Erdbeben in Chile
Liebe viSozialis,
sicher habt ihr schon vom Erdbeben in Chile gehört. Unserem Team geht es gut – über unser Casa de los Pinos habe ich bisher keine Informationen, aber wir lassen es euch hier so bald wie möglich wissen.
Vielen Dank für eure E-Mails mit den Nachfragen, wie es den Kids und unserem Team geht.
In Arequipa sind die Dinos los…
Für die viSozialis aus dem Büro Arequipa war es wieder Zeit für einen Ausflug, diesmal mit dem Kindergarten Santa Rosa de Lima aus dem Stadtteil Miguel Grau. Auch die Volontärin Verena aus Deutschland, die gerade in diesem Projekt arbeitet war mit dabei und unterstütze uns tatkräftig. Essen und Getränke wurden früh morgens eingepackt, der Bus stand bereit und der Ausflug konnte losgehen. Ganz brav haben sich die 3-5jährigen in dem Bus verhalten und sich von unserem heutigen Ziel überraschen lassen. Ein Park – soviel wussten die Kleinen – doch schnell wurde ihnen klar, dass es sich um einen besonderen Park handelt, als sie schon von Weitem die mächtigen Dinosaurier empor ragen sahen. Der Dinosaurierpark “Los Ccoritos” ist ein Erlebnispark der besonderen Art. Nicht nur große Dinosaurierfiguren faszinieren die kleinen Besucher, sondern auch Rutschen, Klettergerüste, Trampoline und vieles mehr.
Ein Gemeindezentrum für Taboquinhas
Durch die schwache Kakaoernte auf den Fazendas dieses Kakaogebietes sind viele Landarbeiter und Kleinbauern in den Ort Taboquinhas gekommen, wo sie auf mehr Arbeit oder Unterstützung der Gemeinde hoffen. Auf einem Gemeindeland am Rande des Städtchens haben die meissten ein Stückchen in Besitz genommen und dort ein Häuschen aus Brettern oder Lehm gebaut. Innerhalb kurzer Zeit entstand so ein neuer Ortsteil, Portelinha genannt, mit heute etwa 120 Familien. Durch eine intervention des Babtistenpfarrers wurden noch rechtzeitig mit einer Maschine Erdstrassen durch das Gebiet geschoben, dadurch konnte dieses Viertel einigermassen geordnet wachsen und bei Trockenheit kann man sogar mit dem Auto durchfahren.
Viele sind noch Arbeitslos, aber einige haben eine Arbeit als Taglöhner gefunden und wer mehr Glück hatte, konnte sogar bei der Gemeinde eine Anstellung bekommen. Die andern gehen auf den Fluss zum Fischen oder warten vor der Türe sitzend auf bessere Zeiten. Für die Jugendlichen ist aber wenig Aussicht auf Arbeit. Die Schulausbildung ist misserabel und sonst gibt es keinerlei Anreiz oder Unterstützung um einen Beruf zu erlernen oder zumindest in Kursen eine Weiterbildung zu bekommen oder eine handwerkliche Tätigkeit zu erlernen.
Party machen und gutes Tun – zum Wohl für Los Pinos
Seit September 2009 erhält das Kinder- und Jugendzentrum „Casa de los Pinos“ in Santiago de Chile regelmäßig Spenden von der„ZONA DURA“, einer lateinamerikanischen Party in Hannover. Höchste Zeit, die Idee und das Konzept vorzustellen.
Dominik, der derzeit als Volontär für die Sozialkoordination in Chile zuständig ist, führte mit Lukas von „ZONA DURA“ ein Interview:
Lukas, kannst du bitte kurz erklären, wer ihr seid und was ihr macht?
Wir, d.h. mein Partner Alejandro und ich, haben die Partyreihe „ZONA DURA“ gegründet. Sie stellt eine Plattform dar, die jungen Erwachsenen soziales Engagement leicht macht. Wir sind zwei junge, unverbesserliche Menschen, die glauben, dass es an der Zeit ist, der Gesellschaft etwas zurückzugeben. Im „normalen“ Leben studiert Alejandro Maschinenbau und ich arbeite als Produktmanager bei einem internationalen Automobilzulieferer.
Immer wieder tauchte im Bekanntenkreis folgendes Problem auf: „Ich würde mich gern engagieren, aber was soll ich machen? Alles ist so weit weg, vieles ist undurchsichtig.“
Hier geht das Interview weiter…
viSozial Vision und Slogan
Lieber viSoziali,
mit deiner Hilfe möchten wir unseren Slogan überarbeiten.
AUS ÜBERZEUGUNG UND VON HERZEN
soll einen Hinweis auf unsere Arbeit bekommen.
Dazu haben wir zunächst unsere Vision auf gestellt:
viSozial steht als Synonym für:
* die Verbesserung der Lebensgrundlage der Menschen in Südamerika als Basis für eine selbständige Weiterentwicklung
* die Unterstützung sozialer Projekte in Südamerika mit höchster Transparenz und geringstem Verwaltungsaufwand
Wie könnte der Slogan nun lauten? Um dir eine kleine Anregung zu geben, in welche Richtung es gehen soll, hier ein Beispiel:
Aus Überzeugung und von Herzen. Hilfe für Südamerika.
Schreib uns deine Ideen – wir freuen uns darauf!
Dein viSozial Team
Kolumbien: 140 Euro im Monat verändern Leben – 210 Euro noch mehr
Am Samstag war ich, wie so oft, in Manitas, Bogota – in dem sozialen Brennpunkt, in dem unser Projekt Exito Verde funktioniert. Ein Programm von Exito Verde ist der Intercambio, der Austausch von Recyclingmaterial für Lebensmittel und Kleidung. Ich hatte mir gewünscht, an diesem Tag den Einkauf der Lebensmittel zu übernehmen, um einmal zu sehen, wieviel Geld wir tatsächlich brauchen und um einmal etwas gesünder einzukaufen und die Reaktion der Projektteilnehmer auf Obst und Gemüse anstatt Tütensuppen zu testen.
Und so stiefelten Verena, unsere derzeitige Volontärin, und ich in den Supermarkt in Manitas und packten 2 Einkaufswagen voll mit Kartoffeln, Reis, Bohnen, Tomaten, Zwiebeln, Öl, Sardinen aus der Dose, Eier, Früchte zum Essen und zum Saft pressen. Die Mitarbeiter des Supermarktes kennen Exito Verde schon und packen für uns immer alles portioniert in kleine Tüten (immer zwischen einen halben Pfund und Pfund – je nach Inhalt), so dass die Leute beim Austausch mehrere Produkte wählen können.
Ausgegeben haben wir für unseren Einkauf 100.000 Pesos, das sind ungefähr 35 Euro. Die Idee ist es, den Intercambio anstelle von 2 Mal im Monat wöchentlich anbieten zu können, denn die Menschen brauchen diesen für sie zusätzlichen Einkauf dringend! Zu Beginn der Arbeit mit Exito Verde dachte ich immer, es wäre eine nette Zugabe an Lebensmittel, aber wer einmal das Gedrängel, Geschupse und Geschreie beim Austausch miterlebt hat, weiss, dass es hier wirklich ums Überleben geht.
Lies hier, was man mit nur wenig Geld erreichen kann – vielleicht mit Hilfe einer Firmenpatenschft!
Baumpflanzaktion am Titicacasee/Peru
Es gibt wieder etwas Neues von Isabel und Capachica zu berichten (Älteren Beitrag zum Thema seht ihr hier.) Auch diesmal hat sich Isabel, über ihre Aufgabe als Ernährungsberaterin hinaus, etwas Tolles einfallen lassen. In Absprache mit den Gemeinden auf Capachica hat sie eine Baumkampagne organisiert. Mit über 400 kleinen Bäumchen haben wir uns auf den Weg zu den Gemeinden gemacht. Wir wurden begleitet von Carlos, einem engagierten Mitarbeiter der Baumschule, von der wir früh morgens die Bäumchen abgeholt haben. Er hat den ganzen Tag mit uns auf Capachica verbracht, damit er den Kindern und Eltern erklären konnte, wie die Bäumchen genau gepflanzt und anschließend gepflegt werden müssen. Es gab sogar für jede Person eine sehr anschauliche Informationsbroschüre, die Isabel selber entworfen hat.
Werde Teil unseres Teams – Assistenz der Geschäftsleitung
Auch in diesem Frühjahr gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Teil des viSozial Teams zu werden. Lebe und arbeite in Südamerika mit internationalen Kollegen z.B. als Assistenz der Geschäftsleitung. Hier findest du weitere Angebote z.B.
Praktikum in Bolivien, Soziales und Tourismus
Volontär in Kolumbien und Peru
Bewirb dich jetzt! Wir freuen uns auf dich!
Aber hier nun das Gesuch für:
Assistenz der Geschäftsleitung – ab Mai 2010 in Bogota
Dauer: mindestens 4 Monate
Deine Arbeitsbereiche wären unter anderem Folgende:
- Kommunikation mit Spendern und Paten (über E-Mail)
- Kommunikation mit viSozialis in anderen Ländern Südamerikas
- Koordination und Versand des Newsletter
- Verfassen von Blog- und Newsletter-Artikeln
- SEO
- Mitarbeit am Marketingkonzept
- Buchhaltung
- Mitarbeit an der Überarbeitung der viSozial-Website
- Mithilfe bei der Koordination der Projekte in Bogota und Medellin
Neugierig geworden? Dann gehts hier zu den Anforderungen und zum Erfahrungsbericht von Torsten.
Komm nach Peru oder Kolumbien zum Freiwilligendienst
Hilfe zur Selbsthilfe ist unser Wunsch! Das bedeutet nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern auch eine aktive, inhaltliche Mithilfe in den Projekten. Wir bieten eine kostenfreie Vermittlung von Freiwilligen in unsere Projekte an, die ohne finanzielle Gegenleistung ehrenamtlich vor Ort helfen möchten.
Unser viSozial-Freiwilligendienst in Peru und Kolumbien ermöglicht die Mitarbeit in den Arbeitsgebieten Bildung, Umwelt und Gesundheit. Das bedeutet, dass der Volontär an der täglichen Projektarbeit mitwirkt, Verantwortung für andere Menschen übernimmt und auch eigene Ideen zur Projektentwicklung mit einbringt. Dadurch hat der Volontär die Chance, einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung zu leisten.
Was bietet der viSozial-Freiwilligendienst?
- Einblick in das südamerikanische, alltägliche Leben
- entwicklungspolitische Projekterfahrung
- eigenständiges Arbeiten und Leben in einem fremden Kulturkreis
- Kennenlernen von südamerikanischen Arbeitsabläufen und Akzeptanz, dass nicht immer alles so funktioniert und umgesetzt werden kann, wie man es sich gerne wünscht und es aus Europa gewohnt ist.
Hier gehts zu den vergügbaren Plätze und zum Erfahrungsbericht von Verena aus Bogota
Praktikant/Diplomand in La Paz gesucht, Soziales und Tourismus
SendasAltas ist ein junges Unternehmen, das in Bolivien als unabhängiges Unternehmen mit seiner Marke LaPazonfoot agiert, des weiteren als Partnerbüro im Bereich incoming für die viventura-Reise arbeitet und auch Partner von viSozial in Bolivien ist.
viventura steht für verantwortlichen und nachhaltigen Tourismus, verbunden mit jeder Menge Reisespaß, Kontakten, Aktivitäten und durchdachten Reiserouten. viSozial e.V. wurde gegründet, um im Sinne von kultureller Toleranz und Völkerverständigung einen Beitrag zu leisten, die Lebensbedingungen in den verschiedensten südamerikanischen Regionen zu verbessern und die dort lebenden Menschen unter Achtung ihrer kulturellen Werte solidarisch zu unterstützen.
Da SendasAltas gerade im Begriff ist, nebenher einen eigenen Vertrieb aufzubauen, sucht das Büro eine/n eigenständig arbeitende/n Praktikanten zur Unterstützung des Tourismusgeschäfts. Weitere Aufgabe ist die Koordination der viSozial Projekte in Bolivien – hier in erster Linie das Eco-/ Community Tourismus Projekt in Santiago de Okola.
Die Praktikantenaufgaben teilen sich somit in 2 Verantwortungsbereiche:
SendasAltas und Arbeit als Incoming Büro für viventura:
Der Praktikant unterstützt die Geschäftsführung im Tagesgeschäft: Unter anderem Schreiben von Artikeln, Routenplanung, Organisatorisches, Reservierung/Buchung.
viSozial e.v.:
Der Praktikant fungiert als Schnittstelle zwischen den Projekten und dem Büro. Er entwickelt, koordiniert und organisiert Aktionen und Maßnahmen innerhalb der Projekte. Selbstverantwortlich stellt er sicher, dass organisatorische Rahmenbedingungen eingehalten werden und bringt sich kreativ in die Entwicklungsarbeit ein. Der Praktikant betreut das Patenschaftsprogramm in Okola und weitere Initiativen im Dorf.
Lest hier weiter über Aufgaben, Anforderungen und einen Erfahrungsbericht von Meike
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