Gemeinde Taboquinhas
Name |
Gemeindeentwicklung Taboquinhas |
|---|---|
Ort |
Taboquinhas, Itacaré |
Gründung |
2003 |
viSozial untersützt |
seit 2008 |
Ziel |
Alternative Einkommensquellen schaffen |
Programme |
ist nicht in verschiedene Programme unterteilt |
Arbeitsbereiche |
Gesundheit, Persönliche Entwicklung, |
Begünstigte |
ca. 180 Kinder und Jugendliche |
FinanzierungviSozial |
Spenden |
Beschreibung der Gemeinde
Taboquinhas gehört zu dem Küstenstädtchen Itacaré, liegt aber 30km weiter im Hinterland und ist vorerst nur auf sehr schlechten, nicht-asphaltierten Straßen zu erreichen. Durch die Entfernung und schlechte Verbindung zur Hauptgemeinde wird der Ort meist vergessen und nur kurz vor den Wahlen erinnern sich die Politiker wieder daran.
Taboquinhas lebt zu 90% von der Kakaoproduktion und war früher ein aufstrebender Ort. Seit aber die Kakaopflanzungen Anfang der 90er Jahre von einem Pilz befallen wurden, werden nur noch etwa 20% vom ursprünglichen Ertrag geerntet. Dadurch sind viele Landarbeiter arbeitslos geworden und in den Ort gezogen. Dort haben sie ein Stück Land in Besitz genommen und sich ein kleines Häuschen gebaut. So sind an den Hängen Favelas entstanden. Die meisten Bewohner sind arbeitslos und leben von der Sozialhilfe oder als Gelegenheitsarbeiter. Einige Jugendliche können sich als Guides für Abenteuertourismus ein Einkommen verschaffen. Mittlerweile leben etwa 5000 Menschen in Taboquinhas. Im Ort gibt es keinerlei Industrie, nur einige kleine Geschäfte mit dem Lebensnotwendigen. Die Schulbildung ist sehr schwach und die Armut hat auch in Taboquinhas bereits die Türen für die Drogen geöffnet.
Beschreibung des Projektes
Mit diesem Projekt stärken wir die traditionelle Kultur in Taboquinhas und machen den Ort für die Touristen zugängig, um dadurch neue Einkommensmöglichkeiten für die Bewohner zu schaffen. Besonders durch den community-based Tourism sollen die Touristen aus dem nahen Badeort Itacaré nach Taboquinhas gebracht werden, um die Kultur und Lebensweise der Einheimischen kennen zu lernen. Hauptsächlich ausländische Touristen finden großen Gefallen an dem Ort und der Lebensweise der Bewohner. Das einfache Leben des Hinterlandes wird hier noch gelebt und der Erfahrungsaustausch ist eine Bereicherung für beide Seiten. Die reiche Kultur des Kakaoanbaues, das Fischen im Fluss, die Darbietungen von Capoeira und Axé, das Herstellen von Maniokmehl und Kakaoprodukten sowie auch Abenteuertouren werden angeboten. Deshalb sollte die Bevölkerung mit verschiedenen Kursen und Vorträgen vorbereitet werden, damit sie den Umgang mit Touristen lernen und ihnen ihre Kultur vorleben können. Dadurch soll die Abwanderung der Jugendlichen in die großen Städte gestoppt werden und der Bevölkerung ein weiteres Einkommen geschaffen werden, zusätzlich zu der immer noch schwachen Kakaoproduktion. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Bekämpfung der Drogen, welches vor allem durch Vorträge erreicht werden soll. Drogenfrei ist auch Voraussetzung, um an den Kursen teilnehmen zu können.
Mit deiner Hilfe können wir…
… 20 Plastikstühle für das Sozialzentrum kaufen – 250 EUR
… einen Informatik- oder Englischlehrer bezahlen für 3 Monate – 1000 EUR
… 4 Computer für den Unterricht kaufen – 2000 EUR
Meilensteine
2010: Verhandlungen zum Bau eines Gemeindezentrums für 150 Familien. Es wird als Kurs- und Versamlungsraum dienen. Der Baubeginn soll im August/September 2010 sein.
2007: ca. 10-15 Touristengruppen aus Deutschland beteiligen sich am Projekt Experiência.
2005: Das Projekt Experiencia Nativa bringt 40 Touristen die lokale Kultur.
seit 2000: 10 Jugendliche werden als Raftinguides ausgebildet.
Anmerkung: Bisher wurde dieses Projekt auf private Initiative unseres Repräsentanten Otto in Brasilien vorangetrieben und betreut. In Zukunft (ab 2010) werden wir Spenden von viSozial dafür einsetzen.
Wie hilft viSozial
- Schulung der Bevölkerung im Umgang mit Touristen
- vermitteln von Kenntnissen über Hygiene, Drogen und Erziehung, die den Bewohnern im täglichen Leben helfen
Ziele
In der Ortschaft soll noch im Jahr 2010 mit dem Bau eines Sozialzentrums begonnen werden. viSozial übernimmt die Finanzierung dafür, die Verhandlungen dazu laufen bereits. Nach der Fertigstellung wird viSozial Freiwillige anwerben, die in diesem Zentrum ihr Wissen an die Bewohner weitergeben werden. Im Sozialzentrum werden dann verschiedene Kurse abgehalten, Computerkurse, Capoeirakurse, Englischkurse, Bastelkurse, Kinderfeste, Vorträge über Erziehung, Hygiene und Drogen. Es soll das soziale Zentrum des Ortsteiles werden, wo die Ärmsten des Ortes betreut und zur Selbsthilfe erzogen werden.





[...] ein.Mit der Spende des Adventsgewinnspiels wird viSozial zwei Projekte konkret unterstützen: – das Gemeindeentwicklungsprojekt in Taboquinhas in Brasilien Taboquinhas ist ein Dorf mit ca. 5000 Einwohnern. Der Lebensstandart ist auf das notwendigste [...]
[...] der Spende des Adventsgewinnspiels wird viSozial zwei Projekte konkret unterstützen: Gemeindeentwicklungsprojekt in Taboquinhas in Brasilien Taboquinhas ist ein Dorf mit ca. 500 Einwohnern. Der Lebensstandart ist auf das notwendigste [...]