekten geschaffen. Besonders UNINFA haben wir weiter vorangetrieben und entwickelt.”

“Ich bin total glücklich mit meinem Einsatz als Volontärin und die Zeit in der FEV und in Kolumbien ist einer der bereichernsten Abschnitte in meinem Leben - um nichts in der Welt möchte ich meine Zeit bei Exito Verde missen!!!”

 

Exito Verde auf der Ciclovia

Mittwoch, den Dezember 5, 2007 von Nicole Schreibe hier dein Feedback zum Artikel! »

Die Ciclovia: das größte permanente Volksfest in Kolumbien. Jeden Sonn- und Feiertag werden in Bogota zahlreiche Strassen für Fahrradfahrer, Fussgänger, Hundesitter, Inlineskater etc. gesperrt. Ganz Bogota scheint auf den Beinen - auf den Fusswegen säumen sich Stände, an denen man sein Fahrrad reparieren lassen, essen und trinken kann. Der Parque Nacional ist einer der vielen Plätze, an dem Aerobic-Stunden angeboten werden.

Am vergangenen Sonntag war es nun soweit: Zum ersten Mal durften Exito Verde einen Stand direkt neben der Aerobic-Bühne am Parque Nacional beziehen! Aufgeregt kamen wir am Park an - ohne zu wissen, welcher Platz uns zugewiesen würde. Und dann die Überraschung: der beste Stand am Platz!!!

Als wir unsere erste Freude herausgeschrien hatten, begannen wir die Produkte von Arte Residual auf den Verkaufstisch zu platzieren. Kinderschuhe, die als Blumentöpfe funktionieren, Recyclingpapier und Glasuntersetzter sollten die Verkaufsschlager heute werden.

Viel wichtiger aber noch als der Verkauf ist uns, das die Fundación bekannt wird und in aller Munde ist. Schon jetzt hatten wir die Mitarbeiter der Ciclovia begeistert!… und auch während unserer 7 Stunden am Parque Nacional zeigten sich viele Interessenten, die Flyer mitnahmen oder eine Kleinigkeit kauften.

Mit unserer Begeisterung für das Projekt konnten wir auch die Menschen auf der Ciclovia begeistern - ein voller Erfolg.

Auch eine Gruppe des Reiseveranstalters viventura unterstützte Exito Verde durch den Kauf von Untersetzern, Papier und Spenden! Vielen Dank an alle, die diesen Tag so unvergessen machten und uns motivierten nun jeden Sonn- und Feiertag unseren Stand zu besetzen.

 

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