Grundschulförderung
Das Sozialprojekt `Grundschulförderung’ wurde von 2003-2006 von viventura Reisen GmbH unterstützt und seit der Gründung von viSozial e.V. im Jahr 2006 von uns weitergefördert.
In Quilotoa unterstützt viSozial die insgesamt 5 Grundschulen. Insgesamt gehen hier rund 350 Kinder zur Schule. Wir helfen vor allem, die Ausstattung der Schulen zu verbessern. Oft fehlt es an Schreib- und anderem Unterrichts- und Spielmaterial. Aber auch mangelt es an der Kücheneinrichtung für die tägliche Essensverteilung.
Zudem unterstützen wir mit Lebensmitteln die tägliche Essensverteilung in der Schule. Die Provinzregierungen lassen Reis und Thunfisch, Colada und Kekse zukommen, die Eltern bringen Gemüse und Gewürze und viSozial finanziert Zucker, Brot und Äpfel. Des weiteren bezahlen wir den Kindern die Schulmaterialien, die sie gebündelt zu Anfang des Schuljahres kaufen müssen.
Zudem verteilen wir in den Schulen alle 3 Monate Zahnbürsten und Zahnpasta. Die Kinder freuen sich riesig und putzen sich laut Angaben der Lehrer auch jeden Tag einmal die Zähne.
Unterstützung durch Spenden:
Wer unser Vorhaben Grundschulförderung unterstützen möchte, den bitten wir das folgende Spendenformular auszufüllen.
Unterstützung durch Patenschaften:
In unserem Projekt “Grundschulförderung” ist es möglich die Kinder langfristig in ihrer Schulausbildung durch unser Patenschaftsprogramm zu unterstützen. Die Kinder, die man unterstützen kann, leben in ärmlichen aber relativ geordneten Familienverhältnissen.
Wir möchten mit den halbjährigen Patenschaftsbeiträgen von 60 Euro die schulische Ausbildung der Kinder ermöglichen sowie aber auch ihre gesundheitliche Versorgung sicherstellen. Auch die Kinder ohne Paten profitieren von den Patengeldern, denn die Gelder kommen allen zu Gute. Es wird das ganze Projekt unterstützt und darauf geachtet, dass das Geld auch wirklich im Sinne der Kinder verwendet wird. Auf Wunsch kann eine Patenschaft solange dauern, bis das Patenkind das Colegio beendet hat.
Wie geht man sicher, dass es sich wirklich um hilfsbedürftige Kinder handelt?
Unser Büroleiter Tom ist seit vielen Jahren eng mit den Bewohnern Quilotoas befreundet und hat dort selbst ein Patenkind. Er kennt José Guamangate, der in Quilotoa wohnt und verantwortungsbewusst versucht dem Nachwuchs Quilotoas eine bessere Zukunft zu ermöglichen, schon seit vielen Jahren. In der Region leben insgesamt 390 Kinder und Jugendliche, wobei wir zuerst mit der Betreuung der Kinder begonnen haben, welche in der Gemeinde José’s wohnen. Dies hat vor allem organisatorische Gründe da die Distanzen zwischen den einzelnen Siedlungen sehr weit sind und sie teilweise nur per Fußmarsch oder Pferd zu erreichen sind.
Der Patenschaftsbeitrag wird direkt für das Wohlergehen aller Kinder des Projekts eingesetzt. Jose übernimmt als Verantwortlicher vor Ort die Verwaltung. Er macht den Eltern Vorschläge, was für die Kinder benötigt wird, wie zum Beispiel neue Schulunterlagen. Jose besorgt in Absprache mit uns die notwendigen Sachen für die Kinder, somit ist ein Missbrauch des Geldes ausgeschlossen. Durch die Übernahme einer Patenschaft sichern wir vor allem die Ausbildung des Patenkindes im Colegio und darüber hinaus auch die Verpflegung, Bildung und Erziehung.
- allgemeine Informationen zu Patenschaften
- Patenkindern im Projekt “Grundschulförderung”
Kontaktperson in Ecuador: Britta
Unterstützung durch Freiwilligenarbeit:
Seit eingen Jahren arbeiten auch Freiwillige bei unseren Grundschulprojekten mit.
Wie kann man helfen?
Wir arbeiten in Quilotoa und Umgebung mit 4 Schulen zusammen. Das Hauptarbeitsfeld der Volontäre wird die Schule ” Julio Cabascango” sein, die direkt im Dorf liegt. Die groben Aufgabengebiete stehen fest, die Umsetzung kann man sich jedoch selbst überlegen - eigene Ideen für andere Unternehmungen sind herzlich willkommen.
Nebst der täglichen Unterstützung des Lehrerteams bei verschiedensten Aufgaben, organisiert der Volontär auch Ausflüge und Kampagnen, führt den Unterricht, leitet Englisch- und Computerkurse für Kinder und Lehrer, sorgt für Hygiene und Pflege, hilft in der Bücherei Ponce mit oder verbringt fröhliche Nachmittage mit den Kindern: singen, basteln, spielen.
Zusätzlich sind folgende Aufgaben möglich:
- regelmäßiger Englischunterrich: Hier sollen Basiskenntnissevermittelt werden, da die Kinder bereits Spanisch als `Fremdsprache´ lernen.
- Kurs über Kochen und gesundes Essen: Die Kinder sind alle zu klein und zu dünn für ihr Alter. Das liegt vor allem an der Ernährung. Deshalb ist es wichtig gesunde und ausgewogene Ernährung zu erläutern und in diesem Rahmen eventuell Kochkurse in der Schulküche zu geben (für Mütter und Kinder). Hier sind besonders Ernährungswissenschaftler gefragt.
- Sportliche Aktivitäten: Hier stehen Bewegung und Körperkoordination im Vordergrund. Es gibt bereits eine kleine Sportgruppe für Kinder, an die man auch außerhalb des Unterrichts anknüpfen kann.
- Einführung in Computerkenntnisse: Am 18.07.2005 hat eine Touristengruppe von viventura einen Computer unserer Firma übergeben. Es geht nun darum möglichst viele Leute darin zu schulen, damit umzugehen. Vielleicht kann man vormittags die Kinder unterrichten und nachmittags einen Kurs für Erwachsene geben?
- Workshops zu Hygiene, Nahrung und Gesundheit: Leider wird Gesundheitsvorsorge als ein Arztbesuch im Jahr verstanden und es ist nicht klar, dass diese bereits mit Hygiene und Nahrung anfängt. In dieser Hinsicht besteht erheblicher Aufklärungsbedarf. Alle 3 Monate bekommen die Kinder von viSozial eine neue Zahnbürste und Zahnpasta - so ist z.B. darauf zu achten, dass die Zähne auch wirklich geputzt werden. Außerdem ist es wichtig das Händewaschen zu kontrollieren und vieles mehr.
- Unterstützung bei extra Projekten: Es gibt bestimmte Festtage, die auch noch nach alten Traditionen begangen werden. Dafür üben die Kinder z.B. Tänze und Lieder ein - hier ist die Hilfe von Volontären gefragt. Auch viSozial-Mitarbeiter sind alle 3 Monate einmal in Quilotoa zu Besuch, um Aktionen mit den Kindern durchzuführen.
- Unterstützung im Patenschaftsprogramm: Alle Kinder der Schule “Julio Cabascango” sind im Patenschaftsprogramm von viSozial aufgenommen. Das heißt, sie haben einen Paten in Deutschland, Österreich oder der Schweiz, der halbjährlich 60 Euro überweist. Von diesem Geld bezahlt viSozial die Schulgebühren, Schulmaterialien und andere Notwendigkeiten. Manche Paten schicken zusätzlich Geschenke. Die Idee ist sich mit den Kindern hinzusetzen und Briefe zu schreiben, oder einfach Bilder für die Paten zu malen um ihnen auch Nachrichten aus Quilotoa zukommen zu lassen.
- Korrektur des Unterrichtsmaterials: Hier sollen die Unterrichtsmaterialien auf Vollständigkeit und Qualität geprüft werden. Es ist sehr wichtig den Stand und Inhalt der Lehrmittel zu analysieren, um Verbesserungen vornehmen zu können. Eine Art “Inventur” durch eigene Schulerfahrung ist hier gefragt.
Besonders interessant ist dieses Projekt für Studierende der Sozialpädagogik oder des Lehramts, aber auch Erzieher, Therapeuten sowie alle anderen Interessenten können das Projekt unterstützen.
Die Arbeitszeiten sind vormittags von 8 bis 13 Uhr oder nachmittags von 13-18 Uhr.
- Mindestalter: 20 Jahre
- Gute Spanischkenntnisse
- Aufgeschlossenheit, Toleranz, Geduld und Belastungsfähigkeit
-Grosses Interesse an fremden Kulturen
- Bereitschaft mind. 8 Wochen im Projekt mitzuarbeiten
- Logis & Kost bei José = 8 USD/ Tag
Was für eine Freiwilligenarbeit in Ecuador spricht:
Zuallererst sprechen natürlich die dadurch gewonnene Auslandserfahrung und die Vertiefung der Sprachkenntnisse für eine Freiwilligenarbeit in Ecuador. Bei der späteren Stellensuche ist die Ausübung eines Ehrenamtes gerne gesehen, weil es einem als Bewerber soziale Kompetenz zuspricht. Des Weiteren hat man dadurch die Möglichkeit eine fremde Kultur und Mentalität kennen zu lernen. Aber es wird auch der Blick für das Erfassen sozialer Problematiken geschärft sowie für mögliche Lösungsansätze. Man leistet somit einen Beitrag zum interkulturellen Dialog, zur Entwicklungszusammenarbeit und zur Erkenntniserweiterung, mit dem Ziel, eine grenzüberschreitende Solidarisierung in den sozialen und gesellschaftlichen Anliegen benachteiligter Menschen zu erreichen.
Die Unterbringung erfolgt im Haus von José Guamangate Latacunga und seiner Familie direkt in der Gemeinde Quilotoa. Er und seine Frau Delfina haben 8 Kinder: Fausto, Sandra, Olger, Klever, Claudio, Hugo, Carolina, David. Es ist sehr einfach eingerichtet : für Volontäre jedoch steht ein eigenes Zimmer zur Verfügung. Außerdem kann man das Haus der Familie mitnutzen, in dem ein großer Gemeinschaftsraum und die Küche untergebracht sind - hier spielt sich das Leben ab. In diesem Raum wird das Essen eingenommen und man kann abends gemütlich zusammensitzen. Hier gibt es auch einen kleinen Ofen, der sehr gut heizt. Einen solchen wirst du auch in deinem Zimmer haben - die Familienmitglieder helfen dir gern beim Anzünden. Das Bett ist sehr einfach und mit einigen Decken und Schlafsäcken versehen.. - Genauso, wie auch die Familie lebt. So kann man das Leben in der Gemeinde wirklich hautnah erleben. Das Essen besteht aus sehr einfachen Gerichten, wie sie für das kleine Dorf typisch sind. Es gibt vor allem Brot, Eier, Gemüse und Suppen. Zu besonderen Anlässen grillen die Frauen des Dorfes “Cuy” - Meerschweinchen über dem Feuer. Es gibt auch einen kleinen Laden, in dem man sich mit Trinkwasser, Cola, Chips, Schokoriegeln oder auch Pommes Frites versorgen kann ;).
Kosten und Verantwortung
viSozial e.V. vermittelt ausschließlich den Kontakt zu ausgewählten Projekten und hilft ehrenamtlich bei Anfragen oder Problemen. Haftung durch viSozial e.V. ist ausgeschlossen. Für die Organisation von Versicherungen, Impfungen, Flügen, Unterkunft, Verpflegung, Visum und sonstigen organisatorischen Dingen ist der Volontär selbst verantwortlich, ebenso wie für die persönliche Sicherheit. Der Freiwillige übernimmt Flug- und Versicherungskosten, sowie die Kosten für Unterbringung und Verpflegung. Wir stellen keine Verträge oder ähnliches aus. Auf Wunsch kann aber ein Bestätigungsschreiben erstellt werden.
- Weitere allgemeine Informationen zum Freiwilligendienst sowie zu freien Stellen in Ecuador
- Antworten auf weitere Fragen findet man auch in den FAQs
Gerne kann man aber auch Kontakt zu uns aufnehmen: Mail an Britta




