Patenbesuch in Arequipa
“Sonja, ich komme nach Arequipa und möchte meine Patenkinder sehen. Wann fahren wir?”
Bernd und seine Familie sind seit einigen Jahren Pateneltern von Rosmery, 9 Jahre alt und Marushka, 6 Jahre alt. Die beiden besuchen die Schule San Juan Apostol in Villa Cerillos und für sie soll der Patenbesuch eine kleine Überrschung werden, die ihre Patenfamilie vor 2 Jahren das erste Mal gesehen haben. Pünktlich um halb 10, treffe ich mich mit Bernd vor der Kathedrale in Arequipa und wir machen uns zur Markthalle San Camillo auf, um noch etwas Obst für die Kinder zu kaufen.
Für 100 Soles (etwa 25€) bekommen wir jeweils eine Kiste Trauben (15 kg), Ananas (8 kg) und noch eine kleine Kiste Minibananen. Vollgepackt geht es zum Taxifahrer, der uns hoch über die Stadt nach Villa Cerillos bringen wird. Eine nette Unterhaltung hatten wir auch noch und auf einmal ist der Taxifahrer ein studierter Mann mit Universitätsabschluss, der als normaler Grundschullehrer seine Familie mit ca. 400 Soles monatlich an einer öffentlichen und 800 Soles an einer privaten Schule nicht ernähren könnte. So erweist sich die Fahrt als kleine Bildungsreise und Bernd und ich lernen etwas über die Regierung, das Schulsystem und die Probleme der Peruaner.
In der Schule angekommen, übergeben wir die Früchte, die leider für die 360 Kinder nicht alle reichen werden, an die fleißigen Mütter und gleichzeitig Köchinnen von San Juan Apostol. Hier kochen die Mütter im wöchentlichen Turnus jeden Tag für ihre Kinder, damit sie gestärkt in den Tag starten können. Z.B. Reis, Brot, Milch und immer etwas Obst sollen zu einer ausgewogenen Ernährung führen. Da die Kinder normalerweise zum Frühstück eher Brot und Tee bekommen, können sie ausgeglichen das Lernen beginnen.
Die Schulleiterin, Zoila, hat sich schon auf den Weg gemacht und sucht Bernd’s Patenkinder. Nun ist es also soweit, im Zimmer der Direktorin treffen die drei wieder aufeinander. Die kleine Marushka fängt direkt an zu erzählen und dass er doch schon mal da war und wie sehr sie sich das letzte Mal doch gefreut hat. Rosmery ist noch etwas schüchtern, aber auch langsam beginnt sie zu erzählen und als Bernd dann auch noch die Geschenke
(warme Socken, Zahnbürsten, Puppen, Stifte) für die Kinder auspackt, strahlen die Kinder noch ein wenig mehr. Die Kinder fragen auch ganz selbstverständlich, wie es denn der Familie geht und ob in Deutschland alles in Ordnung ist. Wir sind auch ganz gespannt, was die Kinder denn zu berichten haben und ob es ihren Familien denn gut geht. Zum Schluss stellt sich noch heraus, dass Marushka gerne Ärztin werden möchte und Rosmery, als Polizistin arbeiten möchte. Ob das etwas mit dem Beruf ihres Patenvaters zu tun hat? Damit die Kinder auch ihren Traumberuf erlernen können, schicken wir sie wieder zurück in die Klassen und schauen uns noch ein wenig auf dem Gelände von San Juan Apostol um und Bernd kann den Fortschritt und die Veränderung wohl am Besten beschreiben, “vier Gebäude in 2 Jahren? Das ist doch mal eine Entwicklung.”
Natürlich interessieren mich noch die Beweggründe, warum Bernd und seine Familie, denn gerade Kinder in Peru unterstützen? “Meine Frau und ich sind viel gereist und wissen das es anderen Menschen schlechter geht als uns. Eine Patenschaft war daher nicht sehr abwegig. Auch unserer Tochter wollen wir zeigen, dass es Kindern in ihrem Alter nicht immer leicht gemacht wird und zur Schule gehen nicht selbstverständlich ist. Für die Beiden bezahlen wir 120€ im halben Jahr, das tut Keinem weh. Besonders wenn ich sehe, dass die Hilfe ankommt, kann ich mit einem Gefühl nach Deutschland fahren, dass ich etwas Gutes tue.”
Lieber Bernd, herzlichen Dank für das offene Gespräch und dein/euer Engagement für die Kinder in Villa Cerillos. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich hoffe du hast noch eine schöne Zeit in Peru.
Ostern in Peru
Tägliche Prozessionen durch die Straßen, Messebesuche rund um die Uhr und die freudige Erwartung auf das bedeutende Fest der Christen prägen das Leben zu Ostern in Peru. Dazu gehört auch das Ausschankverbot und die Schließung der Diskotheken am Karfreitag. Menschen ziehen durch die Straßen, vergebend um ihre Sünden, vor ihnen die Pasos, auf denen sich zumeist eine Marienstatue oder eine Statue mit Kreuzwegszene befindet, die von den Nazarenos, den barfüßigen Büßern und Trommelorchestern begleitet werden.
Doch wie erleben die Kinder von Villa Cerillos in Arequipa diese Tage? Welche Bedeutung hat das Fest für die Kinder? Dazu wurden etwa 30 Kinder der Schule San Juan Apostol in Villa Cerillos befragt. Sie sollten kurz beschreiben, was das Besondere für sie an Ostern ist und wie sie die Feiertage verbringen.
Sinsio Ivonne, 12 Jahre alt :
“Semana Santa ist die Zeit der Erinnerung, in der du über deine Fehler nachdenkst und deine Fehler die du getan hast. In dieser Zeit soll man nur Gutes denken und etwas Gutes tun. Ich helfe meiner Mutter sehr viel, wir bereiten dann z.B. die Ostersuppe, Milchreis und viele andere leckere Sachen zu, aber rotes Fleisch gibt es nicht. Manchmal kaufen wir auch Eier, die wir dann bemalen und verstecken. Am Karfreitag und Ostersonntag gehen wir dann alle zusammen in die Messe und verbringen viel Zeit miteinander.”
Hermán, 14 Jahre alt:
“In der Heiligen Woche erinnern wir der Leiden Jesus, aber wir genießen auch das leckere Essen unserer Mutter und verbringen mit der Familie schöne Tage, z.B. mit Fußball spielen oder Karten spielen. Ich mag Ostern sehr gerne, besonders aber Karfreitag und Ostersonntag, weil ich dann Essen kann soviel ich möchte. Am Karfreitag treffen wir uns mit anderen Familien und schauen uns die “Passion Christi” an.”
Sofia, 13 Jahre alt:
“Zu Ostern gehen wir die 14 Kirchen besuchen, die die Stationen Christi symbolisieren, beklagen Judas und einige Leute gehen auch auf einen Hügel, um ihre Sünden zu beklagen. In Peru gibt es sehr viele Gerichte, aber meine Mutter kocht nicht alle, weil manches nicht in unserer Familie gegessen wird. An Ostern gefällt mir, dass sie dann so viele leckere Speisen kocht, die es sonst nicht gibt. Dann gibt’s auch „Caucau“. Ich mag es, wenn wir alle zusammen auf dem Hügel stehen und Gott nah sein können und uns für unsere Sünden entschuldigen.”
Aus Kinderaugen sind die Tage zumeist eine freudige Abwechslung und die ersten religiösen Erlebnisse, die sie wahrnehmen. Während die Kinder das typische peruanische Osterfest mit ihrer Familie verbringen, sind viele ältere Menschen in den Armenvierteln auf sich alleine gestellt. So haben wir uns am Mittwoch vor Gründonnerstag eine Überraschung für die Damen und Herren der Sozialstation einfallen lassen. An diesem Sozialtag sollten die etwa 45 Abuelitos eine deutsche Ostertradition kennenlernen. Bepackt mit (Plastik-)Eiern, Buntstiften, Fingerfarben, Stickern, Ästen, Luftschlangen, Tee und Kuchen machte sich das Büro in Arequipa um 9.30 Uhr auf den Weg zur Sozialstation Miguel Grau und wurde schon freudig erwartet. Skeptisch wurden zunächst die über 100 Eier begutachtet, doch schon nach kurzer Erklärung, machten sich die ersten fleißig ans Bemalen und Bekleben der Eier. Schon nach wenigen Minuten hingen die ersten Eier an den Ästen und schmückten den Raum, in dem an jedem Mittag für die Senores eine warme Mahlzeit serviert wird. Doch diesmal gab es noch heißen Tee und Kuchen, sowie ein süßes Osterpäckchen mit Caramell, Schokolade und Keksen dazu.
Was natürlich nicht fehlen durfte, war ein kleines Tänzchen zum Schluss mit den Mitarbeiterinnen von viventura, welches beschwingt den Sozialtag beendete. Die Einstimmung auf das religiöse Osterfest und die freudigen Tage in Arequipa waren gelungen.
Feliz Pascua aus Peru!
Erfahrungen als Volontär in Arequipa/Peru
Ich habe knapp zwei Monate als Freiwilliger in der Schule „San Juan Apostol“ gearbeitet. Bei einem Treffen mit meiner Betreuerin vom MVC (Movimiento de Vida Cristiana) wurde ich zu Beginn in mein Aufgabengebiet eingewiesen. Mein Hauptaufgabengebiet sollte der Sportunterricht sein, wobei sich dies schon nach kurzer Zeit auf den Englischunterricht ausgeweitet hat und ich zudem beim Mathematikunterricht der unterschiedlichen Klassen mitgeholfen habe.
Als Volontär merkt man sehr schnell, dass man nicht nur unnütze Arbeit vollbringt, sondern dass das eigene Engagement von allen Seiten geschätzt wird und man etwas bewegen kann. Aufgrund der Größe der Schule bekommt man zudem die Chance mit Kindern verschiedener Altersstufen (4-14 Jahre) zusammenzuarbeiten. Dies macht die Sache nicht immer leichter, aber definitiv spannender und abwechslungsreicher. Hinzu kommt, dass man sehr nette Kollegen hat. Zu meiner Zeit habe ich zunächst gemeinsam mit einer Österreicherin und später mit einer Schweizerin in der Schule gearbeitet. Zum einen bot dies den Vorteil, dass ich gut eingearbeitet wurde. Zum anderen konnte ich mich dadurch stets mit den anderen austauschen und so kam es auch, dass wir einige Unterrichtseinheiten gemeinsam abgehalten haben. Darüber hinaus boten sich immer wieder Möglichkeiten, eigene Ideen einzubringen oder an diversen Schulveranstaltungen aktiv teilzunehmen.
Auch wenn es zum Teil anstrengender als erwartet war, habe ich in meiner Zeit als Freiwilliger sehr viel lernen können. Es ist nicht nur ein Geben, sondern meiner Meinung nach profitieren beide Seiten von dem Engagement. Allein der tägliche Blick in die strahlenden Gesichter der Kinder kann einen alle anderen Sorgen vergessen lassen.
Die Zeit als Volontär in Arequipa wird mir stets als eine prägende Erfahrung im Kopf bleiben, die ich nicht missen möchte. Dabei erinnere ich mich natürlich auch immer wieder gerne an die netten Abende, die ich gemeinsam mit den anderen Freiwilligen und den Betreuern von viventura/viSozial in Arequipa verbracht habe.
Alexander Gentscheff
Weihnachten 2007 in Peru
Leise rieselt der Schnee…
Leider nicht im Zentrum Arequipas, doch auf den hohen Gipfeln unserer Hausvulkane Misti und Chachani sehr wohl. Dies lies wenigstens ein wenig Weihnachtsgefühl im Süden Perus aufkommen, denn die blinkenden Lichterketten der Häuser und die doch eher salsa-rhythmisch klingenden Weihnachtslieder in den Straßen ließen nicht gerade an ein wohlig gemütliches Weihnachtsfest erinnern. Denn das Fest der Liebe im Inkastaat unterscheidet sich doch in einigen festlichen Aktivitäten sehr stark von unserem Weihnachtsfest in Deutschland:
Ich war auf 21 Uhr an Heilig Abend (Noche Buena) zu Gast bei einer befreundeten Familie eingeladen. Kurz vor halb zehn fiel dem Gastvater ein, den Truthahn in der Stadt abzuholen, bevor wir endlich wie verabredet zu einem Cocktail bei Verwandten eintrafen. Ich hatte den ganzen Tag nichts gegessen, denn ich freute mich wahnsinnig auf den saftigen Vogel, doch nichts da… es gab Alkohol in rauen Mengen, bis wir um 23 Uhr zu weitern Verwandten aufbrachen. Dort wurden wir an einer festlich gedeckte Tafel empfangen und plötzlich, kurz vor Mitternacht, gab es einen Aufruhr: ‚Es ist gleich 12’ und alle wurden recht nervös. Ich fragte naiv in die Runde: ’Und was passiert um 12?’ ‚Na, dann ist Weihnachten!’. Mh, so hatte ich das allerdings noch nie gesehen, denn Weihnachten war für mich bisher immer Heilig Abend und die Feier endete in Deutschland meist schon um 22h, wenn alle müde ins Bett.
- Wir versammelten uns alle draußen, wo es ein großes Feuerwerk gab, so wie bei uns zu Silvester. Es wurde mit Sekt angestoßen und das Christuskind in der Krippe aufgedeckt (denn nun war es erst geboren). Danach durften die Kinder endlich ihre Geschenke auspacken, aber längst nicht in den rauen Mengen, die wir von zu Hause kennen. Gerade die ärmeren Familien in Peru können sich oft gar keine Aufmerksamkeiten für ihre Kinder leisten. Auch Weihnachtsbeleuchtung oder einen Truthahn sucht man z.B. auf Capachica vergeblich. Um aber dennoch das Fest der Freude mit unseren Patenkindern zu teilen, haben wir auch dieses Jahr wieder in all unseren Patenschaftprojekten eine kleine Weihnachtsfeier veranstaltet.
Dieses Jahr überraschten wir die Kinder mit dunkelblauen, warmen Fleecejacken, denn hier kann es vor allem im Winter nachts ziemlich kalt werden. Insgesamt wurden 694 Jacken in allen Größen bestellt und pro Projekt verpackt. Durch diese enorme Menge konnten wir einen Sonderpreis für die Jacken aushandeln und bezahlten schlussendlich 20 Soles (5€) pro Stück. viSozial streckte dabei das Geld vor und konnte dank großzügiger Spenden fast die gesamten Kosten decken.

Die Kampagne in Puno und Capachica wurde am 2. und 3. Dezember 2007 durchgeführt und waren ein voller Erfolg! Nach tagelanger Vorbereitung bis in die langen Abendstunden war endlich alles organisiert. Über 300 Jacken wurden verpackt, Panetón und heiße Schokolade für die Kinder eingekauft. Das gesamte viventura Team und 2 freiwillige Helfer reisten nach Capachica, um dort die Geschenke zu überreichen und ein paar schöne Stunden mit den Kindern und ihren Familien zu verbringen. Die Kinder bastelten, malten und füllten eifrig ihre Fichas aus (Datenblätter) und im Blindenzentrum überraschte man uns mit eigens einstudierten Tänzen und Liedern. Zur gleichen Zeit wurde das lang ersehnte Wasserprojekt für die Gemeinden Chifrón und Hilata eingeweiht. Welch ein Fortschritt! Endlich verfügt jeder Haushalt über einen Brunnen vor dem Haus und erspart den Familien somit die schwierige Arbeit des Wasserholens aus dem See. Dies wurde natürlich gebührend mit Tänzen, Bier und gebratener Forelle gefeiert.

Eine Woche später veranstalteten wir auch ein großes Weihnachtsfest in Arequipa für unsere Schüler in Villa Cerillos. Das viSozial und viventura-Büro schloss daher einen Vormittag seine Pforten und fuhr voll bepackt mit schönen Sachen zu den Kindern. Auch hier wurden im Vorfeld 309 Kinder warme Fleecejacken bestellt, Pantetón und heisse Schokolade eingekauft und ein Clown engagiert, der zur Unterhaltung beitragen sollte.

Mit der Schulglocke endeten die letzten Prüfungen um 9.20h und das Programm konnte beginnen: der Clown, ein Weihnachtsmann (Papa Noel) und Scoopy Doo brachten die Kinder in der grossen Aula zum toben, sie sangen aus voller Kehle moderne spanische Rocklieder und trugen selbst kleine Ständchen auf der Bühne vor, wofür sie dann Luftballons erhielten. Danach wurden die gespendeten Jacken und die geschickten Patengeschenke an die Kinder verteilt. Von jedem Kind wurde natürlich auch ein Foto geschossen. Diese wurden nun nach und nach an die Paten per Email verschickt.
Ein runder Abschluss bot schließlich der Ausschank von duftender heißer Schokolade und Biscochos, kleine süße Brötchen mit getrockneten Früchten, bevor die Schüler in ihre wohlverdienten 3-monatigen Schulferien entlassen wurden.
Alles in allem war dies eine sehr gelungene Weihnachtskampagne und wir möchten allen Paten für die tolle Unterstützung, die vielen Briefe und Geschenke und die Spenden im Namen der Schulkinder in Peru recht herzlich danken.
Bilder von den Kampagnen an Weihnachten 2007 findet ihr in unserer viGalerie:
- Für Arequipa klickt bitte hier
- Für Puno und Capachica klickt bitte hier
Euer viSozialteam aus Peru
Gesundheitschecks in San Juan Apostol
Buenos días aus Peru, Gestern war es also soweit, die Gesundheitskampagne startete in der Schule San Juan Apostol. Jeder der 10 Helfer von viventura bekam seine Aufgabe zugewiesen und wir machten uns um 8am auf zu dem Projekt. Leider kamen nicht wie geplant 3 Ärzte, sondern nur eine und das auch noch reichlich verspätet, so dass wir die ersten 2 Stunden damit verbrachten, mit den Kindern in der Pause Fussball zu spielen und die Kampagne vorzubereiten. Schließlich kam eine Ärztin um 11:00am und begann, die Kinder zu untersuchen. In der Zwischenzeit bereiteten wir die Unterlagen vor, beschrifteten alle mit den Namen der kleinen Patienten und führten die Kinder Klassenweise in den Untersuchungsraum (Aula), wo sie zuerst gemessen und dann gewogen wurden. Die Ärztin untersuchte die Kinder gesamtheitlich, das heisst auch die Zähne wurden unter die Lupe genommen. In einem Abschlussbericht, der nächste Woche veröffentlicht wird, wird das Gesundheitsbild der Schüler dann bekannt gegeben, ich werde euch informieren. Wie die Medikamente (vor allem gegen die Parasiten) bezahlt werden sollen, ist bisher noch unklar.
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