Kinder- und Jugendzentrum Quito
Name |
Para Dar Esperanza (PADE) |
|---|---|
Ort |
Santa Maria, Quito |
Gründung |
2004 |
viSozial untersützt |
seit 2008 |
Ziel |
Sicherung der Grundbedürfnisse für Kinder und Jugendliche |
Programme |
ist nicht in verschiedene Programme unterteilt |
Arbeitsbereiche |
Bildung, Gemeindeentwicklung, Erziehung, persönliche Entwicklung, Versorgung |
Begünstigte |
ca. 60 Kinder und Jugendliche |
FinanzierungviSozial |
Spenden |
Beschreibung des Stadtviertels
Das Stadtviertel Santa Maria befindet sich im Norden Quitos am Hang des aktiven Vulkans Pichincha auf rund 3.300 m und hat einen wirklich schönen Ausblick über Quito. Im Stadtteil gibt es kein Trinkwasser oder organisiertes Abwassersystem. Die Menschen leben in sehr einfachen Verhältnissen. Die kleinen Häuser aus grauem Beton sind eines an das andere gebaut und oft notdürftig mit Steinen oder Brettern geflickt oder nur halb fertig gebaut. Es gibt nur wenige Bäume an den Rändern der Sandwege. Einige Straßen wurden vor kurzem gepflastert. Nur wenige beachten die geltenden Baubedingungen und so wird das Stadtviertel immer weiter zugebaut.
Oft wohnen die Mütter allein mit ihren zahlreichen Kindern, manchmal leben auch Oma, Opa, Tante und Onkel mit im Haus. Viele der Familien sind zugezogen und kommen aus den ländlichen Regionen von Ecuador, um ihr Glück in der Hauptstadt zu suchen. Doch Arbeitsplätze sind rar und die Männer arbeiten meist auf dem Bau und die Mütter waschen Wäsche für andere Familien. Das geschieht meistens ohne Arbeitsvertrag im informellen Sektor. Alkoholismus, welcher mit körperlicher und psychischer Gewalt gegen Kinder oft einhergeht, ist ein großes Problem. Es fehlt an allem in den Haushalten, oft gibt es nicht einmal genug Geld für Lebensmittel.
Beschreibung des Projektes
Im Projekt „Para Dar Esperanza“ finden Kinder und Jugendliche von 3 bis 17 Jahren eine Anlaufstelle, wenn sie nachmittags von der Schule kommen. So werden die Grundbedürfnisse der Kinder gedeckt und es werden ihnen Werte vermittelt. Hier finden Sie Unterstützung bei den Hausaufgaben und erhalten etwas Nachhilfe, um ihr Wissen zu verbessern. Manchmal steht auch eine Psychologin zur Verfügung, der sie ihre Sorgen erzählen können. Es gibt für jedes Kind etwas zu essen und natürlich wird viel gespielt. Das Projekt erhält keine staatliche Unterstützung und hat es deshalb schwer, die laufenden Kosten zu decken.
Mit deiner Hilfe können wir…
… alle Kinder des Projekts mit Zahnbürsten und Zahncreme versorgen – 55 EUR pro 3 Monate
… einem Kind einen Artzbesuch ermöglichen – 24 EUR
… Geburtstagskuchen kaufen, für aller Kinder die in dem Monat Geburtstag hatten – 15 EUR
Meilensteine
2010: Bildungsausflug zum Aufforstungsprojekt im Nebelwald für 40 Kinder und 3 Erzieher. Die Kinder erleben die Natur, lernen viel über diese spezielle Umwelt und pflanzen Bäume.
2008 und 2009: Sicherung der Existenz des Projekts durch Bezahlung der monatlichen Miete.
Wie viSozial hilft
- Monatliche Bezahlung der Miete
- Größere und kleinere Ausflüge um den Kindern einen anderen Blickwinkel und etwas Entspannung zu ermöglichen
- Finanzielle Unterstützung für Mahlzeiten
- Hilfe durch Sachspenden
- Inhaltliche und organisatorische Unterstützung bei der Planung des Hausbaus
- Hilfe bei Hausaufgaben und Nachmittagsbeschäftigungen durch Volontäre
Ziele
Ziel ist es, dass langfristige Bestehen des Projektes zu sichern. Im Jahr 2010 soll ein eigenes Haus für die Kinder gebaut werden. Küche, Duschen, Toiletten und vor allem ausreichend Schreibtische und Leerräume sollen vorhanden sein, um eine sinnvolle Nachhilfe zu ermöglichen. Ein Spielplatz darf natürlich auch nicht fehlen. An Ideen und Enthusiasmus fehlt es ganz und gar nicht. Um den Bau zu beginnen muss eine Menge Papierkrieg erledigt werden. Langfristig wird außerdem eine Psychologin gesucht, welche konstant im Projekt arbeitet, um den Kindern eine noch tiefergreifende Unterstützung zu bieten.





[...] auch der Tag der Kinder, nicht das offizielle Datum, aber die Feier im Kinder- und Jugendzentrum “Para dar Esperanza”.Das ganze Team vom viventura Partnerbüro in Quito eingeladen sowie noch andere Unterstützer des [...]
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