Förderung weiterführender Schulen
Das Sozialprojekt `Förderung weiterführender Schulen” wurde von 2003-2006 von viventura Reisen GmbH unterstützt und seit der Gründung von viSozial e.V. im Jahr 2006 von uns weitergefördert.
Der Besuch einer weiterführenden Schule ist in Quilotoa keineswegs eine Selbstverständlichkeit. Viele Schüler beenden nach sechs Jahren Grundschule ihre Ausbildung und arbeiten in der Landwirtschaft. Während die Schulgebühren für die Grundschule durch den ecuadorianischen Staat getragen werden, müssen die Schüler der “Colegios”, der weiterführenden Schulen, die Schulgebühren selbst tragen. Ein weiteres Problem in Quilotoa ist, dass die Kinder keine ausgewogene Ernährung erhalten, meist ernähren sie sich nur von Suppe mit Kartoffeln sowie Reis. Milch oder Obst und Gemüse gibt es sehr selten.
In Quilotoa gibt es keine weiterführende Schule, aber einige unserer Patenkinder besuchen am Wochenende die Colegios “El Chaquiñan” in der nächst-größeren Stadt Latacunga und “Jatari Unancha” in dem Örtchen Zumbahua. Mit Hilfe der Patengelder kann viSozial die Kosten für Schulgebühren und Unterrichtsmaterialien dieser Kinder und Jugendlichen übernehmen und sie in der Phase ihrer Abschlussarbeit finanziell unterstützen.
Unter der Woche helfen die Kinder und Jugendlichen ihren Familien auf dem Feld. Wenn sie schon etwas älter sind, arbeiten sie, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Die Altersspanne der Schüler der Colegios variiert stark, da die Schüler nicht direkt nach dem Grundschul-Abschluss eine weiterführende Schule besuchen, sondern häufig erst ein paar Jahre später weiterlernen können und möchten.
Unterstützung durch Spenden:
Wer unser Vorhaben im Projekt “Förderung weiterführender Schulen” unterstützen möchte, den bitten wir das folgende Spendenformular auszufüllen.
Unterstützung durch Patenschaften:
In unserem Projekt “Förderung weiterführender Schulen” ist es möglich, die Kinder langfristig in ihrer Schulausbildung zu unterstützen durch unser Patenschaftsprogramm. Die Kinder, die man unterstützen kann, leben in ärmlichen aber relativ geordneten Familienverhältnissen.
Mit den halbjährigen Patenschaftsbeiträgen von 60 Euro können wir die schulische Ausbildung der Kinder ermöglichen sowie aber auch ihre gesundheitliche Versorgung sicherstellen. Auch die Kinder ohne Paten profitieren von den Patengeldern, denn die Gelder kommen allen zu Gute. Es wird das ganze Projekt unterstützt und darauf geachtet, dass das Geld auch wirklich im Sinne der Kinder verwendet wird. Auf Wunsch kann eine Patenschaft solange dauern, bis das Patenkind das Colegio beendet hat.
Wie geht man sicher, dass es sich wirklich um hilfsbedürftige Kinder handelt?
Unser Büroleiter Tom ist seit vielen Jahren eng mit den Bewohnern Quilotoas befreundet und hat dort selbst ein Patenkind. Er kennt José Guamangate, der in Quilotoa wohnt und verantwortungsbewusst versucht dem Nachwuchs Quilotoas eine bessere Zukunft zu ermöglichen, schon seit vielen Jahren. In der Region leben insgesamt 390 Kinder und Jugendliche, wobei wir zuerst mit der Betreuung der Kinder begonnen haben, welche in der Gemeinde Joses wohnen. Dies hat vor allem organisatorische Gründe da die Distanzen zwischen den einzelnen Siedlungen sehr weit sind und die Siedlungen teilweise nur per Fußmarsch oder Pferd zu erreichen sind.
Wohin fließt das Geld?
Der Patenschaftsbeitrag wird direkt für das Wohlergehen aller Kinder des Projekts eingesetzt. Jose übernimmt als Verantwortlicher vor Ort die Verwaltung. Er macht den Eltern Vorschläge, was für die Kinder benötigt wird, wie zum Beispiel neue Schulunterlagen. Jose besorgt in Absprache mit uns die notwendigen Sachen für die Kinder, somit ist ein Missbrauch des Geldes ausgeschlossen. Durch die Übernahme einer Patenschaft sichern wir vor allem die Ausbildung des Patenkindes im Colegio und darüber hinaus auch die Verpflegung, Bildung und Erziehung.
- allgemeine Informationen zu Patenschaften
- Patenkinder im Projekt “Förderung weiterführender Schulen“
Kontaktperson in Ecuador: Britta

