Freiwilligenarbeit in Bogota – Erlebnisbericht

Umweltzentrum Exito VerdeFranziska, Maria und Robert arbeiten gerade als Freiwilligenhelfer im Umweltzentrum Exito Verde in Bogota und waren so lieb, einen Erfahrungsbericht zu schreiben.

“Unsere Arbeit bei der Fundación Exito Verde ist vor allem eines, nämlich vielseitig: Im Allgemeinen teilt sich die Arbeit zum einen in Projektarbeit vor Ort in Manitas, einem Barrio in „Ciudad Bolivar“ einem der sozialen Brennpunkte in Bogotá, und administrativen Tätigkeiten wie Marketing (Erstellung von Flyern, Präsentationen,…), Organisation von Events oder PR-Arbeit auf. In Manitas sind wir, Franzi und Robert, zwei- bis dreimal die Woche und wurden vom ersten Tag an sehr herzlich in die Gemeinschaft aufgenommen. Das Hauptziel der Umwelt-Organisation ist es den Teilnehmern zu zeigen, dass sie wichtig sind und etwas bewegen können. Kurz gesagt wir leisten Hilfe zur Selbsthilfe. Bei der Arbeit fühlen wir die Wertschätzung der Bewohner des Barrios.

Hier liest du über unsere Erfahrungen bei Exito Verde in Bogota.»

Der Winter in Peru kommt schon jetzt

Kind ErnaehrungDie nationalen Wetterstationen in Peru hatten berichtet, dass die Monate Juni und Juli diesen Jahres besonders kalt werden. Die Durchschnittstemperatur in den Hochlagen über 3500 Metern, zu denen auch die Regionen um Arequipa und am Titicacasee gehören, sollen -5 Grad betragen.

Deshalb hat viSozial in Peru bereits seine Winter-Kamapgne organisiert. Bei mehreren Besuchen werden Mäntel verteilt und Lebensmittel an die Schulen ausgegeben, die unsere Patenschaftsprojekten angehören. Die Schulen gehören auch zum Projekt der Ernährungskampagne, für die bisher viele Spenden gesammelt und messbare Ergebnisse erzielt werden konnten. Die Rate der unterernährten Kinder ist seit dem Start der Kampagne stark zurückgegangen. Ebenso gibt es weniger Krankheiten in der Region – die Kinder sind resistenter geworden. Die Menschen der Gemeinden in Capachica, einer Region, die auf 3800 Metern gelegen ist, haben in der Zeit viel über gesunde Ernährung gelernt und so ihre Lebensbedingungen verbessern können.

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Tag der Kinder in Para dar Esperanza in Quito

Clown und SekretärinDer Clown heizt mächtig die Stimmung an, indem mal die rechts, mal die in der Mitte, mal die links sitzenden Kinder, im “Wer kreischt am besten und am Lautesten?” beurteilt werden. So brüllen denn bald alle um die Wette, und auch wir Erwachsenen müssen ran. Und natürlich ist es besonders schön, wenn die Erwachsenen sich ein bisschen lächerlich machen müssen. Dafür sorgt der Clown. Es ist ja schließlich auch der Tag der Kinder, nicht das offizielle Datum, aber die offizielle Feier im Kinder- und Jugendzentrum Para dar Esperanza. Deshalb ist das ganze Team von viSozial Quito eingeladen und auch noch andere Unterstützer des Projekts.

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Chile: Diskriminierung im Bildungssystem

DSCF4331_small-150x150 Chile: Diskriminierung im Bildungssystem Der Süden Santiagos war vor gut 40 Jahren ein grüner Flecken mit Feldern, Wiesen und viel Natur. Mit der Machtübernahme Pinochets änderte sich dies jedoch. Er wollte Santiago zu einer glanzvollen Stadt machen, die ganz Chile repräsentieren sollte. Menschen, die auf der Straße lebten passten nicht in dieses Bild und soo wurden Wellblech- und Holzhäuser für sie in abgelegenen Stadtteilen, wie dem heutigen Puente Alto, errichtet.

Puente Alto ist einer der ärmsten und zugleich größten Stadtteile Santiagos. Die Menschen, die dort leben sind tagtäglich mit gesundheitlichen Problemen, Gewalt, Drogen, und eben auch mit Diskriminierung und sozialer Benachteiligung konfrontiert. Die Gegend um Puente Alto verspricht Arbeitsplätze im Landwirtschaftssektor, die viele Menschen aus dem Norden und Süden Chiles anzieht. Die Menschen hoffen auf eine höhere Lebensqualität und bessere Arbeitsmöglichkeiten, um sich und ihren Angehörigen eine bessere Zukunft bieten zu können.

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viSozial e.V.
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