Weihnachten im Projekt Para dar Esperanza
An diesem Mittwoch Nachmittag sind Susann und Rene in das Projekt von viSocial in Quito Para dar Esperanza gefahren. Eine abenteuerlichen Fahrt die Hänge des Vulkans Pichincha hinauf in die Wohnsiedlung am Hang inklusive. Hier liegt die Fundacion und als wir ankamen umringten gleich 20 Kinder das Auto. Wieder mit einigen Kisten voll Spenden und Geschenken, die ausgiebig bestaunt wurden bevor sie in das Innere des Hauses gebracht wurden zum sortieren. Währenddessen haben die Betreuerinnen, die Voluntäre und wir die Kinder mit Spielen und Tänzen bei Laune gehalten und vom Warten abgelenkt.
Dann gab es erteinmal etwas zu essen bevor endlich Papa Noël herauskam und die Geschenke ankündigte. Erstaunlich ruhig ging die Verteilung der Geschenke vonstatten und nachdem es für alle noch ein Stück Kuchen gab wurden sie von den draussen wartenden Eltern und Geschwistern abgeholt.
Hier gibts Fotos
Ein etwas anderer Ausflug
Letztes Wochenende haben sich 5 Voluntäre, drei Leiterinnen, die Chefin des Projektes Para dar Esperanza und 50 Kindern aufgemacht, um im Parque Carolina einen etwas anderen Samstag zu verbringen. Viele Kinder antworten, wenn man sie fragt in welchen Land sie leben: „In Quito“…..
Daher ist es für sie etwas besonderes aus ihrem Virtel zu kommen, wenn es auch nur für einige Stunden ist, um eine andere Seite ihrer Stadt zu sehen als die die sie kennen.
Man merkte schon auf der Busfahrt, wie fasziniert sie sind. Alle waren ruhig und haben sich die Nasen an den Scheiben plattgedrückt, den Verkehr, die Stadt und die Leute bestaunt. Vor Antritt der Fahrt wurden die 50 Kinder aber in Gruppen, je nach Alter aufgeteilt und jeder hat ein, je nach Gruppe, unterschiedlich farbiges Namenschild erhalten. So aufgeteilt wurden den Tag über vier Stationen durchlaufen.
Die Ältesten begannen mit einer Übungseinheit Capoeira. Weiter Stationen waren Fussball, Tanz und Yoga für die ganz Kleinen. Nach jeweils 45 Minuten wurde gewechselt. Read the rest of this entry »
Para dar Esperanza in Guajalito
Wie schon zwei Wochen zuvor mit einigen Patenkindern aus Quilotoa machten sich dieses Wochenende rund 35 Kinder plus die Betreuerinnen aus dem viSozial Projekt Para dar Esperanza in Quito auf den Weg in das Umweltprojekt Guajalito.
Am Samstag früh ging es los und nach guten vier Stunden Busfahrt wartete in Guajalito Javier samt einigen Helfern, die Familie und das Mittagessen auf die Gruppe. Nach dem anpassen der Gummistiefel wurden kleine Gruppen gebildet, um den Lerneffekt zu steigern, und los ging es drei Stunden lang durch den primären Nebelwald von Rio Guajalito. 
Das Waldschutzgebiet ist privat, breitet sich über ca 710 Hektar aus und befindet sich am Fuße der Kordilliere des Atacaso in der Region westlich des Vulkans Pichincha. Es handelt sich um eines der artenreichsten Gebiete der Erde! Das Gebiet beherbergt 236 Vogelarten von welchen 14 endemisch für die Zone sind und vier von diesen sind vom Aussterben bedroht. Es gibt 45 Säugetierarten wie z.B. Andenbären, den Andentapire und Pumas, sowie 47 Amphibien- und Reptilienarten. Im Jahr 2000 wurde das Reservat von Birdlife International zur wichtigen Zone für Vogelschutz erklärt. Außerdem wurden etwa 150 medizinische Pflanzen und 200 andere Nutzpflanzen identifiziert.
Nach dem Rundgang wurde in dem direkt vor den Häusern entlanglaufenden Fluss gebadet oder den Kolibris beim fliegen zugeschaut.
Am nächsten Morgen wurden wieder die Gummistiefel angezogen und Javier verteilte junge Baumsprösslinge an die Kinder. Jeder bekam soviel er tragen konnten. Das Ziel war das Aufforstungsgebiet rund 20 Minuten vom Projekt entfernt. Dort wurde jeder mit der nötigen Ausrüstung versorgt und los ging das Bäume pflanzen. Jedem der rund 60 Bäumchen die an diesem Wochenende dazu kamen, wurden Namen gegeben, dass jeder weiß wer hier war und dass die Kinder, wenn sie wieder herkommen, ihren Baum wiederfinden.
Auf dem Rückweg wurde erneut eine längere Pause eingelegt um ausgiebig im Fluss zu baden.
Das richtige Baden kam jedoch erst nach dem Mittagessen. Erst hatten die Kinder die Gelegenheit ihre Eindrücke, Erlebnisse und das Gelernte in Bilder wiederzugeben bevor es an die rund 30 Minuten entfernt Badestelle ging. Die von der Küste nach Quito verlaufende Pipeline diente dabei als willkommener Wegerstsatz. Und ohne Rücksicht auf Verluste oder die Zeit konnten sich die Kinder das erste Mal in einem Dschungelfluss austoben.
Es ist schön zu sehen, wie die Kinder in der unbekannten Umgebung aufleben, gespannt den Erzählungen, Erklärungen und Geschichten von Javier folgen und dass sie die vielen Eindrücke mit nach Hause zu ihren Familien nehmen können.Hoffentlich nicht zum letzten Mal macht sich eine Gruppe Kinder aus Quito auf den Weg, um mehr über ihr Land, die Natur und das Schützenswerte zu lernen.

