FAQ zu Freiwilligenarbeit

Wer ist für was verantwortlich, wer haftet?
viSozial e.V. vermittelt ausschließlich den Kontakt zu ausgewählten Projekten und hilft ehrenamtlich bei Anfragen oder Problemen. Haftung durch viSozial e.V. ist ausgeschlossen. Für die Organisation von Versicherungen, Flügen, Unterkunft, Verpflegung, Visum und sonstigen organisatorischen Dingen ist der Volontär selbst verantwortlich, ebenso wie für die persönliche Sicherheit. Zudem stellen wir keine Verträge o.ä. aus. Ein Bestätigungsschreiben kann aber zu Beginn oder am Ende des Freiwilligendienstes verfasst werden.

Wo kann man Freiwilligendienst leisten?
Es besteht die Möglichkeit in verschiedenen Projekten in Bolivien, Brasilien, Chile, Ecuador, Kolumbien, Peru und Venezuela in sozialen Projekten mitzuhelfen.

- In El Alto bei La Paz, in Bolivien, ist es möglich bei einem Straßenkinderprojekt zu helfen.

- Brasilien unterstützt das Sozialprojekt ABEAC, in dem man seine Freiwilligendienst leisten kann

- In Santiago kann man bei einem Betreuungsprojekt für Kinder und Jugendliche mitarbeiten

- Ecuador bietet die Möglichkeit bei einer Therapieeinrichtung für behinderte Kinder zu arbeiten, in einem Umweltschutzprojekt im Nebelwald, in den Schulen in Quilotoa oder der neuen Bibliothek oder in der Nachmittagsbetreuung Para dar Esperanza zu helfen

- Kolumbien betreut das Umweltprojekt Exito Verde

- In Peru kann man sich beispielsweise in einer Schule, einer Großküche, einem Altenheim, einem Kindergarten, oder aber in einem Blindenzentrum für Kinder arbeiten.

- In Venezuela kann man Freiwilligenarbeit in einem Straßenkinderprojekt leisten.

Den richtigen Ansprechpartner des jeweiligen Projektes teilen wir gerne auf Anfrage mit. Der Kontaktperson werden dann die kompletten Bewerbungsunterlagen per Email zugesand.

Was sind die Voraussetzungen, um als Freiwillige/r zu arbeiten?
Damit die Mitarbeit auch ein Gewinn für das Projekt ist, sollte der Freiwillige folgende Voraussetzungen erfüllen (je nach Land und Projekt können diese noch variieren):

· Mindestalter 20 Jahre

· Spanisch- bzw. Portugiesischkenntnisse sind vorzuweisen

· alle nötigen Impfungen und Versicherungen sind selbst zu organisieren

· Motivation zur dauerhaften, aktiven und freiwilligen Mitarbeit

· Mitarbeit bei den Projekten mindestens ein Monat (variiert jedoch je nach Sozialprojekt)

Wer trägt die Kosten?
viSozial arbeitet eng mit dem Reiseveranstalter viventura Reisen GmbH zusammen, dem es wichtig ist den Ländern Südamerikas nicht nur Tourismus zu fördern, sondern auch effektiv bei sozialen Problemen zu helfen. viSozial vermittelt die Freiwilligen kostenlos an die Projekte, in welchem man arbeiten möchte. Deshalb wird der Volontär die Kosten für Flug, Unterkunft, Verpflegung, Impfungen, Versicherung und allgemeine private Ausgaben tragen. Ausnahme: In den Straßenkinderprojekten in Bolivien und im Kinderheim in Caracas besteht eventuell die Möglichkeit freie Kost und Logis zu erhalten.

An wen kann man sich wenden, um einen Sprachkurs oder eine Gastfamilie zu buchen?
Wir können den Volontären gerne bei der Vermittlung einer Gastfamilie bzw. Unterkunftssuche helfen. So ist bereits alles organisiert, wenn man in Südamerika ankommt. Hierfür wendet man sich an den jeweiligen Ansprechpartner des Landes.

Bei Interesse eines Sprachschulbesuches vor Beginn der Freiwilligenarbeit, bitten wir die Volontäre sich über das Kontaktformular an uns zu wenden. Wir teilen den Interessierten dann den jeweiligen Ansprechpartner vor Ort mit.

Wo kann man während der Freiwilligenarbeit wohnen?
Generell hat man drei Möglichkeiten: Man kann in einer Gastfamilie, einem Hostal oder im Projekt (Straßenkinderprojekte El Alto, Bolivien und Kinderheim Domingo Savio, Caracas) während deines Freiwilligendienstes unterkommen. Bei der Organisation der Unterkunft steht einem viSozial natürlich zur Seite.

1.) Wenn man in einer Gastfamilie unterkommen möchte, können wir gerne bei der Suche behilflich sein. Wir stehen in gutem Kontakt zu einigen sehr netten Familien in den einzelnen Ländern, die die Volontäre jederzeit herzlich willkommen heißen. Alle Familien liegen zentrumsnah in guten Wohngebieten; es wird ein eigenes Zimmer, oft auch mit eigenem Bad gestellt, das Wohnzimmer und die Küche werden geteilt, wie in einer richtigen Familie. Verpflegung ist inbegriffen. Der Vorteil eines Gastfamilienaufenthaltes ist v.a. der enge Familienanschluss und die Möglichkeit, sein Spanisch anzuwenden, sowie schnell Kontakte zu Einheimischen knüpfen zu können.

2.) Alternativ kann man sich selbst in einem der zahlreichen Hostels, Posadas oder Hotels einquartieren, was den Vorteil bringt, flexibler und unabhängiger zu sein.

Wie läuft das Bewerbungsverfahren?
Für alle Projekte bewirbt man sich direkt über den Ansprechpartner des Landes per Email. Zu den Bewerbungsunterlagen gehören ein Foto im jpg-Format (Hierbei ist zu beachten, dass das Foto nicht zu groß sein darf – am besten um die 360×480 Pixel), ein Anschreiben, ein Lebenslauf und eventuell eine dritte Seite. Für Peru fügt man bitte noch die Ficha hinzu.

Alle Bewerbungsunterlagen müssen in der jeweiligen Landessprache (Spanisch bzw. in Brasilien Portugiesisch) verfasst werden. Wenn man die Bewerbung vervollständigt hat, werden sich unsere Mitarbeiter mit dem Volontär in Verbindung setzen.

Wie kann man sich ein noch besseres Bild von dem Freiwilligendienst machen?
Von einigen ehemaligen Freiwilligenarbeitern haben wir Feedbacks veröffentlicht. Hier kann man an ihren Erfahrungen teilhaben und sich so besser vorstellen, was auf einen zukommen wird (Diese Seite befindet sich momentan noch im Aufbau). Nach Beendigung des Freiwilligendienstes werden wir jeden ehemaligen Volontär um ein Feedback bitten. Denn so kann man auch den zukünftigen Volontären weiterhelfen.

Bei weiteren Fragen oder Anregungen wendet man sich…
… über das Kontaktformular an viSozial oder direkt an den jeweiligen Ansprechpartner des Landes!

FAQ Bolivien

Wie sieht die Arbeit als Freiwillige/r im Projekt Luz de Esperanza in El Alto / La Paz, Bolivien aus?
Das Projekt in Bolivien ist Luz de Esperanza, für welches man mindestens 4- 6 Monate Zeit mitbringen sollte. Luz de Esperanza wurde im Jahr 2000 von Doris, einer Ordensschwester, und Daniel, der früher selbst auf der Straße lebte, gegründet und bietet ehemaligen Straßenkindern die Möglichkeit zum sanften Drogenentzug in einer neuen Gemeinschaft, einer neuen Familie! Man kann die Kinder und Jugendlichen entweder nachmittags unterrichten (z.B. Englisch, Mathematik) und ihnen bei den Hausaufgaben helfen, oder man engagierst sich als landwirtschaftlicher Helfer. Das Projekt hat mehrere Gewächshäuser, kleine Äcker und Ställe, wo man beim Nahrungsmittelanbau, der Ernte, der Viehaufzucht usw. mit anpacken kann.!

In jüngster Vergangenheit gab es Probleme durch die Anwesenheit junger weiblicher freiwillige Helferinnen, dadurch wird unsere Vermittlungvon freiwilligen Helfer auf Wunsch des Projektes auf männliche Bewerber beschränkt. Bitte habt Verständniss dafür.

Wie gut sollte man Spanisch sprechen können?
Für eine erfolgreiche und effiziente Freiwilligenarbeit bei Luz de Esperanza sollte man sehr gutes Spanisch sprechen können.

Was gibt es Besonderes für die Arbeit bei Luz de Esperanza zu beachten?
Luz de Esperanza sucht engagierte Freiwilligenarbeiter ab 25 Jahren, die verantwortungsvoll, kompromissbereit und emotional stabil sind. Der Bewerber sollte unter einfacheren Bedingungen leben können und im Projekt auf Alkohol- und Zigarettenkonsum verzichten. So werden die ehemals drogenabhängigen Kinder und Jugendlichen nicht zum Drogenkonsum verleitet. Wichtig ist auch, dass man sich in die Gemeinschaft der Kinder und Jugendlichen einfügen kann, weil sie sich hauptsächlich selbstständig organisieren.

Weitere ausführliche Informationen zum Projekt und zur Freiwilligen Mitarbeit bei Luz de Esperanza finden sich hier.

Kann man vor Ort bzw. in El Alto / La Paz auch einige viSozial Mitarbeiter kennenlernen?
Aber natürlich! Unser Büro ist mitten im Zentrum von La Paz, ca. eine halbe bis eine Stunde mit dem Minibus von den Sozialprojekten in El Alto entfernt. Wir sind ein junges Team und stets aufgeschlossen neue Bekanntschaften zu machen. Wir könnten eventuell abends mal ausgehen oder sonst etwas unternehmen.

Wo wird man während der Freiwilligenarbeit wohnen?
Bei Luz de Esperanza lebt und isst man im Projekt, bekomm also Kost und Logis gestellt. Man hat die Möglichkeit im Projekt in einem eigenen Zimmer zu wohnen oder bei Doris, der Leiterin des Projektes, etwas außerhalb. Man könnte sich auch eine eigene Unterkunft suchen, die man dann allerdings selbst finanzieren müsste.

Wer ist der Ansprechpartner für Bolivien?
Sobald die Bewerbung bei uns eingegangen ist, hat man entweder Kontakt mit dem Zuständigen des Projektes oder mit den vor Ort zuständigen viventura Mitarbeitern. Bei Fragen bezüglich des Fluges kann man sich auch immer hier an unseren Flugspezialisten wenden.

Wie sieht es mit Geldwechseln oder -abheben aus?
Geld kann, wie in allen größeren Städten, am Geldautomaten mit einer Kreditkarte, aber besser einer EC-Karte, abgehoben werden. Tipp: Bei der Postbank die kostenlose Spar Card beantragen. Mit dieser kann man vier Mal im Jahr ohne Gebühren im Ausland an den Geldautomaten mit Visa Plus Zeichen (weit verbreitet) Geld abheben. Funktioniert wie ein Sparbuch, ist aber im Scheckkarten-Format.

Wie sind die Preise in Bolivien bzw. in El Alto und La Paz?
Um einen kurzen Überblick über die Lebenshaltungskosten zu geben, hier ein paar Beispiele: Ein Taxi innerhalb El Altos oder La Paz kostet zwischen 6 und 8 Bolivianos, Wasser: 2-Liter-Flasche 4 Bolivianos. Ein umfangreiches Mittagsmenü in einem günstigen Restaurant ca. 8 bis 12 Bolivianos, CDs und DVDs gibt’s hier schon für ca. 10 Bolivianos. Duschgel gibt es keines, man benutzt Flüssigseife. Für die Mädels: Tampons sind viel teurer als in Europa. Ein Bus durch die Stadt kostet 1-1,5 Bolivianos. 1 Euro entspricht zur Zeit übrigens ungefähr 10 Bolivianos (Stand: 21.11.2007)!

Gegen was sollte man sich vor dem Freiwilligendienst in Bolivien impfen lassen?
Zwingende Impfung für Bolivien ist die Gelbfieberimpfung. Die in Deutschland üblichen Impfungen wie Tuberkulose, Tetanus, Diphterie und Polio sollten überprüft und evtl. aufgefrischt werden. Wir empfehlen für Südamerika aber auch eine Hepatitis A + B Impfung. Tipp: Bitte vor Antritt der Reise noch einmal einen Termin beim Arzt oder Tropeninstitut machen und beraten lassen, vor allem wenn man unter besonderen gesundheitlichen Problemen leidet. Weitere nützliche Infos findet man unter: www.crm.de, dem Zentrum für Reisemedizin mit länderspezifischen Impfempfehlungen. Wir übernehmen für die Vollständigkeit und Richtigkeit dieses Abschnittes keine Haftung!

Welche Ausflugsmöglichkeiten gibt es in und um El Alto / La Paz?
El Alto ist mit seinen knapp 1 Millionen Einwohnern die Schwesterstadt von La Paz. Die Stadt liegt auf dem Altiplano (Hochland) auf über 4000 Metern. In El Alto kann man donnerstags und sonntags die Fería, einen großen Markt, erkunden. Wochenendausflüge kann man z.B. auf das Altiplano und zum Titicacasee unternehmen. Ins Tal nach La Paz fährt man mit dem Minibus ca. 30 Minuten bis 1 Stunde. La Paz teilt sich den bolivianischen Hauptstadt-Status mit Sucre und lässt durch seine einmalige Lage (auf 3400 – 4070 Metern) inmitten der Anden und mit dem Blick auf den schneebedeckten Illimani jedes Herz höher schlagen. Man kann auch Ausflüge ins Valle de La Luna oder Valle de Las Ánimas, im Süden der Stadt, oder in die nahegelegenen wärmeren Yungas (Bergnebelwälder) unternehmen.

Wie wird man vorbereitet?
Wir senden dem Bewerber nach Zusage für den Freiwilligendienst eine Willkommensmappe per E-Mail zu. In dieser Mappe sind alle wichtigen Informationen enthalten, die man vor allem zur Vorbereitung seiner Reise zu uns benötigen kann. Natürlich sind dort auch alle wichtigen Kontaktadressen und -nummern enthalten.

Wird man bei der Ankunf abgeholt?
Selbstverständlich wird man am Flughafen oder am Busterminal abgeholt, je nachdem, wie und wo man ankommt. Normalerweise wird man von Doris oder ein Junge von Luz de Esperanza . Sobald wir die Ankunftsdaten kennen, werden wir sie an Luz de Esperanza weiterleiten.

Was sollte man unbedingt einpacken für einen Aufenthalt in El Alto?
Man sollte gute Wanderschuhe für Ausflüge in die Berge einpacken. Ausserdem benötigt man warme Kleidung, da die Durchschnittstemperatur in El Alto bei 8,2 Grad Celsius liegt. Ein warmer Schlafsack und eine gute Sonnenbrille sollte man ebenfalls mitbringen.

Welche Medikamente sollte man einpacken?
Hier eine kleine Auswahl, was du in deine Reiseapotheke packen kannst:

  • Imodium Akut gegen Magen-Darm-Probleme
  • Kohletabletten für ungekochtes Wasser
  • Aspirin und/oder Paracetamol, immer gut zu haben bei Kopfschmerzen oder leichten Grippe-Beschwerden und auch gut gegen die evtl. auftretenden Höhenprobleme
  • Wundpflaster
  • Sonnenschutzcreme mit hohem Lichtschutzfaktor

Soroche-Tabletten gegen die Höhenkrankheit kauft man sich am Besten vor Ort. Für die Vollständigkeit der Liste übernehmen wir keine Verantwortung! Es wird empfholen, sich frühzeitig an seinen Hausarzt in Deutschland zu wenden, bzw. das Tropeninstitut zu besuchen.

Informationen zur Einreise / Aufenthalt in Bolivien:
Bei deiner Einreise erhält man ein Touristen-Visum für 90 Tage. In letzter Zeit vergeben die Grenzmitarbeiter gerne mal nur 30 Tage Aufenthalt, dies kann man entweder direkt an der Grenze in 90 Tage umändern lassen (da Bolivien sich zu 90 Tagen verpflichtet hat), oder man verlängert das Visum bei der “Migración” in La Paz auf 90 Tage. Nach 90 Tagen muss man aus Bolivien ausreisen und wieder einreisen, um das Visum zu verlängern. Dies erledigen die meisten Touristen mit einer Fahrt nach Peru. Der Titicacasee mit der Grenze zu Peru ist nur ca. 4 Stunden entfernt. Bei einer erneuten Einreise erhält man wieder 90 Tage Aufenthaltsrecht.
Wenn man Fragen zur Einwanderung / Aufenthalt in Bolivien hat, findet man hier die Bolivien-Informationen des Auswärtigen Amtes.

Oder direkt in La Paz bei der Deutschen Botschaft:
Avenida Arce 2395, La Paz
Tel: +591-2-244 00 66/ 244 11 66/ 244 06 06/ 244 11 33/ 244 00 88
Fax: +591-2-244 14 41
E-Mail: info@embajada-alemana-bolivia.org

FAQ Brasilien

Wie sieht die Arbeit als Freiwilliger in der Tagesstätte ABEAC in Salvador aus?
Die ABEAC (Associação Beneficente Eduacação Arte e Cidadania) versucht im Sinne eines Stadtteilprojektes die Kinder und Jugendlichen der Halbinsel Itapagipe zu unterstützen. Diese wohnen zwar in ihren eigenen Familien, gehen in die Schule, bekommen aber im Zentrum Mahlzeiten und können die schulfreie Zeit dort verbringen. Die ABEAC nimmt nur Kinder auf, die regelmäßig in die Schule gehen, und seit kurzem auch Straßenkinder aus dem Viertel. Momentan frequentieren ca. 120 Kinder im Alter von 5 – 17 Jahren die ABEAC. Hausaufgabenbetreuung, Nachhilfe, Spiele, Tanz, Sport werden regelmäßig angeboten. Für Jugendliche von 14 – 19 Jahren gibt es auch spezielle Freizeitangebote wie bspw. donnerstags Capoeira-Unterricht. Deine Aufgaben während der Freiwilligenarbeit sind von der Leitung nicht fest bestimmt. Man arbeitet regelmäßig für mindestens vier Stunden täglich im Projekt. Die Kinder freuen sich riesig, wenn man ihnen Sprachunterricht gibt. Dazu fehlen leider die Unterlagen vor Ort, so dass man sie am besten von zu Hause mitbringt. Auch sonst ist Kreativität gefragt, wenn es um die Beschäftigung der Kinder geht. Die wichtigste Vorraussetzung für das Gelingen der Freiwilligenarbeit ist die Bereitschaft, gern mit Kindern zusammen zu sein und Geduld zu beweisen, wenn mal nicht alles so klappt, wie man es sich vorgestellt hat. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass man wenigstens Grundkenntnisse der Landessprache beherrscht.

Wie gut sollte man Portugiesisch sprechen können?
Generell sollte man zumindest Grundkenntnisse der portugiesischen Sprache beherrschen. Die Bewerbung erfolgt grundsätzlich in der jeweiligen Landessprache des Projekts, in dem man dich engagieren möchte. Wenn erwünscht, kann man gerne vor Beginn des Volontariats einen Sprachkurs vor Ort absolvieren, wir helfen diesbezüglich gerne weiter.

Wo werde ich während der Freiwilligenarbeit wohnen?
Wir sind den Freiwilligen gerne bei der Vermittlung einer Gastfamilie behilflich. Leider besteht nicht die Möglichkeit, in den Projekten selbst zu wohnen. Alternativ kann man sich aber auch selbst eine Unterkunft im Zentrum suchen. Bei Fragen bezüglich der Unterkunft, wendet man sich am Besten an den zuständigen Ansprechpartner in Brasilien.

Wer ist der Ansprechpartner für Brasilien?
Der Ansprechpartner in Brasilien ist unsere Mitarbeiter vor Ort. Sobald die Bewerbung bei uns eingegangen ist, hat man entweder Kontakt mit dem Zuständigen des Projektes oder mit dem vor Ort zuständigen viSozial Mitarbeiter Otto. Bei Fragen bezüglich Gastfamilie, Flug, Sprachschule kann man sich immer gerne über das Kontaktformular an uns wenden.

Wie sieht es mit der Freizeit während der Projektarbeit aus?
Normalerweise arbeitet man etwa 4 bis maximal 6 Stunden pro Tag. Möchte man Brasilien noch besser kennenlernen, dann sollte man sich entweder vor oder nach deinem Freiwilligendienst Zeit dafür nehmen. Während dem Voluntariat ist es nicht so vorteilhaft, wenn man einfach für ein paar Wochen verreist und somit nicht im Projekt ist. Die Wochenenden hat man frei und es gibt rund um Salvador einige Ausflugsziele, die mit Sicherheit auch spannend sind.

Kann ich vor Ort, bzw. in Salvador auch einige viventura-Mitarbeiter kennenlernen?
Da sich unser viventura-Büro in Rio de Janeiro befindet, wird leider keiner unserer Mitarbeiter vor Ort sein. Aber man kann natürlich gerne während des Aufenthalts einen Kurztrip nach Rio planen und uns besuchen. Wir sind den Freiwilligen auch gerne bei der Reiseplanung behilflich. Ab und zu kommt auch eine Reisegruppe von viventura im ABEAC vorbei, die von einem unserer Reiseleiter begleitet wird.

Wie sieht es mit Geldwechseln oder -abheben aus?
Geld kann in allen größeren Städten am Geldautomaten mit Kreditkarte oder EC-Karte mit Maestro-Zeichen gezogen werden. Tipp: Bei der Postbank die kostenlose Spar Card beantragen. Mit dieser kann man viermal im Jahr ohne Gebühren im Ausland an den Geldautomaten mit Visa Plus Zeichen (weit verbreitet) Geld abheben. Funktioniert wie ein Sparbuch, ist aber im Scheckkarten Format. Als Kreditkarte ist Visa zu empfehlen.

Wie sind die Preise in Brasilien?
Um einen kurzen Überblick über die Lebenshaltungskosten zu geben, hier ein paar Beispiele: ein Sandwich/Hamburger kostet ca. 1,50 – 3,50 R$, ein Taxi innerhalb Salvadors zwischen 20,- R$, eine kleine Flasche Wasser kostet etwa 1,-R$, ein Mittagessen in einem günstigen Restaurant ca. 5,- R$, der Eintritt für Discotheken ist verhältnismäßig teuer: ca. 20,- bis 30,- R$. Kosmetika in Brasilien ist schon fast etwas teurer als bei uns in Deutschland (Duschgel gibt es selten). Ein Bus durch die Stadt kostet ca. 1,50 R$. 1 Euro entspricht zur Zeit übrigens 2,63 R$ (Stand: 21.11.2007)!

Gegen was sollte man sich vor dem Freiwilligendienst in Brasilien impfen lassen?
Die in Deutschland üblichen Impfungen wie Tetanus, Diphterie, Polio sollten auf jeden Fall überprüft und bei Bedarf aufgefrischt werden. Malaria: Bis auf die Dschungelgebiete gibt es keine Malariagebiete in Brasilien. Gegen Malaria kann man sich nicht impfen lassen, man kann höchstens Prophylaxe nehmen oder Stand-By-Mittel mitführen. Typhus: Wird oft empfohlen, ist aber nicht vorgeschrieben, wenn man auf sauberes Wasser und Hygiene achtet. Hepatitis A und B (Twinrix): Wird empfohlen und ist auch sehr wichtig, vor allem Hepatitis A kann man leicht bekommen. Mit der Impfung sollte rechtzeitig begonnen werden, in der Regel sechs Monate vor Reisebeginn, denn auf die ersten beiden Injektionen folgt eine dritte und letzte, sechs Monate nach den ersten beiden. Gelbfieber: Für Brasilien unbedingt vorgeschrieben. Weitere Impfungen sind nicht zwingend erforderlich, zum Teil aber empfehlenswert. Für weitere Informationen dazu empfehlen wir den Besuch beim Arzt bzw. Tropeninstitut. Weitere nützliche Infos findet man unter: www.crm.de dem Zentrum für Reisemedizin mit länderspezifischen Impfempfehlungen. Für diese Imformationen übernehmen wir keine Haftung.

Wie wird man vorbereitet?
Wir senden dem Bewerber nach erfolgreicher Zusage für den Freiwilligendienst eine Informationsmappe per E-Mail zu. In dieser Mappe sind alle wichtigen Informationen enthalten, die man vor allem zur Vorbereitung der Reise benötigt. Natürlich sind dort auch alle wichtigen Kontaktadressen und -nummern enthalten.

Wird man bei Ankunft in Brasilien abgeholt?
Leider können wir die Volontäre nicht vom Flughafen abholen, da wir keine Mitarbeiter vor Ort haben. Sollte man einen Sprachkurs vorher gebucht haben, kann einen aber gerne ein Mitarbeiter der Sprachschule abholen.

FAQ Chile

Wie sieht die Freiwilligenarbeit bei Casa de los Pinos aus?
Hauptsächlich ist man Spielpartner der Kinder, nimmt an sportlichen Aktivitäten der Gruppe, an Projekten oder Workshops teil oder hilft den Kindern einfach bei den Hausaufgaben. Man unterstützt vorallem die Erzieher bei ihren täglichen Arbeiten, das beinhaltet auch Aufräumen und Abwaschen. Das Wichtigste ist jedoch immer die Präsenz und die Bereitschaft, sich auf Gespräche und Spiele einzulassen, in denen die Kinder und Jugendlichen von ihrem Leben und ihren Problemen erzählen. Die meisten Mädchen und Jungen kommen aus sehr tragischen und traurigen Verhältnissen und freuen sich über jede Aufmerksamkeit, die ihnen geschenkt wird. Man sollte sich auch in schwierigen Situationen nicht entmutigen lassen und versuchen stets so motiviert wie möglich zu sein. Wenn man bestimmte Dinge mit den Kindern machen möchte, fragt man uns am besten vor dem Besuch, da das Projekt nur sehr wenig Spiele, Bastelsachen, etc hat, außerdem sind hier bestimmte Dinge ganz anders organisiert wie in Deutschland – also bitte stets nicht zu sehr an der deutschen Einstellung festhalten…

Wie sieht es mit der Freizeit während meiner Arbeit im Projekt aus?
Man kann mit dem Projekt Casa de los Pinos seine Arbeitszeiten besprechen, so dass man z.B. auch einen Tag in der Woche für Sprachunterricht nutzen kann. An den Wochenenden hat man frei. Wenn eine besondere Aktivität der Einrichtung wie Ausflüge an den Wochenenden geplant sind, kann man selbst entscheiden, ob man teilnehmen möchte.

Kann man vor Ort bzw. in Santiago auch einige viSozial Mitarbeiter kennenlernen?
Aber natürlich! Wir sind ein junges Team und stets aufgeschlossen neue Bekanntschaften zu machen. Wir könnten eventuell abends mal ausgehen oder etwas zusammen unternehmen. Am Besten meldet man sich einfach per Email bei dem zuständigen Mitarbeiter.

Welche Ausflugsmöglichkeiten gibt es in und um Santiago?
Viele Santiaginos nutzen die hervorragende Lage der Stadt zu Wochenendausflügen. Die Anden sind direkt vor der Stadt und man ist innerhalb einer Stunde im Skigebiet (Saison von Mai-September) und das Meer (Valparaíso) ist auch nur ca. 1,5 Stunden entfernt. Die Sprachschule mit der das viventura Büro in Santiago zusammen arbeitet, bietet an den Wochenenden verschiedene Exkursionen an, wie z.b. nach Valparaíso und Isla Negra, zu den Termas del Plomo, zum Glaciar del Moreno in die Anden. Gerne kann man sich hierzu bei uns im Büro erkundigen.

Wer sind die Ansprechpartner in Santiago?
Die Ansprechpartnerin vor Ort ist Katharina. Sobald deine Bewerbung bei uns eingegangen ist, hat man entweder Kontakt mit den Zuständigen des jeweiligen Projekts oder direkt mit Katharina. Bei Fragen bezüglich Gastfamilie, Flug oder Sprachschule kann man sich immer gerne über das Kontaktformular an uns wenden.

Wie gut sollte man Spanisch sprechen können?
Für dieses Projekt werden gute Spanischkenntnisse vorausgesetzt. Die Bewerbung erfolgt grundsätzlich in Spanisch. Wenn man möchte, kann man gern vor Beginn oder während des Volontariats einen Sprachkurs zur Auffrischung der Sprachkenntnisse absolvieren, wir helfen diesbezüglich gern weiter.

Welche Impfungen braucht man für seine Reise nach Chile?
Im Allgemeinen hat Chile sehr hohe Hygienestandards, die in Deutschland üblichen Impfungen wie Tetanus, Diphterie und Polio sollten aber überprüft und evtl. aufgefrischt werden. Wir empfehlen für Südamerika aber auch eine Hepatitis A + B Impfung. Wir übernehmen für die Vollständigkeit und Richtigkeit dieses Abschnittes keine Haftung! Tipp: Bitte vor Antritt der Reise noch einmal einen Termin beim Arzt oder Tropeninstitut machen und beraten lassen, vor allem wenn man unter besonderen gesundheitlichen Problemen leidet.

Wo wird man während seiner Freiwilligenarbeit wohnen?
Wenn der Bewerber uns rechtzeitig Bescheid gibt, helfen wir gerne bei der Suche nach einer Unterkunft. Alternativ kann man sich auch selbst eine Unterkunft in einem der zahlreichen Hostals im Zentrum suchen.

Wie wird man vorbereitet?
Nach erfolgreicher Zusage senden wir dem Freiwilligen eine Willkommensmappe per E-Mail zu. In dieser Mappe sind viele wichtige Informationen enthalten, die man vor allem zur Vorbereitung seiner Reise benötigen wird. In dieser Mappe sind auch alle wichtigen Kontaktadressen und -nummern enthalten.

Wie sieht es mit Geldwechseln oder -abheben aus?
Geld kann in allen größeren Städten am Geldautomaten mit Kreditkarte oder EC-Karte gezogen werden. Tipp: Bei der Citybank kannst du die kostenlose Spar Card beantragen. Mit dieser kannst du jederzeit ohne Gebühren im Ausland an den Geldautomaten mit Visa Plus Zeichen (weit verbreitet) Geld abheben. Funktioniert wie ein Sparbuch, ist aber im Scheckkarten Format. Als Kreditkarte ist Visa zu empfehlen.

Wie bewirbt man sich?
Für dieses, wie auch für alle anderen Projekte, bewirbt man sich direkt per Email bei dem zuständigen Ansprechpartner. Zu den Bewerbungsunterlagen gehören ein Foto im jpg-Format, ein Anschreiben, ein Lebenslauf und wenn möglich auch eine dritte Seite. Alle Bewerbungsunterlagen müssen in Spanisch verfasst werden. Wenn die Bewerbung vervollständigt und abgeschickt wurde, wird man von Katharina angesprochen. Sie leitet dann alles weitere in die Wege.

Wer trägt welche Kosten?
Da viSozial die Freiwilligenarbeiter ehrenamtlich vermittelt, trägt der Volontär die Kosten für Flug, Unterkunft, Verpflegung, Impfungen, Versicherung und allgemeine private Ausgaben.

FAQ Ecuador

Wie sieht die Arbeit als Freiwilliger in den Projekten aus?
FUSA wurde von Rocío Vinueza ins Leben gerufen, als sie für ihre Tochter Maria Carolina, die am Angelman Sydrom leidet, keine Hilfe fand. Seit dem 31.05.2001 gibt sie mit dem gegründeten Verein FUSA (Fundacion de la sonrisa de un Angel – Fundation für das Lächeln eines Engels) auch anderen Eltern von behinderten Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, Hilfe zu bekommen. Zur Zeit brauchen sie unbedingt Unterstützung von Voluntären, die bei der Betreuung der Kinder sowie bei den Behandlungen helfen können. Es werden besonders Voluntäre gesucht, die bereits in einem ähnlichen Bereich Erfahrungen gesammelt haben (Sprachtherapeuten, Physio- und Psychotherapeuten). Die Therapie in der Organisation findet nur vormittags statt – so ließe es sich perfekt mit einem Sprachkurs am Nachmittag verbinden.

Im Projekt Para dar Esperanza im Norden von Quito werden rund 60 Kinder und Jugendliche jeden Tag von 14:30 bis 17:30 Uhr betreut. Nach der Schule können sie in ihrem zweiten Zuhause vorbeikommen. Neben der Hausaufgabenbetreuung und Essensvergabe ist die psychologische Betreuung ein wichtiger Bestandteil des Projekts.

Das viSozial-Umweltprojekt hat sich zum Ziel gesetzt, den natürlichen Regenwald in Ecuador zu erhalten und eine Aufforstungsoffensive gestartet. Die großen Aufgabengebiete sind: Erhalt des Reservats und Aufforstung, Erhalt & Neubau von Wanderwegen im Schutzgebiet, Ökotourismus und biologische Beobachtungen. Das Aufgabengebiet wird mit einem vorherigen Plan in Absprache mit dem Ansprechpartner Javier Robayo genau festgelegt.

In der Grundschulförderung werden vor allem Helfer zur Unterrichtsgestaltung benötigt. Englisch- und Computerunterricht, sowie Hausaufgabenbetreuung sind die wichtigsten Aufgaben in Quilotoa. Daneben sollten Volontäre den Bibliothekar der neuen Schulbibliothek in Ponce unterstützen und Kindern und Erwachsenen die Bibliothek näher bringen. Über Eigeninitiative freut sich die Gemeinde sehr, so haben die letzten Volontäre beispielsweise einen Müllsammel-Tag organisiert.

In der Wildtierauffangstation ist die Aufgabe der Volontäre, bei der Tierpflege zu helfen und Touristengruppen durch den AmaZOOnico zu führen.

Wo kann man in Ecuador wohnen?
In Quito ist das viSozial Team bei der Unterkunftssuche gern behilflich. Ein Zimmer in Quito kostet zwischen 100-150 USD monatlich und es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie beispielsweise Hostales, die sich auf mehrmonatige Aufenthalte spezialisiert haben.

Im Umweltprojekt gibt es ein einfaches Haus mit Doppelstockbetten und einem Kamin, das für Volontäre, Studenten und Forschergruppen gedacht ist. Die Familie von Cesar (dem Parkwächter) und Hilda wohnt gleich nebenan und ihr werdet zusammen essen, Wohnzimmer und Küche teilen und gemeinsam arbeiten. Hilda und Cesar haben vier Kinder.

Im amaZOOnico sind die Lebensbedingungen sind für europäische Standards sehr einfach, für ecuadorianische Standards hingegen ziemlich luxuriös. Volontären steht ein Haus mit mehreren Doppelzimmern zur Verfügung. Zwei Badezimmer und die Küche wird von bis zu 14 Volontären geteilt. Der amaZOOnico bietet Essen und Unterkunft, ist aber nicht zuständig für Spezialwünsche wie Alkohol, Süssigkeiten, Zigaretten, Hygieneartikel etc. Ein Mal pro Woche kommt der Lastwagen mit dem bestellten Essen. Um dies zu gewährleisten werden Kosten von 100 USD pro Monat fällig, die du direkt ans amaZOOnico zahlst (Traveller Schecks werden nicht angenommen). Unter der Woche kochen zwei Frauen aus der Lokalbevölkerung das Mittagessen (12h). Am Wochenende kochen die Volontäre das Mittagessen selber.

In Quilotoa leben die Volontäre im Hostal von José, unserem Projektleiter vor Ort. Aufgrund der hohen Lage in den Anden ist es nachts in Quilotoa sehr kalt und Lebensbedingungen wie auch das Essen sind sehr einfach! Es ist möglich, dass es kein fließendes Wasser, wenig Brennholz und jeden Tag Kartoffelsuppe zu essen gibt. Dessen sollte sich jeder Bewerber bewusst sein!

Wie wird man vorbereitet?
Wir senden dem Bewerber nach Zusage für den Freiwilligendienst eine Willkommensmappe per E-Mail zu. In dieser Mappe sind alle wichtigen Informationen enthalten, die man vor allem zur Vorbereitung seiner Reise zu uns benötigen kann. Natürlich sind dort auch alle wichtigen Kontaktadressen und -nummern enthalten.

Mit welchen Kosten muss man rechnen?
viSozial und die Projekte können keinerlei Kosten für die Volontäre übernehmen, so dass diese jegliche Ausgaben selbst tragen müssen. Hierzu zählen unter anderem der Flug, alle Versicherungen und Impfungen, evtl. Visumskosten bei Aufenthalten mit einer Dauer von mehr als 180 Tagen, sowie Kost & Logis und allgemeine private Ausgaben. Auf den Seiten der freien Stellen sind die Kosten für Unterkunft und Verpflegung meist angegeben, ansonsten sollte man mit ca. 100-150 USD für die Miete und nochmal so viel für Essen und Transport rechnen. Des weiteren möchte jeder Volontär noch etwas reisen und sollte auch hierfür ein Budget einplanen, das jedoch von persönlichen Ansprüchen und Plänen abhängt.

Welche Krankheiten können aufteten und welche Impfungen sollte man haben?
Durchfallerkrankungen, Höhenkrankheit und Hitzeerschöpfung kommen relativ oft vor. Die in Deutschland üblichen Impfungen wie Tetanus, Diphterie, Polio sollten auf jeden Fall überprüft und bei Bedarf aufgefrischt werden, des weiteren empfehlen wir sich beim Hausarzt oder im Tropeninsitut über die aktuell empfohlenen Impfungen und anderen präventiven Maßnahmen informieren. Eine Auflistung von länderspezifischen Impfempfehlungen bietet auch das CRM – www.crm.de

Wie lange sollte man im Projekt bleiben?
Dies ist von den Projekten abhängig, aber einen, besser zwei Monate Zeit, vor allem in der Arbeit mit Kindern sollte ein Volontär mindestens mitbringen. Es ist wichtig, Zeit zum Bereisen des Landes von Vornherein einzuplanen, um das Projekt nicht vorzeitig zu verlassen. Für die Projekte stellt es ein großes Problem dar, wenn Volontäre nicht bis zum Schluß der angemeldeten Zeit bleiben!!!

Bei weiteren Fragen zu der Arbeit und den Projekten, wie zur Vermittlung eines Sprachkurses vor dem Freiwilligeneinsatz steht unsere Ansprechpartnerin Britta gern zur Verfügung.

FAQ Kolumbien

Was erwartet den Bewerber als Freiwilliger bei der Fundación Éxito Verde?
Die Umwelt- und Sozialstiftung Exito Verde arbeitet im Bereich der Umwelerziehung. Als Freiwilliger kann man an einem Wohnprojekt teilnehmen. Dies beinhaltet ein enges Zusammenleben mit den anderen Mitbewohnern, zum Beispiel das gemeinsame Kochen und Essen, die gemeinsame Organisation der Aufgaben im Haus. Es existiert auch die Möglichkeit, sich im Rahmen von Seminaren und Konferenzen über verschiedene Themen (z. B Denkweise der Ureinwohner Kolumbiens) weiterzubilden. Darüber hinaus werden für die Freiwilligen Spanischkurse (keine professionellen Lehrer) angeboten.

Welche Projekte und Aktivitäten führt die Fundación aus?
Der Schwerpunkt der Arbeit liegt in der ökologischen Erziehung. Die Stiftung führt beispielsweise einen monatlichen „Intercambio“ in einem ärmeren Stadtteil Bogotás durch, bei dem Recyclingmaterial gegen Essen und Kleidung getauscht wird. Die Zielgruppe sind vor allem Kinder, Jugendliche und Senioren, die im Rahmen des Projektes auch die Möglichkeit haben, an von der Stiftung organisierten Bildungsprogrammen teilzunehmen (u. a Tanz und Theater, Recycling, Gesundheit etc.). Außerdem werden in der Stiftung unterschiedliche kunsthandwerkliche Gegenstände aus Recyclingmaterial gemeinsam produziert, die zur Finanzierung der Projekte beitragen (z. B Glasuntersetzer, Recycling-Papier).

Welche Eigenschaften sollte man als Freiwilliger mitbringen?
Die Zusammenarbeit mit der Fundación, sowie mit den verschiedenen Zielgruppen setzt gute Spanischkenntnisse voraus, da kaum Englisch gesprochen wird. Da sowohl die Projekte als auch der Tagesablauf sich sehr schnell verändern können, ist zudem ein hohes Maß an Flexibilität erforderlich. Das gemeinsame Wohnen, sowie die Durchführung von Projekten in den verschiedenen Stadteilen Bogotás, erfordert außerdem viel Teamfähigkeit. Um eine sinnvolle Einbindung in das Projekt zu gewährleisten, sollte die Einsatzdauer mindestens drei Monate betragen.

Wo befindet sich die Fundación?
Die Fundación Éxito Verde liegt sehr zentral – dennoch ruhig! – , mitten im „Centro Internacional“. Die Altstadt „La Candelaria“ ist von der Fundación ca. 15 Blöcke bzw. 20 Minuten zu Fuss entfernt. Banken, Internetcafés, Bäckereien sowie kleine Supermärkte sind in unmittelbarer Umgebung zu finden. Auch das Nationalmuseum ist in 10 Minuten zu Fuß zu erreichen. Die Lage bietet zudem sehr gute Anbindungsmöglichkeiten, da die nächste Transmilenio-Station, das öffentliche Verkehrsystem Bogotás, nur 100 Meter vom Haus entfernt liegt.

Welches Budget sollte man in Bogotá einrechnen?
Das öffentliche Verkehrssystem ist in Bogotá sehr kostengünstig. Eine Strecke im Bus – unabhängig vom Ziel – kostet zwischen 900 und 1.300 Pesos (30 bis 50 Cent). Zwanzig Minuten im Taxi kosten ca. 2,50 Euro. Auch das Essen kann sehr preiswert sein. Ein Mittagsessen gibt es schon ab 4.000 Pesos! Ein Bier kostet in einer Bar mit 3000 Pesos ca. 1 Euro. Natürlich ist es auch in Bogotá möglich, wesentlich mehr für Essen und Freizeitaktivitaten auszugeben.

Wie ist die Sicherheitslage in Bogotà?
Wie in jeder südamerikanischen Großstadt muss man ein wenig vorsichtig sein. In einigen Stadtteilen sollte man nachts lieber nicht alleine spazieren gehen, auf keinen Fall nicht mit Kamera, Kreditkarten oder viel Bargeld. Jedoch sind Überfälle, erst recht gewaltsame, sehr selten. Tagsüber ist die Situation wesentlich entspannter, weil die Strassen sehr belebt sind. Bogotá ist aus Sicht der meisten Ausländer eine angenehme, lebendige und sichere Stadt. Weitere Informationen zur Sicherheitslage findet man unter: www.ist-kolumbien-sicher.de, www.auswaertiges-amt.de

FAQs Peru

Wer ist der MVC und was hat man als Freiwillige/r mit ihm zu tun?
Der MVC ist ein internationaler, katholischer Verein, mit dem wir vor Ort in Arequipa, Peru zusammenarbeiten. Der MVC (Movimiento de Vida Cristiana) betreut verschiedene soziale Einrichtungen in Arequipa, die viSozial sowohl tatkräftig während eines Sozialtags aber auch mit finanziellen Mitteln oder durch Sachspenden unterstützt. Und auch die Volontäre werden viel mit dem Verein zu tun haben, sollte man in einem der Kindergärten, Großküchen oder der Schule in Villa Cerrillos mitarbeiten. Einmal wöchentlich organisiert der MVC ein Treffen bei dem über die Projekte, Probleme oder sonstige Angelegenheit gesprochen und sich ausgetauscht werden kann. Das Treffen ist auch eine gute Gelegenheit die anderen Freiwilligen kennen zu lernen. Die Teilnahme an diesen Treffen ist Teil der Freiwilligenarbeit und ist obligatorisch. Der MVC, genauer gesagt Milagros Quezada, wird auch entscheiden, ob man als Volontär akzeptiert wird. Sobald wir die Bewerbung weitergeleitet haben, wird sie sich mit dem Freiwilligen in Verbindung setzen und eventuell ein kurzes Skypegespräch mit dem Bewerber führen. Bei Fragen oder Zweifeln kann man sich natürlich auch jederzeit gerne an unsere Kontaktperson Sonja wenden.

Wie sieht die Arbeit als Freiwillige/r in der Schule San Juan Apostol in Arequipa aus?
In Arequipa hat man die Möglichkeit in einer Schule zu arbeiten und die Lehrer bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Die Schule heißt San Juan Apostól und liegt ca. 50 Minuten per Bus außerhalb des Stadtzentrums im Stadtteil Villa Cerrillos. In diesem Armenviertel, in dem es in weiten Teilen weder fließendes Wasser noch Strom gibt, wird man die Lehrer der Schule während der Unterrichtsstunden unterstützen. Wenn man die nötige Erfahrung oder Kenntnisse mitbringt, kann man auch selbst unterrichten. Man kann z.B. Englisch- oder Sportunterricht geben, psychologische Tests mit den Kindern durchführen oder die Hausaufgaben kontrollieren. Die zur Zeit 320 Kinder sind zwischen 3 und circa 15 Jahre alt und kommen alle aus armen Verhältnissen. Die meisten von ihnen sind sehr aufgeschlossen, herzlich und freuen sich über jeden Fremden, der ihnen beim Lernen hilft. Aufgrund der Größe des Projektes ist es möglich, dass mehrere Freiwillige gleichzeitig in der Schule tätig sind.

Wie sieht die Arbeit als Freiwillige/r im Blindenzentrum für Kinder in Puno aus?
Das Sozialprojekt in Puno wurde im Sommer 2005 neu aufgenommen, seit 2006 werden auch Freiwillige dorthin vermittelt. Im Zentrum leben ca. 30 Kinder, die geistig oder körperlich behindert sind. Die Kinder kommen aus armen Familien und leben im Blindenzentrum. Alle zwei Wochen kehren sie für ein Wochenende heim zu ihren Familien. Morgens bekommen die Kinder Schulunterricht und am Nachmittag lernen sie mit alltäglichen Situationen umzugehen, z.B. einen Haushalt zu führen, Tiere zu pflegen oder Gemüse anzubauen. Sie sollen so gut wie möglich darauf vorbereitet werden, später selbständig leben und vielleicht sogar einen Beruf ausüben zu können. Dieses Projekt wird unabhängig vom MVC vermittelt. Die Freiwilligen können auch hier den Unterricht führen, Handwerks-AGs am Nachmittag leiten, die Band bei ihren Proben unterstützen, Kampagnen und Ausflüge organisieren oder einfach ein guter Freund für die Kinder sein und sie in ihrem Alltag unterstützen.

Wann und für wie lange kann man als Freiwillige/r in Arequipa arbeiten?
Natürlich ist es für die Mitarbeiter in den einzelnen Projekten, aber insbesondere auch für die Kinder und Bedürftigen am sinnvollsten, wenn man für eine längere Zeitspanne in den Projekten mit arbeitet. Die minimale Aufenthaltsdauer bei den Projekten des MVC beträgt 4 Wochen, in der Schule 8 Wochen. Diese Projekte sind folglich nicht für einen kurzen Urlaub mit damit verbundener Sozialarbeit geeignet.

Die Schule San Juan Apostól ist von Mitte Dezember bis Mitte März auf Grund der Sommerferien geschlossen. In den Großküchen, dem Altenheim und auch in den Kindergärten kann man das ganze Jahr über mithelfen. Die Arbeitszeit ist immer halbtags, egal ob man in einem Kindergarten, in der Schule oder in einer Großküche arbeitet.

Wann und für wie lange kann man im Blindenzentrum in Puno arbeiten?
Das Halbjahr besteht immer nur aus 3 bis 4 Monaten. Von März bis ca. Mitte Juli und von Mitte August bis Weihnachten dauern die Semester. Man sollte mindestens 8 Wochen Zeit investieren, um im Projekt mitzuarbeiten, damit die Kinder nicht durch ständige Wechsel zu sehr irritiert werden. Täglich arbeitet man fünf bis sieben Stunden. Da die Kinder alle zwei Wochenenden zu ihren Familien nach Hause gehen, oft schon freitags, kann man an verlängerten Wochenenden die Region bereisen und erkunden. La Paz und Arequipa liegen nur ca. 5 Busstunden entfernt. Bis nach Cuzco fährt man mit dem Bus ca. 6 Stunden. Außerdem hat auch die unmittelbare Region um den Titicacasee viel zu bieten.

Wann sollte man sich bewerben?
Man sollte sich mindestens 4, besser 6 Wochen vor dem gewünschten Projektbeginn bewerben, so dass genug Zeit zur Organisation bleibt (Flugbuchung, Impfungen, etc.). Wir bitten die Bewerber jedoch, sich nicht früher als 4 Monate vor Projektbeginn zu bewerben.

Wie wird man vorbereitet?
Wir senden den Bewerbern nach der Zusage für den Freiwilligendienst eine Willkommensmappe per E-Mail zu. In dieser Mappe sind alle wichtigen Informationen enthalten, die einem bei der Vorbereitung der Reise helfen werden. Natürlich sind dort auch alle wichtigen Kontaktadressen und -nummern enthalten.

Wer ist der Ansprechpartner in Arequipa?
Sobald die Bewerbung bei uns eingegangen ist, wird sich Sonja mit euch in Verbindung setzen. Bei Fragen bezüglich des Fluges kann man sich auch immer unter www.vilinks.net/b168 an uns wenden.

Wer ist der Ansprechpartner in Puno?
Der Ansprechpartner für Puno ist Rosalino. Des Weiteren unterstützt uns Mary Vera von unserer Partnerorganisation Piramide Tours. Nach Eingang der Bewerbung wird sich Rosalino mit dem Bewerber in Verbindung setzen.

Sind Spanischkenntnisse erforderlich?
Die Anforderungen sind projektspezifisch und nicht allgemein für die freiwillige Mitarbeit gültig. Daher variieren auch die Sprachvoraussetzungen, sprich, ob gutes oder sehr gutes Spanisch notwendig ist oder es ausreicht Grundkenntnisse der Sprache zu besitzen. In den Anforderungsprofilen der jeweiligen Jobausschreibung oder bei dem zuständigen viSozial-Mitarbeiter erfährst du Näheres. Die Bewerbung erfolgt grundsätzlich in der jeweiligen Landessprache des Projekts, in dem man sich engagieren möchte. Wenn man möchte, kann man gerne vor Beginn bzw. während der Freiwilligenarbeit einen Sprachkurs vor Ort besuchen. Hierfür wendet man sich direkt an Ceica: www.ceica-peru.com.

Wann wird entschieden, wo man mithelfen kann?
Nach der Ankunft in Arequipa wird sich Mili vom MVC mit dem Freiwilligen in Verbindung setzen. Danach wird entschieden in welchem Projekt man mitarbeiten kann. Das ist natürlich davon abhängig, wie viele Freiwillige bereits in den Projekten eingesetzt sind und wo Unterstützung am Dringendsten nötig ist. Mili wird versuchen die jeweiligen Wünsche zu berücksichtigen, allerdings trifft sie die endgültige Entscheidung über den Einsatz.

Es besteht auch die Möglichkeit, gerade wenn man über einen längeren Zeitraum als Freiwillige/r tätig sein möchte, verschiedene Sozialprojekte durch seine Mitarbeit zu unterstützen. Seit November 2007 betreuen wir eine Art ‘Freiwilligenaustauch’. Somit ist es möglich, auch das Blindenzentrum in Puno für einige Tage zu besuchen, wenn man in Arequipa stationiert ist und umgekehrt.

Was sollte man unbedingt einpacken?
Tagsüber kommt man mit leichter Frühlingsbekleidung meist ganz gut aus. Am Abend benötigt man eine Jacke und/oder ein langes Shirt. Man sollte aber auch auf jeden Fall einen warmen Pullover, sowie eine warme Jacke mitbringen, da es abends recht kalt werden kann. Regenschutz auf keinen Fall vergessen! Gute Wanderschuhe für die Wanderungen in der Umgebung sollten ebenfalls mitgenommen werden, sowie Sonnencreme und eine gute Sonnenbrille, da die Sonne hier sehr intensiv scheint. Und… Schokolade für die Mitarbeiter von viSozial nicht vergessen ;-)

Toll ist auch, wenn man in seinem Gepäck noch ein wenig Platz für Sachspenden für das Projekt übrig hat. Benötigt werden immer: Vitamintabletten (zum auflösen), Kleidung für die Kinder (3-15 Jahre), Schulutensilien, Bastelmaterial, Spielzeug für die Kindergärten und Hygieneartikel, wie Zahnbürsten, Zahnpasta, Seife und Fettcreme.

Welche Medikamente sollte man mitnehmen?
Hier eine kleine Auswahl, was in der Reiseapotheke keinesfalls fehlen sollte:

  • Immodium Akut gegen Magen-Darm Probleme
  • Kohletabletten für ungekochtes Wasser
  • Micropur forte – desinfiziert und konserviert Trinkwasser
  • Aspirin und/oder Paracetamol – hilft auch gegen die evtl. auftretenden Höhenprobleme
  • Wundpflaster
  • Reisetabletten
  • Pflaster
  • MCP-Stada Tropfen gegen Magenkrämpfe
  • Fenestilgel gegen Mückenstiche
  • Bepantencreme für Verletzungen
  • Sonnenschutzcreme mit hohem Lichtschutzfaktor
  • Soroche-Tabletten gegen Höhenkrankheit
  • evtl. Malaria-Prophylaxe, wenn man danach noch in das Junglegebiet reisen möchte

Für die Vollständigkeit der Liste übernehmen wir keine Verantwortung! Bitte wende dich frühzeitig vor deinem Abflug an deinen Arzt und lasse dich ausführlich beraten!

Gegen was sollte man sich vor Abflug impfen lassen?
Die in Deutschland üblichen Impfungen wie Tetanus, Diphtherie und Polio sollten auf jeden Fall überprüft und bei Bedarf aufgefrischt werden. Malaria: Bis auf die Dschungelgebiete gibt es keine Malariagebiete in Peru. Gegen Malaria kann man sich nicht impfen lassen, sondern höchstens Prophylaxe nehmen oder Stand-By Mittel mitnehmen. Typhus: Wird oft empfohlen, ist aber nicht vorgeschrieben, wenn man auf sauberes Wasser und Hygiene achtet. Hepatitis A und B (Twinrix): Wird empfohlen und ist auch sehr wichtig, vor allem Hepatitis A kann man leicht bekommen. Mit der Impfung sollte rechtzeitig begonnen werden, in der Regel sechs Monate vor Reisebeginn, denn auf die ersten beiden Injektionen folgt eine dritte und letzte, sechs Monate nach den ersten beiden. Gelbfieber: Nicht vorgeschrieben, aber für Reisen ins Amazonasgebiet zu empfehlen (und für Brasilien unbedingt vorgeschrieben!). Weitere Impfungen sind nicht zwingend erforderlich, zum Teil aber empfehlenswert (z.B. Tollwut). Für weitere Informationen dazu empfehlen wir den Besuch beim Arzt bzw. Tropeninstitut. Weitere nützliche Infos findest du unter: www.crm.de dem Zentrum für Reisemedizin mit länderspezifischen Impfempfehlungen.

Für diese Informationen übernehmen wir keine Haftung.

Informationen zur Einreise / Aufenthalt in Peru:
Bei der Einreise erhält man ein Touristenvisum für normalerweise 90 Tage. In letzter Zeit vergeben die Grenzmitarbeiter gerne mal nur 30 Tage Aufenthalt, dies kann man direkt an der Grenze in 90 Tage ändern lassen (da Peru sich zu 90 Tagen verpflichtet hat).
Nach 90 Tagen muss man aus Peru ausreisen und wieder einreisen, um das Visum zu verlängern. Dies erledigen die meisten Touristen mit einer Fahrt nach Bolivien oder Chile. Bei deiner erneuten Einreise erhältst man wiederum 90 Tage Aufenthaltsrecht. Wenn man Fragen zur Einwanderung bzw. Aufenthalt in Peru habt, findet man hier http://www.vilinks.net/4d41 die Informationen des Auswärtigen Amtes.

Oder direkt bei der peruanischen Botschaft:
Deutschland
Botschaft der Republik Peru
Mohrenstr. 42
10117 Berlin
Tel: (030) 20 64 10-3
Fax: (030) 20 64 10-77
www.botschaft-peru.de

Österreich
Botschaft von Peru
Gottfried-Keller-Gasse 2/8
1030 Wien
Tel: (01) 71 34 37 70

Schweiz
Botschaft von Peru
Thunstrasse 36
3005 Bern
Tel: (031) 351 85 67

Wird man bei Ankunft abgeholt?
In der Regel ist es so, dass die Gastfamilien die Volontäre einfach aus finanziellen oder zeitlichen Gründen nicht abholen können. Man kann aber gerne bei Mili nachfragen, ob es nicht doch eine Möglichkeit gibt. Andernfalls nimmt man sich ein Taxi (ca 20 Soles) oder den Bus in die Innenstadt.

Wo kann man in Arequipa wohnen?
In Arequipa hat man die Möglichkeit bei einer Gastfamilie zu wohnen. Falls der Bewerber eine Zusage für die Freiwilligenarbeit bekomm, kümmert sich eine Mitarbeiterin des MVC (Marta Reinoso) darum, eine passende Gastfamilie zu suchen. Man sollte dem MVC aber mitteilen, dass man eine Gastfamilie benötigt.
Die monatlichen Kosten für die Unterkunft in einer Gastfamilie in Arequipa betragen derzeit US$ 210. Darin enthalten ist ein eigenes Zimmer und Verpflegung.

Wo kann man in Puno wohnen?
Auch in Puno gibt es die Möglichkeit bei einer Gastfamilie zu wohnen und so das peruanische Alltagsleben kennen zu lernen. Eine der Lehrerinnen, Anita, stellt in ihrer Wohnung ein Zimmer zur Verfügung. Die Wohnung liegt mittig auf dem Weg zum Blindenzentrum und dem Ortszentrum von Puno.

Weiter gibt es die Möglichkeit bei der Familie Caro zu leben. Die Caro´s leben im Ortszentrum. Der Volontär lebt in einem eigenständigen Häuschen mit Sicht auf den ruhigen Innenhof. Die Familie ist sehr aufgeschlossen und gastfreundlich. Wenn man in einer Gastfamilie in Puno leben möchte, sollte man uns bitte rechtzeitig informieren. Wir organisieren den Aufenthalt gerne.

Welche Ausflugsmöglichkeiten gibt es in und um Arequipa?
So einige! Aber zunächst sollte man die weiße Stadt Peru’s selbst kennenlernen. Die Hauptstadt des gleichnamigen Departamentos liegt auf 2353 m Höhe, ist mit ca. 900.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt in Peru und das Kultur- und Wirtschaftszentrum des Südens. Arequipa hat so Einiges zu bieten: die hübsche Kathedrale an der Plaza de Armas, das bekannte Kloster Santa Catalina, Museen, Aussichtspunkte, von denen man einen tollen Ausblick über die Stadt hat, interessante Märkte usw. Die Stadt mit ihren sehr freundlichen Menschen wird umgeben von drei Vulkanen, die du auch jeweils innerhalb von zwei bis drei Tagen bestiegen werden können, wenn man Trekking mag. Es gibt den kegelförmigen Misti, den schneebedeckten Chachani und den Pichu Pichu. Darüber hinaus kann man auch Ausflüge in den Colca Canyon unternehmen, wo Kondore zu sehen sind. Zum Entspannen kann man auch zu den naheliegenden Thermalquellen fahren, oder zur Laguna Salinas, vielleicht aber auch einfach an den Strand, der nur etwa 2 Busstunden von Arequipa entfernt ist. Im grünen Majes Tal, mit seinen vielen Reisfeldern, kann man ein bißchen wandern, Petroglyphen anschauen oder Dinosaurierspuren besichtigen. Für die Sportlichen unter euch gibt es auch noch die Möglichkeit zu raften oder auf eine Mountainbike-Tour zu gehen (hier können wir euch gerne einen guten und verlässlichen Touroperator empfehlen). Auch der sagenumwobene Titicacasee ist nicht weit von Arequipa entfernt (5 Busstunden). Cuzco und die weltberühmte Inkafestung Machu Picchu liegen etwa 10 Busstunden von Arequipa entfernt.

Welche Ausflugsmöglichkeiten gibt es in und um Puno?
Puno ist die Hauptstadt des gleichnamigen Departamentos und liegt auf ca. 3.830 M.ü.M. (Damit man zu Anfang nicht zu sehr unter der dünnen Luft leidet, ist es empfehlenswert, wenn man erst eine Woche in Arequipa (2.300m) verbringt) Die Stadt hat ca. 150.000 Einwohner und wurde wahrscheinlich 1668 durch die Spanier gegründet. Trotz der Einwohnerzahl hat Puno den dörflichen und sehr ursprünglichen Charakter nicht verloren. Die Stadt liegt am wunderschönen Titicacasee und befindet sich auf der Collao-Hochebene, das die geheimnisvollen Überreste uralter Kulturen birgt.
Die Stadt bietet kaum Sehenswürdigkeiten, um so erlebnisreicher erscheint daher jedem Besucher die Landschaft um den Titicacasee. Als städtische Sehenswürdigkeiten können etwa die Plaza de Armas, die Kathedrale sowie die Iglesia San Juan Bautista mit einigen Kunstschätzen, Schnitzereien und Skulpturen aufgezählt werden. Zwischen der Plaza de Armas und dem Parque Pino wurde eine Fußgängerzone (Calle Lima) angelegt. Dort und in der Calle Tacna gibt es Läden, Banken, gemütliche Cafés, gute Restaurants und viele Reiseagenturen.
Ein Besuch auf dem täglich stattfindenden Markt ist ebenfalls lohnend. Er ist zwar nicht so farbenfroh wie der in Cuzco, dafür authentischer und mit viel Altiplano-Flair. Mützen und Pullover sind billig, aber nicht von der allerbesten Qualität.
Als besondere Sehenswürdigkeit und Touristenattraktion gelten die verschiedenen Inseln auf dem Titicacasee. So zum Beispiel die schwimmenden Schilfinseln der Uro, sowie die Insel Taquile, Amantani, und Suasi. Puno ist auch Ausgangspunkt für Reisen um den Titicacasee und nach Bolivien (Tiwanaku, La Paz) und außerdem die „Folklore-Hauptstadt“ Perus, berühmt für farbenprächtige Volks- und Tanzfeste, sowie für die ausgelassene Diablada.

Wie sieht es mit Geldwechseln oder -abheben aus?
Geld kann in allen größeren Städten am Geldautomaten mit Kreditkarte oder EC-Karte mit Maestro-Zeichen gezogen werden. Die Gebühren für eine Abhebung am EC-Automaten betragen zwischen 2,50 Euro und 4 Euro. Tipp: Bei der Postbank die kostenlose Spar Card beantragen. Mit dieser kann man viermal im Jahr ohne Gebühren im Ausland an den Geldautomaten mit Visa Plus Zeichen (weit verbreitet) Geld abheben. Funktioniert wie ein Sparbuch, ist aber im Scheckkarten Format. Als Kreditkarte ist Visa zu empfehlen. Von Travellercheques ist abzuraten, da diese in Peru kaum akzeptiert werden.

Mit welchen Kosten muss man für seine Freiwilligenarbeit in Peru rechnen?
Die Kosten beispielsweise für einen Flug von Deutschland nach Peru variieren stark und können an dieser Stelle nur grob beziffert werden. Zwischen 700 und 1.200 Euro musst man für einen Hin- und Rückflug von Frankfurt nach Lima rechnen. Inlandsflüge sind dagegen relativ günstig. Ein Flug von Lima nach Arequipa kostet circa 80 Euro. Es besteht auch die Möglichkeit mit dem Bus von Lima aus weiter zu reisen. Die Fahrt von Lima nach Arequipa kostet zum Beispiel circa 25 Euro. Die Kosten für deine Unterbringung in einer Gastfamilie (Unterkunft, Verpflegung) belaufen sich in Arequipa auf US$ 210 (ca. 165 Euro) sowie in Puno auf 125 Euro im Monat. Die Gastfamilien werden bar in US Dollar bezahlt.
Taxis und Colectivos (öffentliche Busse), die man für die tägliche Fahrt zum Projekt benötigt, kosten je nach Dauer der Fahrt zwischen wenigen Centimos (Bus) und mehreren Soles (Taxi). Falls man vor Ort eine Sprachschule besuchen möchte, muss man mit etwa 4-5 Euro pro Stunde Einzelunterricht rechnen.
An dieser Stelle noch einige Beispiele zu den Lebenshaltungskosten in Peru: ein Brötchen kostet ca. 0,20 Centimos, ein halber Liter Mineralwasser kostet 1 Sol, ein Menü in einem günstigen Restaurant ca. 3 bis 5 Soles. Die Kosmetika in Peru ist schon etwas teurer als bei uns in Deutschland (Duschgel gibt es selten, man benutzt Flüssigseife – für die Mädels: Tampons sind viel teurer als in Europa). Kleidung aus Alpakawolle ist sehr günstig, im Siglo XX (Veinte) gibt es auch Markenimitate für wenig Geld. Kino kostet zwischen 7 und 12 Soles, Eintritt in eine Disco zwischen 3 und 10 Soles, ein Cocktail ca. 8 Soles. 1 Euro entspricht zurzeit übrigens 4.30 Soles (Stand: 21.11.2007).

Wie sieht es mit Freizeit bzw. Urlaub während der Freiwilligenarbeit aus?
Normalerweise arbeitet man zwischen 5 und 7 Stunden pro Tag, dies ist jedoch projektabhängig. Möchte man Peru oder vielleicht sogar seine Nachbarländer noch besser kennen lernen, sollte man sich entweder vor oder nach dem Freiwilligendienst Zeit dafür nehmen. Während des Volontariats ist es nicht möglich Urlaub zu nehmen. Dies ist bei der Planung der Freiwilligenarbeit und des Aufenthaltes in Südamerika zu bedenken. Die Wochenenden sind frei und es gibt rund um Arequipa und Puno genügend Ausflugsziele, die mit Sicherheit auch spannend für sind.
Besteht die Möglichkeit, vor Ort einige viventura Mitarbeiter kennen zu lernen?
Aber natürlich! Sobald man ankommt, kann man sich gerne bei uns melden. Wir freuen uns immer, offene und engagierte Menschen kennen zu lernen. Wir können auch abends mal zusammen ausgehen oder sonst etwas unternehmen. Alle zwei Wochen findet auch unser Freiwilligentreffen statt, wir brunchen, gehen tanzen oder gemütlich ein Bierchen trinken. Falls man sich für das Projekt in Puno entscheidet, zeigt einem unser Praktikant vor Ort bestimmt gerne die Umgebung und das Nachtleben.!

Erhält man eine Bestätigung für seine Tätigkeit als Freiwillige/r in Peru?
Ja, man erhält nach der Tätigkeit eine Bestätigung von viSozial in Berlin, wenn dies gewünscht wird. Es gibt auch die Möglichkeit, eine Bestätigung vor Projektbeginn auszustellen (z.B. als Nachweis für die Uni).

Und zu guter letzt eine durchaus berechtigte Frage: Wie ist das Wetter in Peru?
Informationen zu den Wetterbedingungen in Arequipa und Puno findet ihr immer aktuell hier

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